Weiße Normalität.
Perspektiven einer postkolonialen Literaturdidaktik- Autor:innen:
- Reihe:
- Postkoloniale Studien in der Germanistik, Band 10
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Die Studie befasst sich mit der Erweiterung des Gegenstandsbereichs postkolonialer Germanistik um rassismustheoretische Ansätze und legt Neuinterpretationen der kanonischen Texte Iphigenie auf Tauris (Goethe), Effi Briest (Fontane) und Tauben im Gras (Koeppen) vor. Im Fokus steht die Frage: Inwiefern produzieren, stabilisieren und subvertieren die Ästhetiken der Texte ein kulturelles Wissen über Weißsein, das zugleich durch interferierende vergeschlechtlichte und klassistische Diskurse gebrochen wird? Zusätzlich zu den kanonischen Texten bezieht die Studie in ihre postkolonialen Diskursanalysen einschlägige Unterrichtshilfen ein. Abschließend werden Perspektiven einer rassismussensiblen Literaturdidaktik entwickelt, die Diversitätsaspekte im Kontext von Methodik, Aufgabenkultur und Gesprächsführung berücksichtigen.
Reihe
Postkoloniale Studien in der Germanistik - Band 10
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8498-1333-8
- ISBN-Online
- 978-3-8498-1478-6
- Verlag
- Aisthesis, Bielefeld
- Reihe
- Postkoloniale Studien in der Germanistik
- Band
- 10
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 432
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 7
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 8 - 8
- 1.1 ›Weißes‹ Wissen Kein Zugriff
- 1.2 Wissen über ›Weißsein‹ in Literatur Kein Zugriff
- 1.3 ‚Falsches‘ Aussehen, ‚falsche‘ Kultur. Die ›Cultural‹ und ›Postcolonial Studies‹ Kein Zugriff
- 1.4 Zum Aufbau Kein Zugriff
- 2.1 Rassismus als ordnungsstrukturierende Diskurslogik und alltägliches Phänomen Kein Zugriff
- 2.2 Koloniale Kontinuitäten und Transformationen. Dominante Rassismusformen im deutschsprachigen Raum Kein Zugriff
- 2.3.1 ›Weiß‹ Kein Zugriff
- 2.3.2 Schwarz Kein Zugriff
- 3.1.1 Subalterne Repräsentation beyond Selbstrepräsentation und ›Othering‹. Spivaks Repräsentationsmodell der Ambivalenz Kein Zugriff
- 3.1.2 Strategische Essenz. Eine feministisch-marxistische Durchbrechung dekonstruktiver Theorie Kein Zugriff
- 3.1.3 Diskursive Funktion der Autor*innen. Zum Verhältnis von Repräsentation und Autor*innenschaft Kein Zugriff
- 3.2.1 Verletzbarkeit durch Sprache Kein Zugriff
- 3.2.2 Sprache zwischen Resignifizierung und Zensur. Zur Ambivalenz einer sprachsensiblen Praktik Kein Zugriff
- 4.1 Literatur im Spannungsfeld zwischen Affirmation und Subversion. Der Ansatz der postkolonialen Diskursanalyse Kein Zugriff
- 4.2 Schulbuchanalyse im Fach Deutsch: Methodenwahl und Sample Kein Zugriff
- 5.1 ›Weiße‹ Weiblichkeit. Iphigenie als Trägerin der westlichen Kultur Kein Zugriff
- 5.2 Koloniale Mimikry. Thoas’ Versuch der ›Weißwerdung‹ Kein Zugriff
- 5.3 Rhetorik der Asymmetrie. Figurenrede und -repräsentation Kein Zugriff
- 5.4 Die ‚Wilden‘ und ‚Barbaren‘. Sprache zwischen Selbstironie und sozialer Aberkennung Kein Zugriff
- 5.5 Kulturimperiale Diskurslogik als Herausforderung für den Literaturunterricht. Ein Fazit Kein Zugriff
- 6.1 ›Weißsein‹ zwischen Institutionalisierungsarbeit und Brüchigkeit. Der Landadel, Effi und Roswitha Kein Zugriff
- 6.2 Zur Poetik des ›Anderen‹. Die Figuren of Color Kein Zugriff
- 6.3 Perspektivenstruktur: Das ›weiße‹ Erzählen Kein Zugriff
- 6.4 Geografische Orte, ‚exotische‘ Requisiten und Strategien des ›Naming«. Asymmetrische Raumsemantisierungen Kein Zugriff
- 6.5 „Da liege, bis du schwarz wirst“. Sprache und ihre Verletzbarkeit Kein Zugriff
- 6.6 Sekundäre Inszenierung ›weißer‹ Normalität. »Effi Briest« in den Bildungsmaterialien Kein Zugriff
- 6.7 ›Weiße‹ Normalität zwischen Nicht-Thematisierung und sekundärer Inszenierung. Ein Fazit Kein Zugriff
- 7.1 ›Weißsein‹ zwischen Lohn und Preis, Fragilität und Brüchigkeit. Die ›weiß‹ markierten Romanfiguren Kein Zugriff
- 7.2 „The danger of a single story.“ Die Schwarzen Figuren und Figuren of Color zwischen Provokation, Usurpation und Selbstdarstellung Kein Zugriff
- 7.3 Montagetechnik als Darstellungsmittel transindividueller Rhetorik Kein Zugriff
- 7.4 „kann man einen Neger heiraten?“ Sprache als Speicher kolonialen Wissens Kein Zugriff
- 7.5 Sozio-historische Amnesie. Zum diskursiven Feld der Koeppen-Rezeption in Forschung und Didaktik Kein Zugriff
- 7.6 ›Weißes‹ Privilegiensystem und Handlungsraum der Ermächtigung. Ein Fazit Kein Zugriff
- 8.1 Literatur im Unterricht – aber wozu? Ansprüche einer postkolonialen Literaturdidaktik Kein Zugriff
- 8.2 Postkoloniale Diskursanalyse als Methode der Texterschließung Kein Zugriff
- 8.3 Diskriminierungssensible Verfahren Kein Zugriff
- 8.4 Rassismussensible Sprachreflexion Kein Zugriff
- 8.5 Wer ist das Bildungssubjekt? Kriterien zur Überprüfung von Aufgabenstellungen Kein Zugriff
- 8.6 Ausblick: kurz-, mittel- und langfristige Perspektiven auf eine postkolonial ausgerichtete Literaturdidaktik Kein Zugriff
- 9 Wege zu einem rassismussensiblen Literaturunterricht. Abschließende Überlegungen Kein Zugriff Seiten 360 - 369
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 370 - 432





