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Integrationsarbeit in ländlichen Räumen

Praxis und Potenziale am Beispiel Baden-Württembergs
Autor:innen:
Verlag:
 2025

Zusammenfassung

Die Studie untersucht am Beispiel Baden-Württembergs, wie sich Verwaltung und Zivilgesellschaft in ländlichen Räumen mit Migration und migrationsbedingter Vielfalt auseinandersetzen. Wie verteilt sich integrationsrelevante Infrastrukturen in der Fläche? Wo werden Bedarfe gut abgedeckt, in welchen Feldern ist Entwicklungsbedarf? Dazu wird die Erreichbarkeit wichtiger Integrationsinfrastruktur in allen 35 Landkreisen modelliert und mit einer eine Online-Befragung der Landkreisverwaltung abgeglichen. Für mehr Tiefgang sorgen Feldstudien in vier systematisch ausgewählten Kreisen. Aus dem Zusammenspiel quantifizierter Daten mit qualitativer Forschung ergibt sich ein facettenreiches Bild von Bedarfen und Potenzialen ländlicher Integrationsarbeit.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2025
ISBN-Print
978-3-7560-2422-3
ISBN-Online
978-3-7489-5297-8
Verlag
Nomos, Baden-Baden
Sprache
Deutsch
Seiten
365
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Download Kapitel (PDF)
    1. Inhaltsverzeichnis
  2. 1 EinleitungSeiten 13 - 18 Download Kapitel (PDF)
  3. Download Kapitel (PDF)
      1. 2.1 Ländliche Räume gibt es nur im Plural
        1. Besonderheiten in Baden-Württemberg
      1. 3.1 Lokale Integrationsarbeit im Föderalismus
      2. 3.2 Rahmenbedingungen in Baden-Württemberg
      1. 4.1 Überblick zum methodischen Vorgehen
        1. 4.2.1 Technisches Vorgehen bei der ErreichbarkeitsanalyseJohanna Fick und Stefan Neumeier
        2. 4.2.2 Erhebung der Adressdaten
      2. 4.3 Online-Fragebogen
        1. 4.4.1 Auswahl der Landkreise
        2. 4.4.2 Feldzugang
        3. 4.4.3 Von der Reise bis zur Rekrutierung: Einzelheiten der Feldarbeit
        4. 4.4.4 Auswertungsmethoden
        5. 4.4.5 Datenqualität
  4. Download Kapitel (PDF)
        1. 5.1.1 Geografie, Selbstverständnis und migrantische Bevölkerung im Hohenlohekreis
        2. 5.1.2 Organisation der Integrationsarbeit im Hohenlohekreis
        1. 5.2.1 Geografie, Selbstverständnis und migrantische Bevölkerung im Enzkreis
        2. 5.2.2 Organisation der Integrationsarbeit im Enzkreis
        1. 5.3.1 Geografie, Selbstverständnis und migrantische Bevölkerung im Landkreis Lörrach
        2. 5.3.2 Organisation der Integrationsarbeit im Landkreis Lörrach
        1. 5.4.1 Geografie, Selbstverständnis und migrantische Bevölkerung im Ostalbkreis
        2. 5.4.2 Organisation der Integrationsarbeit im Ostalbkreis
      1. 6.1 'Problemzone' ohne 'Messpunkte'? Hadern mit der Komplexität des Integrationsbegriffs
      2. 6.2 'Sprache, Arbeit, das sind die wichtigsten Säulen der Integration': Annahmen zum Integrationserfolg
      3. 6.3 'Wir Deutschen sind schon sehr menschlich': Die Diskussion um Push- und Pull-Faktoren im Kontext sozialer Leistungen
      4. 6.4 'Ich will davon wegkommen, ich mache es trotzdem ständig noch': Geflüchtete als hauptsächliche Zielgruppe der Integrationsarbeit
      1. 7.1 'Spürbar geworden': Migration als neue Normalität ländlicher Räume
      2. 7.2 'Das ist ein Langstreckenlauf': Integration als Daueraufgabe ländlicher Kommunen?
      3. 7.3 'Man ist abgehängt': Mobilitätsherausforderungen in ländlichen Räumen
      4. 7.4 'Wie lange muss ich hier bleiben?' Abwanderung und Personalmangel als vermeintliche Strukturbedingung ländlicher Räume
      5. 7.5 'Die Wege sind sehr kurz': Potenziale ländlicher Integrationsarbeit
      6. 7.6 'Integration muss vor Ort stattfinden': Binnenstruktur ländlicher Integrationsarbeit
