Die diskursive Mobilisierung der Region
Autonome Gemeinschaften in Spanien zwischen Tradition und Weltkultur- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
In den letzten Jahrzehnten lässt sich eine Bedeutungszunahme der Region als substaatliche Einheit beobachten. Wie passt das mit den Homogenisierungsprozessen des Nationalstaats zusammen? Auf diese Frage gibt der Band eine Antwort. Er zeigt, dass insbesondere der Einfluss internationaler, weltkultureller Ideen und Diskurse zu einer Angleichung und Ausbreitung der Ordnungsform „Region“ und somit zu ihrer diskursiven Mobilisierung führt. Regionen müssen nicht mehr zwangsweise historisch begründet sein – auch historisch schwachen oder gar konstruierten Regionen stehen somit genügend Rechtfertigungsargumente zur Verfügung, um sich gegenüber dem Nationalstaat zu institutionalisieren.
Am Beispiel Spaniens und hier an drei sehr unterschiedlich entstandener Regionen (Katalonien, Extremadura und La Rioja) wird gezeigt, wie die Weltkulturtheorie von John Meyer et al. in qualitativer, diskursanalytischer Forschung genutzt werden kann und welchen Mehrwert dieser Ansatz zur Erklärung des Phänomens der Mobilisierung und Isomorphie regionaler Strukturen liefert.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7336-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3945-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 262
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10 Stefanie Klein
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 11 - 12 Stefanie Klein
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 13 - 16 Stefanie Klein
- Die Ausbreitung regionaler Strukturen – Historisch bedingt oder globaler Trend? Kein Zugriff Seiten 17 - 33 Stefanie Klein
- Der world polity-Ansatz und sein zentraler Akteur, der Nationalstaat Kein Zugriff Seiten 34 - 41 Stefanie Klein
- Globale Modelle, kulturell Andere und die Formierung von weltkulturellen Skripten Kein Zugriff Seiten 41 - 45 Stefanie Klein
- Isomorphie und Entkopplung Kein Zugriff Seiten 45 - 49 Stefanie Klein
- Der „blinde Fleck“ im Neoinstitutionalismus – Kampf um Ressourcen, Macht und Legitimation Kein Zugriff Seiten 49 - 52 Stefanie Klein
- Die Rolle des Diskurses im Neoinstitutionalismus Kein Zugriff Seiten 52 - 55 Stefanie Klein
- Die Wissenssoziologische Diskursanalyse als Forschungsprogramm Kein Zugriff Seiten 55 - 59 Stefanie Klein
- Globale Modelle, Frames und Deutungsmuster Kein Zugriff Seiten 59 - 63 Stefanie Klein
- Fall- und Dokumentenauswahl Kein Zugriff Seiten 63 - 66 Stefanie Klein
- Datenerhebung Kein Zugriff Seiten 66 - 67 Stefanie Klein
- Zur Bewertung des qualitativen Forschungsprozesses Kein Zugriff Seiten 67 - 69 Stefanie Klein
- Die Geschichte Spaniens von der Reconquista bis zum Ende der Franco-Diktatur Kein Zugriff Seiten 70 - 74 Stefanie Klein
- Die Transición und der Verfassungsdiskurs um den Staat der Autonomien Kein Zugriff Seiten 74 - 79 Stefanie Klein
- Die Folgepolitik der 1980er Jahre bis ins neue Jahrtausend Kein Zugriff Seiten 79 - 84 Stefanie Klein
- Verfassungsrechtlicher Rahmen Kein Zugriff Seiten 84 - 88 Stefanie Klein
- Die Cortes Generales – Ein Zweikammersystem mit Regionalvertretung? Kein Zugriff Seiten 88 - 90 Stefanie Klein
- Das Finanzierungsmodell der Autonomen Gemeinschaften Kein Zugriff Seiten 90 - 91 Stefanie Klein
- Spanien und die Europäische Union Kein Zugriff Seiten 91 - 93 Stefanie Klein
- Kataloniens historische Wurzeln Kein Zugriff Seiten 94 - 104 Stefanie Klein
- Die Einbettung Kataloniens in den nationalen und europäischen Kontext Kein Zugriff Seiten 104 - 114 Stefanie Klein
- Pionier und Vorbild? Eine starke Autonome Gemeinschaft Kein Zugriff Seiten 114 - 117 Stefanie Klein
- Extremadura – Der lange Weg zu einem historischen Bewusstsein Kein Zugriff Seiten 117 - 126 Stefanie Klein
- Die Einbettung Extremaduras in den nationalen und europäischen Kontext Kein Zugriff Seiten 126 - 131 Stefanie Klein
- Eine Region sucht ihren Weg Kein Zugriff Seiten 131 - 133 Stefanie Klein
- La Rioja – Eine Region ohne Geschichte? Kein Zugriff Seiten 133 - 140 Stefanie Klein
- Die Einbettung La Riojas in den nationalen und europäischen Kontext Kein Zugriff Seiten 140 - 144 Stefanie Klein
- Autonomie durch soziale Bewegung Kein Zugriff Seiten 144 - 146 Stefanie Klein
- Katalonien, Extremadura, La Rioja – Ein erster Vergleich Kein Zugriff Seiten 146 - 150 Stefanie Klein
- Dominante Rechtfertigungsmuster in der Implementierungsphase 1979-1983 Kein Zugriff Seiten 151 - 159 Stefanie Klein
- Strukturierungsdimension: Demokratie und Pluralismus Kein Zugriff Seiten 159 - 165 Stefanie Klein
- Wertorientierungsdimension: Gleichheit und Solidarität Kein Zugriff Seiten 165 - 170 Stefanie Klein
- Identifikationsdimension: Identität Kein Zugriff Seiten 170 - 174 Stefanie Klein
- Zusammenfassender Überblick Kein Zugriff Seiten 174 - 177 Stefanie Klein
- Die Effekte des Skripts regionaler Autonomie Kein Zugriff Seiten 177 - 180 Stefanie Klein
- Rationale Akteure im Bezugsfeld der Region Kein Zugriff Seiten 181 - 189 Stefanie Klein
- Kulturell Andere im internationalen Kontext Kein Zugriff Seiten 189 - 194 Stefanie Klein
- Kulturell Andere im europäischen Kontext Kein Zugriff Seiten 194 - 198 Stefanie Klein
- Kulturell Andere im nationalstaatlichen Kontext Kein Zugriff Seiten 198 - 203 Stefanie Klein
- Isomorphie im und durch den geöffneten Diskurs Kein Zugriff Seiten 203 - 210 Stefanie Klein
- Die Öffnung des Diskurses – Eine ebenenübergreifende Betrachtung Kein Zugriff Seiten 210 - 213 Stefanie Klein
- Globale Modelle als strategische Ressource Kein Zugriff Seiten 214 - 221 Stefanie Klein
- Die Strategie der Distinktion Kein Zugriff Seiten 221 - 227 Stefanie Klein
- Die Strategie der „doppelten Wahrheit“ Kein Zugriff Seiten 227 - 232 Stefanie Klein
- Fazit: Die diskursive Mobilisierung der Region zwischen Tradition und Weltkultur Kein Zugriff Seiten 233 - 242 Stefanie Klein
- Anhang Kein Zugriff Seiten 243 - 248 Stefanie Klein
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 249 - 262 Stefanie Klein





