Von Freud und Lacan aus: Literatur, Medien, Übersetzen
Zur »Rücksicht auf Darstellbarkeit« in der Psychoanalyse- Herausgeber:innen:
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- Reihe:
- Psychoanalyse
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Wie kann etwas Einzigartiges formuliert werden? »Rücksicht auf Darstellbarkeit« nennt Sigmund Freud ein Arbeitsprinzip unserer Psyche. Es verwandelt einen unbewussten Gedanken in sinnliche Bilder, wie sie uns im Traum erscheinen. Diese »Rücksichtnahme« bedeutet zugleich eine Entstellung, ja Zensur des unbewussten Gedanken. Doch ist diese Art von Übersetzung der einzige Weg zum nicht anders Sagbaren und Fassbaren. Literatur, bildende Kunst, ja Kommunikationsmedien überhaupt kommen nicht ohne dieses Prinzip aus, wenn sie etwas von dem darstellen wollen, was uns bewegt. Der Band versammelt Studien, die sich mit dem Darstellungsproblem aus Perspektiven der Literatur- und Medienwissenschaft sowie der Psychoanalyse beschäftigen.Mit Beiträgen u.a. von Marianne Schuller, Peter Widmer, Norbert Haas, Antonello Sciacchitano und Jean Clam.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2015
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-89942-466-9
- ISBN-Online
- 978-3-8394-0466-9
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Psychoanalyse
- Band
- 0
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 285
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Rücksicht auf Darstellbarkeit - Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12Autor:innen:
- Schrift - Male Zu späten Texten Adalbert Stifters Kein Zugriff Seiten 13 - 27Autor:innen:
- Montagen und Demontagen eines Phantasmas: Henry James'' »Schraubendrehungen« Kein Zugriff Seiten 28 - 58Autor:innen:
- »Käthchen von Heilbronn« - ein verkehrtes Stück Kein Zugriff Seiten 59 - 82Autor:innen:
- »Botschafter der Versagung«: Lacan als Leser Claudels Kein Zugriff Seiten 83 - 105Autor:innen:
- Idealisierung der Frau oder Sublimierung der Liebe? Kein Zugriff Seiten 106 - 116Autor:innen: | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
- Das Weib und das Ende der Verführung im Houellebecqschen Roman Kein Zugriff Seiten 117 - 132Autor:innen:
- Das Begehren am Kriminalroman Kein Zugriff Seiten 133 - 150Autor:innen: |
- La donna delle stelle - Die Liebe zur Übertragung Kein Zugriff Seiten 151 - 153Autor:innen:
- Kunst und Deckerinnerung Kein Zugriff Seiten 154 - 172Autor:innen:
- Konstruktionen: Moses und Aron - Brüderlichkeit Kein Zugriff Seiten 173 - 182Autor:innen:
- Noch eine Stimme, die fehlt Kein Zugriff Seiten 183 - 191Autor:innen:
- Rücksicht bei der Darstellung Kein Zugriff Seiten 192 - 202Autor:innen:
- »Son nom de Venise dans Calcutta désert« Kein Zugriff Seiten 203 - 209Autor:innen:
- »Schade, daß man sich fürs Intimste immer den Mund verschließt.« Zur Abwesenheit des Herrn Signorelli Kein Zugriff Seiten 210 - 226Autor:innen:
- Das Undarstellbare des psychoanalytischen Prozesses macht erfinderisch - möglicherweise Kein Zugriff Seiten 227 - 244Autor:innen:
- Eine Struktur, mehrere Modelle Kein Zugriff Seiten 245 - 254Autor:innen: | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
- Erschließen und Übersetzen in der Psychoanalyse Kein Zugriff Seiten 255 - 273Autor:innen:
- Zu Jutta Prasses »Fremdsprache« Kein Zugriff Seiten 274 - 278Autor:innen: | | | | | | | | | | | | | | | | | | | |
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 279 - 283Autor:innen: | |
- Backmatter Kein Zugriff Seiten 284 - 285Autor:innen: | |





