Rhetorik des Unbeliebten
Lobreden auf Politiker im Zeitalter der Demokratie- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Mit der Demokratisierung und Parlamentarisierung ist auch die Beschimpfung von Politikern entstanden. Die sich seit Jahren wiederholenden Schimpftiraden sind nicht ohne Antwort geblieben. Das Thema dieses Bandes ist die Rhetorik der Loblieder auf Politiker, die gegen den Strom der Abwertung durch politikerfeindliche Gemeinplätze entstanden sind und eine Aufwertung des Handelns der Politiker zum Ziel haben.
Anknüpfend an seine Studien zu Max Weber und zur Begriffsgeschichte der Politik analysiert Palonen eine Auswahl von Lobreden auf Politiker von 1896 bis 2003. Im Genre der Politikerapologien kann man einige zentrale Argumentationsmuster unterscheiden. Sie thematisieren und stellen die Figur des Politikers, das unbekannte Leben der Politiker, ihre Professionalität, ihre Unentbehrlichkeit, ihre Auswahl und Kontrolle sowie den Eigenwert der Politik zur Debatte.
Trotz massiver Schelte haben Berufspolitiker in parlamentarischen Demokratien keineswegs weniger Machtanteile als vor hundert Jahren. Diese Einschätzung hat hingegen eine antidemokratische und -parlamentarische Tendenz, und Webers Einsicht, dass es keine parlamentarische Demokratie ohne Berufspolitiker gibt, ist aktueller denn je.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7135-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3800-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 209
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 4 Kari Palonen
- Geleitwort Kein Zugriff Seiten 5 - 8 Kari Palonen
- Die beschimpften Politiker Kein Zugriff Seiten 9 - 11 Kari Palonen
- Die Rhetorik der Reaktion Kein Zugriff Seiten 11 - 13 Kari Palonen
- Die Rhetorik der Aufwertung Kein Zugriff Seiten 13 - 16 Kari Palonen
- Das Genre der Loblieder Kein Zugriff Seiten 16 - 18 Kari Palonen
- Der Korpus der Quellentexte Kein Zugriff Seiten 18 - 25 Kari Palonen
- Die Topoi der Loblieder auf Politiker Kein Zugriff Seiten 25 - 28 Kari Palonen
- Der Lob der vordemokratische Politiker Kein Zugriff Seiten 29 - 32 Kari Palonen
- Die englische Kritik an neuem Politikertypus nach 1867 Kein Zugriff Seiten 32 - 39 Kari Palonen
- James Bryce über englische und amerikanische Politiker Kein Zugriff Seiten 39 - 44 Kari Palonen
- Werner Sombarts Absage an Politik und Berufspolitikern Kein Zugriff Seiten 44 - 51 Kari Palonen
- Tendenzen der Politikerbeschimpfung bis zum Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 51 - 53 Kari Palonen
- Bismarck gegen die „gewerbsmäßigen Volksvertreter“ im Reichstag Kein Zugriff Seiten 54 - 62 Kari Palonen
- Das Bild der Berufspolitiker in den Diätendebatten des House of Commons Kein Zugriff Seiten 62 - 68 Kari Palonen
- Berufspolitiker in der Dáil Éireann-Debatte Kein Zugriff Seiten 68 - 71 Kari Palonen
- Diäten, Parlamentarismus und Berufspolitiker Kein Zugriff Seiten 71 - 73 Kari Palonen
- Bezeichnungen für Politiker Kein Zugriff Seiten 74 - 76 Kari Palonen
- Der Politiker und der Staatsmann Kein Zugriff Seiten 76 - 79 Kari Palonen
- Der Berufspolitiker Kein Zugriff Seiten 79 - 84 Kari Palonen
- Das ehrliche Handwerk des Bosses Kein Zugriff Seiten 84 - 88 Kari Palonen
- Das Ethos der Zweckmäßigkeit Kein Zugriff Seiten 88 - 90 Kari Palonen
- Das Gewissen als Politikum Kein Zugriff Seiten 90 - 93 Kari Palonen
- Leben für die Politik heute Kein Zugriff Seiten 93 - 95 Kari Palonen
- Die Gefahren der Geschlossenheit Kein Zugriff Seiten 96 - 97 Kari Palonen
- Die Legitimierung der Distanz Kein Zugriff Seiten 97 - 99 Kari Palonen
- Unsichtbarkeit und Kompliziertheit Kein Zugriff Seiten 99 - 101 Kari Palonen
- Die Hyperaktivität der Politiker Kein Zugriff Seiten 101 - 105 Kari Palonen
- Die existentielle Unsicherheit Kein Zugriff Seiten 105 - 109 Kari Palonen
- Die zunehmende Diskrepanz Kein Zugriff Seiten 109 - 111 Kari Palonen
- Keine Fachausbildung für Parlamentarier Kein Zugriff Seiten 112 - 114 Kari Palonen
- Das Bedürfnis nach zunehmender Professionalisierung Kein Zugriff Seiten 114 - 120 Kari Palonen
- Paradigmen für die Professionalisierung des Politikers Kein Zugriff Seiten 120 - 126 Kari Palonen
- Der paradoxe Beruf des Politikers Kein Zugriff Seiten 126 - 129 Kari Palonen
- Die Selbstverwaltung als Utopie Kein Zugriff Seiten 130 - 136 Kari Palonen
- Interessenbetrieb und Abkömmlichkeit Kein Zugriff Seiten 136 - 138 Kari Palonen
- Ohne Berufspolitiker kein politischer Betrieb Kein Zugriff Seiten 138 - 143 Kari Palonen
- Die Dilettantenherrschaft ist keine Alternative Kein Zugriff Seiten 143 - 148 Kari Palonen
- Repräsentation als Voraussetzung für parlamentarischdemokratische Politik Kein Zugriff Seiten 148 - 150 Kari Palonen
- Politiker sind keine Feinde der aktiven Bürger Kein Zugriff Seiten 150 - 151 Kari Palonen
- Die Sehnsucht nach starker Ordnung Kein Zugriff Seiten 152 - 153 Kari Palonen
- Die Vorteile der gewählten Herrschaft Kein Zugriff Seiten 153 - 155 Kari Palonen
- Die politische Kontrolle der Beamten Kein Zugriff Seiten 155 - 159 Kari Palonen
- Die rhetorischen Grenzen der Sachkundigkeit Kein Zugriff Seiten 159 - 164 Kari Palonen
- Die befristete Zeit der Politiker Kein Zugriff Seiten 164 - 166 Kari Palonen
- Die Umwertung der Werte Kein Zugriff Seiten 166 - 168 Kari Palonen
- Die Freude an der Politik Kein Zugriff Seiten 169 - 171 Kari Palonen
- Sache Kein Zugriff Seiten 171 - 173 Kari Palonen
- Ruhm und Größe Kein Zugriff Seiten 173 - 175 Kari Palonen
- Rede Kein Zugriff Seiten 175 - 181 Kari Palonen
- Spiel Kein Zugriff Seiten 181 - 185 Kari Palonen
- Freiheit Kein Zugriff Seiten 185 - 187 Kari Palonen
- Mehrheitsverhältnisse und Meinungsverhältnisse Kein Zugriff Seiten 188 - 190 Kari Palonen
- Provokation und Meinungswandel Kein Zugriff Seiten 190 - 193 Kari Palonen
- Strategien der Aufwertung Kein Zugriff Seiten 193 - 194 Kari Palonen
- Politikerlob als Perspektive zur Begriffsgeschichte Kein Zugriff Seiten 194 - 200 Kari Palonen
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 201 - 209 Kari Palonen





