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Die poetische Erkundung der wirklichen Welt

Literarische Epistemologie (1800-2000)
Autor:innen:
Reihe:
Lettre
Verlag:
 2015

Zusammenfassung

Dieses Buch erzählt die Geschichte eines ästhetischen Konkurrenzunternehmens zur Philosophie. In der Zeit um 1800 begann man darüber nachzudenken, wie man mit poetischen Mitteln ein Alternativprogramm zur Erkenntnistheorie entwickeln kann, und schuf etwas Neues – eine eigene poetische Disziplin: die Literarische Epistemologie. In ihrem Namen begegneten Autoren wie Herder, Schiller, Kleist u.a. dem bis heute gegen die Literatur erhobenen Generalverdacht, die in ihr gestaltete wirkliche Welt sei im Grunde vor allem eines, nämlich ausgedacht – eben eine Kopfgeburt. Autoren wie Kafka, Borges, Brecht und Tabori konnten später zeigen, wie man die Zäsur zwischen Erkennen und Handeln auf poetischem Wege überwinden kann.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2015
ISBN-Print
978-3-8376-1272-1
ISBN-Online
978-3-8394-1272-5
Verlag
transcript, Bielefeld
Reihe
Lettre
Band
0
Sprache
Deutsch
Seiten
230
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. FrontmatterSeiten 1 - 4 Download Kapitel (PDF)
  2. INHALTSeiten 5 - 6 Download Kapitel (PDF)
  3. EINLEITUNG: ÜBER DAS PROGRAMM EINER LITERARISCHEN EPISTEMOLOGIE Kein Zugriff Seiten 7 - 30
  4. ZUR VORGESCHICHTE: DIE MOSAISCHE UND DIE EUROPÄISCHE UNTERSCHEIDUNG Kein Zugriff Seiten 31 - 42
  5. IST LITERATUR EIN MEDIUM? HEINRICH VON KLEISTS ÜBER DIE ALLMÄHLICHE VERFERTIGUNG DER GEDANKEN BEIM REDEN UND DER MONOLOG DES NOVALIS Kein Zugriff Seiten 43 - 58
  6. WISSEN AUS UNMITTELBARKEIT, WISSEN AUS VERMITTLUNG - UND MEDIALITÄT BEI HERDER, SCHILLER UND KLEIST<sup>1</sup> Kein Zugriff Seiten 59 - 70
  7. SCHILLERS RÄUBER ODER DIE NEUERFINDUNG DER SUBJEKTIVITÄT IM JAHRE 1782 Kein Zugriff Seiten 71 - 86
  8. KRANKHEIT UND WISSEN ODER: WORAN ERKRANKT, WER IM GEISTE ERKRANKT? DER VERSUCH EINER PHILOLOGISCHEN ANTWORT MIT BLICK AUF HEINRICH VON KLEISTS DIE HEILIGE CÄCILIE ODER DIE GEWALT DER MUSIK Kein Zugriff Seiten 87 - 102
  9. WAS IST DIE KUNST? WAS IST DER MENSCH? DIE ÄSTHETISCHE ERKENNTNIS DES MENSCHEN Kein Zugriff Seiten 103 - 114
  10. POETISCHE SCHLUSSVERFAHREN: GEORG BÜCHNERS ÄSTHETIK Kein Zugriff Seiten 115 - 128
  11. WIRKUNGSGESCHICHTE ALS WISSENSGESCHICHTE: MÖRIKE UND EINIGE SEINER MODERNEN NACHFAHREN Kein Zugriff Seiten 129 - 146
  12. DER PHILOSOPHISCHE UND RILKES POETISCHER SPIEGEL DES BEWUSSTSEINS Kein Zugriff Seiten 147 - 160
  13. BERTOLT BRECHTS GEDICHT TANNEN - EINE LYRISCHE THEORIE DER METAPHER Kein Zugriff Seiten 161 - 172
  14. PSYCHOANALYSE UND POESIE IM GESPRÄCH ÜBER GEIST UND GEHIRN Kein Zugriff Seiten 173 - 192
  15. IST GEWALT ÄSTHETISCH GERECHTFERTIGT? DER (VORWEGGENOMMENE) EINWAND FRANZ KAFKAS GEGEN JORGE LOUIS BORGES Kein Zugriff Seiten 193 - 206
  16. UND JENSEITS VON EUROPA: DAS DEUTSCH-JÜDISCHE THEATER GEORGE TABORIS Kein Zugriff Seiten 207 - 218
  17. QUELLENNACHWEISE Kein Zugriff Seiten 219 - 220
  18. LITERATUR Kein Zugriff Seiten 221 - 226
  19. Backmatter Kein Zugriff Seiten 227 - 230

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