      1. 8.1 Wahrnehmung der Landespolitik durch Akteur:innen ländlicher Integrationsarbeit
        1. 8.2.1 Bedeutung des Integrationsmanagements für ländliche Räume
        2. 8.2.2 'Allzuständig für alles'? Inhaltliche Ausgestaltung des Integrationsmanagements
        3. 8.2.3 Digitales Integrationsmanagement
        4. 8.2.4 Einblicke: Organisation des Integrationsmanagements in vier Landkreisen
        5. 8.2.5 Kreis, Kommune oder Verbände? Die Frage des Trägers des Integrationsmanagements
        6. 8.2.6 VwV Integrationsmanagement ab 2025
        7. 8.2.7 Mangelnde Verlässlichkeit als Hemmschuh eines erfolgreichen Landesprogramms
        1. 8.3.1 Aufgabenportfolio der Integrationsbeauftragten in der Praxis
        2. 8.3.2 Einblick in die Arbeit von Integrationsbeauftragten auf Kreisebene
      2. 8.4 Flüchtlingsbeauftragte
      3. 8.5 Flüchtlingssozialarbeit
      4. 8.6 Weitere relevante Förderprogramme
      5. 8.7 'Ihr müsst die Mittel ja nicht nehmen': Bürokratische Hürden in Förderprogrammen
        1. 9.1.1 Verbreitung und Verankerung von Integrationskonzepten
        2. 9.1.2 Einblicke in die Realität der Integrationskonzepte in vier Kreisen
        1. 9.2.1 Unter einem Dach? Migrationsbezogene Aufgaben im Organigramm der Kreisverwaltung
        2. 9.2.2 Interkulturelle Öffnung in der Kreisverwaltung
        3. 9.2.3 Zusammenarbeit zwischen Landkreisen und Gemeinden
        1. 9.3.1 Akteurslandschaft und generelle Befunde zu Kooperationen
        2. 9.3.2 Netzwerke
        3. 9.3.3 Ausländerbehörden in der Zusammenarbeit
        4. Ausländerbehörden in den vertieft untersuchten Landkreisen
        5. 9.3.4 Jobcenter in der Zusammenarbeit
        6. 9.3.5 Sonstige Zusammenarbeit bei der Arbeitsmarktintegration
        1. 9.4.1 Austausch zwischen Land und Kommunen
        2. 9.4.2 Zusammenarbeit zwischen Landkreisen
      1. 9.5 Zwischenfazit: Faktoren für gute Kooperationsbeziehungen
      1. 10.1 Administrative Rahmenbedingungen als zentrale Herausforderung
      2. 10.2 Erreichbarkeit der Integrationskurse
      3. 10.3 Umgang mit langen Wartezeiten
      4. 10.4 Besondere Hürden für Frauen und Mütter beim Deutschspracherwerb
      1. 11.1 Beispiele für unterschiedliche lokale Voraussetzungen der Arbeitsmarktintegration
      2. 11.2 Eine Besonderheit in Baden-Württemberg: Welcome Center Heilbronn-Franken
      3. 11.3 Ausgewählte Herausforderungen bei der Arbeitsmarktintegration in ländlichen Räumen
      4. 11.4 Rolle der Jobcenter bei der Arbeitsmarktintegration
      5. 11.5 Umsetzung einer Maßnahme der Arbeitsmarktintegration: der Job-Turbo
      1. 12.1 Ausgewählte Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung
      2. 12.2 Vertiefung: Psychosoziale Angebote für Migrant:innen
      1. 13.1 Wohnen in ländlichen Räumen: Verbreitete Annahmen und lokale Realitäten
        1. 13.2.1 Zentrale Herausforderungen bei der Unterbringung Geflüchteter in ländlichen Räumen
        2. 13.2.2 Landkreis Lörrach: Entscheidung zwischen Urbanität und Peripherie
        3. 13.2.3 Enzkreis: Navigieren der Bürokratie
        4. 13.2.4 Ostalbkreis: Transformation ungünstiger Startchancen
        5. 13.2.5 Hohenlohekreis: Ringen um Kontinuität
      1. 14.1 Vorschulische Bildung
      2. 14.2 Schulen: VKL und VABO-Klassen
      1. 15.1 Engagement und Begegnung
      2. 15.2 Umgang mit religiöser Vielfalt
    1. 16 'Es bringt halt auch nichts': Politische Partizipation
    2. 17 Fazit: Zentrale Befunde und Schlussfolgerungen
  5. Download Kapitel (PDF)
    1. Literatur
    2. Anhang 1 – Ergänzender Fragebogen – Fragenkatalog
    3. Anhang 2 – Interviewleitfaden

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