Ansätze und Methoden zur Erforschung politischen Denkens
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 27
- Verlag:
- 2013
Zusammenfassung
Dass die Perspektive auf die Geschichte der politischen Ideen von der Wahl eines Ansatzes oder einer Methode abhängt, ist im politikwissenschaftlichen Teilbereich der Politischen Theorie keine neue Erkenntnis. Die aus heutiger Sicht ‚klassischen’ Ansätze – etwa die Cambridge School, die Begriffsgeschichte oder die Diskursanalyse – wurden schon in den 1960er Jahren und in den folgenden Dekaden formuliert.
Im vorliegenden Band wird das Projekt einer gegenwärtigen Bilanz der Pluralität dieser Ansätze, ihres weiteren theoretischen und konzeptionellen Ausbaus und neuerer Entwicklungen nach den klassischen Ansätzen verfolgt. Dabei wird eine innovative vergleichende Perspektive eingenommen, in der auch die Sicht forschender Ideenhistorikerinnen und -historiker eingenommen wird mit der Frage, welche Konsequenzen die Ansatzwahl etwa für die Quellenauswahl, die an sie zu stellenden Fragen und auf die Operationsweisen der ideengeschichtlichen Forschung hat.
Die Frage der Wahl eines Ansatzes für die ideengeschichtliche Forschung wird in diesem Werk als zum einen relevanter und zum anderen streitbarer Gegenstand gegenwärtiger Politischer Theorie aufbereitet.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2013
- ISBN-Print
- 978-3-8487-0464-4
- ISBN-Online
- 978-3-8452-4770-0
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 27
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 333
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 14 Andreas Busen, Alexander Weiß
- Ansätze und Methoden zur Erforschung politischen Denkens: The State of the Art? Kein Zugriff Seiten 15 - 40 Andreas Busen, Alexander Weiß
- Quentin Skinners Methode – Zwischen Intentionen und Konventionen Kein Zugriff Seiten 41 - 62 Jens Olesen
- Arnold Ruges doppeltes Spiel. Zu Möglichkeiten und Grenzen der Methode Quentin Skinners in der Analyse zensurflüchtiger Schriften Kein Zugriff Seiten 63 - 80 Katharina Schneider
- Begriffsgeschichte und Begriffssoziologie. Zur Methodik und Historik Carl Schmitts und Reinhart Kosellecks Kein Zugriff Seiten 81 - 102 David Egner
- Politische Metaphern und Bedeutungswandel Kein Zugriff Seiten 103 - 126 Rieke Schäfer
- Ideengeschichte – Archäologie – Topik. Von der Methodendebatte Skinners und Foucaults zurück zu den Ideen Kein Zugriff Seiten 127 - 148 Johannes Thumfart
- Intervention als Methode. Zum Verhältnis von Diskursanalyse und politischer Ideengeschichte Kein Zugriff Seiten 149 - 162 Robert Feustel
- Bedingt Analytischer Textzentrismus. Eine Kritik an Skinners Kontextualismus Kein Zugriff Seiten 163 - 184 Daniel Kuchler
- Charles Taylors Mentalitätsgeschichte als kritische Genealogie Kein Zugriff Seiten 185 - 214 Ulf Bohmann
- Die Kultur politischer Ideen. Methodische Implikationen einer politischen Praxeologie Kein Zugriff Seiten 215 - 236 Jörn Knobloch
- Tigersprung ins Vergangene. Aktualisierung und Kritik als Problem der politischen Ideengeschichte Kein Zugriff Seiten 237 - 254 Maike Weißpflug
- Angst und Methode in der Sozialwissenschaft. Konsequenzen für die Politische Theorie und Ideengeschichte Kein Zugriff Seiten 255 - 280 Veith Selk
- Politik der Bilder. Franz Josef Strauss, Heinrich Wölfflin und die Ikonologie der Ideengeschichte Kein Zugriff Seiten 281 - 298 Jörg Probst
- Kultur als Konstrukt? Methoden einer transkulturell orientierten Politischen Theorie Kein Zugriff Seiten 299 - 320 Holger Zapf
- Nachwort: Text, Interpretation, Diskontinuität. Methodenprobleme der politischen Ideengeschichte Kein Zugriff Seiten 321 - 330 Martin Saar
- Autorinnen und Autoren Kein Zugriff Seiten 331 - 333





