Die Verfassung des Transnationalen
Reflexive Ordnungsbildung jenseits des Staates- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die Notwendigkeit einer Konstitutionalisierung öffentlicher Ordnung, die den grundlegenden Zusammenhang von privater und öffentlicher Autonomie herstellt und sichert, bringt sich auch im Zusammenhang transnationaler Herrschaftsstrukturen zur Geltung. Diesen normativen Anspruch muss auch eine sich universal verstehende globale Gemeinschaft erheben, der die Wahrung der Menschenrechte obliegt und die deshalb den Rahmen bildet, innerhalb dessen Ansprüche auf Souveränität allein zur Geltung gebracht werden können. Mit Hilfe eines kantisch inspirierten, kosmopolitisch erläuterten Verfassungsbegriffs kann gezeigt werden, wie Forderungen der Konstitutionalisierung öffentlicher Herrschaft auch jenseits des Nationalstaats im Rahmen gesellschaftlicher, politischer und rechtlicher Zusammenhänge strukturbildende Wirkung entfalten. Denn mit der Idee von Verfassung ist die Institutionalisierung von Formen der Koordination und Kooperation verknüpft, die auf die reflexiven und prozeduralen Mechanismen der Bewältigung von Problemen der Inklusion und Exklusion hin ausgelegt sind. In dieser Perspektive können die Strukturmerkmale reflexiver Ordnungsbildung ausgezeichnet sowie die kosmopolitischen und demokratischen Potentiale transnationaler und globaler Konstitutionalisierung freigelegt werden.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6684-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3930-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Studien zur Politischen Soziologie. Studies on Political Sociology
- Band
- 12
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10Autor:innen:
- Abkürzungen und Siglen Kein Zugriff Seiten 11 - 14Autor:innen:
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 15 - 25Autor:innen:
- Ein Problemaufriss Kein Zugriff Seiten 26 - 30Autor:innen:
- Zwei Vorbemerkungen zur Dimensionierung des Institutionellen Kein Zugriff Seiten 30 - 34Autor:innen:
- Soziale Vermittlungsfunktionen Kein Zugriff Seiten 34 - 38Autor:innen:
- Autor:innen:
- Allgemeine Funktionszuschreibung Kein ZugriffAutor:innen:
- Konkrete Funktionszuschreibungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Reproduktionsmechanismen von Institutionen Kein Zugriff Seiten 43 - 52Autor:innen:
- Institutionelle Geltungsbedingungen Kein Zugriff Seiten 52 - 56Autor:innen:
- Autor:innen:
- Eine hegelsche Perspektive Kein ZugriffAutor:innen:
- Eine kantsche Perspektive Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenbetrachtung Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Normativität Kein ZugriffAutor:innen:
- Rationalität Kein ZugriffAutor:innen:
- Rechtfertigung Kein ZugriffAutor:innen:
- Rationalisierung und Kontingenzbewältigung Kein Zugriff Seiten 90 - 94Autor:innen:
- Die Herstellung von Reflexivität Kein Zugriff Seiten 94 - 102Autor:innen:
- Inklusions- und Exklusionsmanagement Kein Zugriff Seiten 102 - 109Autor:innen:
- Resümee Kein Zugriff Seiten 109 - 110Autor:innen:
- Eine Etappe von Entgrenzung: Von nationaler zu europäischer Verfassung Kein Zugriff Seiten 111 - 112Autor:innen:
- Rechtsverständnisse Kein Zugriff Seiten 112 - 118Autor:innen:
- Verfassungsverständnisse Kein Zugriff Seiten 118 - 123Autor:innen:
- Autor:innen:
- Konstitutionalismus Kein ZugriffAutor:innen:
- Selbstkonstituierung Kein ZugriffAutor:innen:
- Selbstgesetzgebung Kein ZugriffAutor:innen:
- Der Inkrementalismus von Konstitutionalisierung Kein Zugriff Seiten 133 - 138Autor:innen:
- Verfassungsentwicklung und Verfassungskrisen Kein Zugriff Seiten 138 - 140Autor:innen:
- Symboliken europäischer Konstitutionalisierung Kein Zugriff Seiten 140 - 145Autor:innen:
- Die institutionelle Logik: Ein hypothetisches Als-ob Kein Zugriff Seiten 145 - 151Autor:innen:
- Die EU-Verfassung als Provisorium Kein Zugriff Seiten 151 - 154Autor:innen:
- Zwischenbetrachtung: Konstitutionalisierung und der Status von Grund- und Menschenrechten Kein Zugriff Seiten 154 - 162Autor:innen:
- Grenzen der Entgrenzung? Kein Zugriff Seiten 163 - 168Autor:innen:
- Autor:innen:
- Die frühe Kodifizierungsbewegung und ihre Vorläufer Kein ZugriffAutor:innen:
- Positivrechtliche Kodifizierungsbemühungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Zäsur des Holocaust und die Erosion staatlich sanktionierter Immunität Kein ZugriffAutor:innen:
- Reaktionen auf die Kosmopolitisierung von Unrechtserfahrungen Kein ZugriffAutor:innen:
- Die interpretative Kosmopolitisierung nationaler Rechtsprechung Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Implementierung universaler Zuständigkeit auf der materialen Ebene Kein ZugriffAutor:innen:
- Autor:innen:
- Die Inklusion von Betroffenenperspektiven: Von Opfern zu Verfahrensbeteiligten Kein ZugriffAutor:innen:
- Die Vermittlung unterschiedlicher Deutungsperspektiven unter der Ägide universalen Rechts Kein ZugriffAutor:innen:
- Zur Fragmentierungsdiagnose Kein Zugriff Seiten 217 - 223Autor:innen:
- Paradigmatische Reaktionen auf die Fragmentierungsdiagnose Kein Zugriff Seiten 223 - 226Autor:innen:
- Autor:innen:
- Konkurrierende normative Regime Kein ZugriffAutor:innen:
- Gewohnheits- vs. Vertragsrecht Kein ZugriffAutor:innen:
- Normenhierarchien Kein ZugriffAutor:innen:
- Zwischenbetrachtung: Konstitutionalisierung und der Status von Fragmentierung Kein Zugriff Seiten 245 - 247Autor:innen:
- Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 247 - 250Autor:innen:
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 251 - 286Autor:innen:
- Offizielle Fundstellen für Gerichtsurteile online Kein Zugriff Seiten 287 - 288Autor:innen:





