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Monographie Kein Zugriff

Praktische Sozialpsychotherapie

Die Lebenswelt von Patientinnen und Patienten positiv beeinflussen.
Autor:innen:
Verlag:
 2021

Zusammenfassung

Nidotherapie: Die Lebenswelt der PatientInnen zählt!

- Schulenübergreifend: Ambulant und stationär arbeitende TherapeutInnen aller Richtungen können das Verfahren erlernen und integrieren

- Störungsübergreifend: Über das gesamte Spektrum psychischer Erkrankungen hinweg einsetzbar; insb. für PatientInnen, die auf konventionelle, evidenzbasierte Behandlungsversuche wenig bis gar nicht angesprochen haben

- Überblick: Prinzipien, Wirksamkeit, Voraussetzungen, Forschungsergebnisse, erforderliche Fähigkeiten und Vorteile der Nidotherapie

Wo unser Gesundheitssystem an seine Grenzen stößt, lohnt ein Blick auf den Ansatz der weltbekannten britischen Größen Peter und Helen Tyrer. In ihrem Buch zur sog. Nidotherapie (aus dem lat. nidus = Nest) zeigen sie, wie Sie das soziale Umfeld in die Psychotherapie teilweise schwer psychisch Erkrankter und sogar therapieresistenter Menschen mit einbeziehen können – mit Erfolgen, die verblüffen. Wenn wir uns darüber Gedanken machen, wie psychische Erkrankungen entstehen, berücksichtigen wir durchaus die Umweltfaktoren unserer PatientInnen. Wenn es aber darum geht, Verhalten zu ändern oder Symptome zu mildern, betrachten wir die Umwelt oft als zweitrangig. Viel eher wird auf Medikamente und klassische psychotherapeutische Verfahren zurückgegriffen, die sich stark auf die Veränderung von Verhaltensweisen und Kognitionen fokussieren. Die Nidotherapie weitet den Horizont therapeutischer Möglichkeiten aus, indem sie systematisch und auf Augenhöhe mit dem Patienten oder der Patientin physische, soziale und persönliche Umgebungsfaktoren gezielt verändert. Alle, die mit Wissbegierde ihr therapeutisches Können erweitern möchten, finden hier ein gut lesbares, praktisches Buch.

Dieses Buch richtet sich an:

PsychologInnen, PsychiaterInnen, SozialarbeiterInnen vor allem in Kliniken, aber auch alle anderen therapeutisch tätigen Berufsgruppen

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2021
Copyrightjahr
2021
ISBN-Print
978-3-608-40064-9
ISBN-Online
978-3-608-20511-4
Verlag
Schattauer, Stuttgart
Sprache
Deutsch
Seiten
235
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Inhalt Kein Zugriff
  1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 9
    1. 1.1 Therapeutisches Arbeiten auf Augenhöhe: Der Patient als eigenständiger Navigator von Umweltveränderungen Kein Zugriff
      1. 1.2.1 Prinzip 1: Alle Personen haben die Fähigkeit, ihr Leben zum Besseren zu wenden, wenn sie in der richtigen Umgebung leben Kein Zugriff
      2. 1.2.2 Prinzip 2: Jeder soll die Möglichkeit bekommen, sich selbst zu verbessern Kein Zugriff
      3. 1.2.3 Prinzip 3: Wenn Menschen verzweifelt sind, gibt es hierfür immer einen Grund und diesen findet man oft in der unmittelbaren Umwelt der Person Kein Zugriff
      4. 1.2.4 Prinzip 4: Die persönliche Umwelt beschränkt sich nicht nur auf physikalische Orte, sondern schließt auch andere Personen und das Selbst ein Kein Zugriff
      5. 1.2.5 Prinzip 5: Wenn man die Welt durch die Augen eines anderen betrachtet, hat man meist eine bessere Perspektive auf aktuelle Lebensumstände als wenn man nur durch seine eigenen Augen schaut Kein Zugriff
      6. 1.2.6 Prinzip 6: Nur weil jemand denkt, den perfekten Platz für eine Person gefunden zu haben, muss dem nicht notwendigerweise so sein Kein Zugriff
      7. 1.2.7 Prinzip 7: Alle Menschen, egal wie eingeschränkt, haben Stärken, die man fördern sollte Kein Zugriff
      8. 1.2.8 Prinzip 8: Allem Verhalten liegt eine Ursache zugrunde, welche oft auf die unmittelbaren Umweltbedingungen zurückzuführen ist Kein Zugriff
      9. 1.2.9 Prinzip 9: Jede Umweltveränderung geht mit einem gewissen Risiko einher Kein Zugriff
      10. 1.2.10 Prinzip 10: Zusammenarbeit ist notwendig, um die Umwelt hin zum Besseren zu ändern Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 2.1 Wer stellt die Indikation für bedürfnisorientierte Therapie? Kein Zugriff
      1. 2.2.1 Leichte psychische Erkrankungen Kein Zugriff
      2. 2.2.2 Schwere psychische Erkrankungen Kein Zugriff
      3. 2.2.3 Persönlichkeitsstörungen Kein Zugriff
      4. 2.2.4 Persönlichkeit als Zentrum bedürfnisorientierter Therapie Kein Zugriff
      5. 2.2.5 Wann fängt man mit der Behandlung an? Kein Zugriff
      6. 2.2.6 Grundvoraussetzungen auf Patientenseite für eine Behandlung mit Nidotherapie Kein Zugriff
      7. 2.2.7 Prävention und Prognose Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 3.1 Phase 1: Wir tunen uns ein – Entwicklung eines Person-Umwelt-Verständnisses Kein Zugriff
    2. 3.2 Phase 2: Den Status quo verstehen – Die Umweltanalyse Kein Zugriff
    3. 3.3 Phase 3: Umweltveränderungen umsetzen – Die Entwicklung des nidotherapeutischen Pfades Kein Zugriff
      1. 3.4.1 Die Rolle der Arbitrage Kein Zugriff
      2. 3.4.2 Nidotherapie im Langzeitverlauf: Feedback einholen und Therapieerfolg prüfen Kein Zugriff
    4. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 4.1 Eins-zu-Eins-Behandlung in intensiver Form: Die individuelle Intensivbehandlung Kein Zugriff
      1. 4.2.1 Gruppentherapie Kein Zugriff
      2. 4.2.2 Bedürfnisorientierte Therapie unter der Leitung Dritter Kein Zugriff
      3. 4.2.3 Bedürfnisorientierte Therapie via Internet und E-Mail Kein Zugriff
      4. 4.2.4 Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der bedürfnisorientierten Therapie und anderen spezifischen umweltbezogenen Behandlungen Kein Zugriff
      5. 4.2.5 Bedürfnisorientierte Therapie und Social Prescribing Kein Zugriff
      6. 4.2.6 Wann sollte man eine bedürfnisorientierte Therapie beenden? Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 5.1 Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Bedürfnisorientierte Therapie, Positive Behaviour Support und personenzentrierte Pflege Kein Zugriff
    2. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 6.1 Selbst-Nidotherapie: Bedürfnisorientierte Therapie an der eigenen Person Kein Zugriff
    2. 6.2 Co-Nidotherapie: Bedürfnisorientierte Therapie mit einem Co-Therapeuten Kein Zugriff
    3. 6.3 Bedürfnisorientierte Therapie als Zusatzleistung zu Standardtherapien Kein Zugriff
    4. 6.4 Die nidotherapeutische Bewertungsskala: Allgemeine Kompetenzen und Aufgaben des Therapeuten Kein Zugriff
      1. 6.5.1 Die Umweltanalyse Kein Zugriff
      2. 6.5.2 Aufstellen eines nidotherapeutischen Pfades Kein Zugriff
      3. 6.5.3 Umsetzung des nidotherapeutischen Pfades und anschließende rückfallprophylaktische Nachsorge Kein Zugriff
    5. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 7.1 Offenheit Kein Zugriff
    2. 7.2 Vertrauen Kein Zugriff
    3. 7.3 Aufbau von Veränderungsmotivation Kein Zugriff
    4. 7.4 Erfindergeist Kein Zugriff
    5. 7.5 Weitere Persönlichkeitseigenschaften eines erfolgreichen Nidotherapeuten Kein Zugriff
      1. 7.6.1 Psychiater Kein Zugriff
      2. 7.6.2 Sozialarbeiter Kein Zugriff
      3. 7.6.3 Psychologen/Psychotherapeuten Kein Zugriff
      4. 7.6.4 Krankenpfleger Kein Zugriff
      5. 7.6.5 Hausangestellte Kein Zugriff
      6. 7.6.6 Ergotherapeuten Kein Zugriff
      7. 7.6.7 Fazit Kein Zugriff
    6. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 8.1 Identifikation von Umweltbedürfnissen: Eine Standardanalyse für stationär geführte Patienten Kein Zugriff
    2. 8.2 Planung der gewünschten Umwelt nach Entlassung Kein Zugriff
    3. 8.3 Bedürfnisorientierte Nachsorge: Therapeutische Begleitung nach der Umweltmodifikation Kein Zugriff
    4. 8.4 Bedürfnisorientierte Therapie und Gesundheit am Arbeitsplatz Kein Zugriff
    5. 8.5 Kollektive bedürfnisorientierte Therapie Kein Zugriff
    6. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 9.1 Fallstudien Kein Zugriff
    2. 9.2 Qualitative Studien Kein Zugriff
      1. 9.3.1 Die erste Studie Kein Zugriff
      2. 9.3.2 Die zweite Studie Kein Zugriff
    3. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. 10.1 Nidotherapie– eine günstige therapeutische Alternative Kein Zugriff
    2. 10.2 Kosten bei der Behandlung mit bedürfnisorientierter Therapie Kein Zugriff
    3. 10.3 Kostenberechnung Kein Zugriff
    4. Zusammenfassung Kein Zugriff
    1. Zusammenfassung Kein Zugriff
  2. 12 Nachwort Kein Zugriff Seiten 165 - 165
    1. 13.1 Historische Entwicklung und Maximen der Sozialpsychiatrie Kein Zugriff
      1. 13.2.1 Soziotherapie im Diskurs Kein Zugriff
      2. 13.2.2 Milieutherapie im Diskurs Kein Zugriff
      3. 13.2.3 Unterschiede und Gemeinsamkeiten: Sozialpsychiatrische Versorgung und Nidotherapie Kein Zugriff
    2. 13.3 Erste Hilfe: Der Sozialpsychiatrische Dienst (SPDI) als kommunales Angebot für Menschen mit schweren und chronischen psychischen Krankheiten Kein Zugriff
      1. 13.4.1 Nidotherapie und Arbeit Kein Zugriff
      2. 13.4.2 Nidotherapieund Wohnen Kein Zugriff
      3. 13.4.3 Nidotherapieund Freizeit Kein Zugriff
      1. 13.5.1 Nidotherapiein der ambulanten Praxis Kein Zugriff
      2. 13.5.2 Nidotherapieim tagesklinischen bzw. stationären Alltag Kein Zugriff
    3. 13.6 Nidotherapeuten und ihre Selbstfürsorge Kein Zugriff
      1. 13.7.1 Erfassung befriedigter und nicht befriedigter Bedürfnisse – der Bedürfnisstatus Kein Zugriff
      2. 13.7.2 Die Lebenslinie Kein Zugriff
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 201 - 208

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