Flucht und Rückkehr
Deutsch-jüdische Lebenswege nach 1933- Herausgeber:innen:
- Reihe:
- Haland & Wirth
- Verlag:
- 01.04.2020
Zusammenfassung
Was ist »Heimat«? Diese Frage blieb für jene deutschen Jüdinnen und Juden, die durch Flucht und Emigration nach 1933 ihr Leben retten konnten, oftmals ein Lebensthema. Nach 1945 kehrten nur wenige der Geflüchteten nach Deutschland zurück, manche direkt nach Kriegsende, andere als SpätheimkehrerInnen; manche nur für eine gewisse Zeit, andere dauerhaft. Alle mussten auf unsicherem Grund neue Perspektiven entwickeln.
Die BeiträgerInnen berichten von deutsch-jüdischen Lebenswegen und rücken Fragen nach der Fragilität von »Heimat«, nach Prägungen und stabilisierenden Ressourcen in den Fokus. Sie präsentieren deutsch-jüdische Geschichte als facettenreiches Thema, das auch für jene inspirierend ist, die in der praktischen Arbeit mit Auswirkungen von Kriegs-, Flucht- und Gewalterfahrungen konfrontiert sind.
Mit Beiträgen von Micha Brumlik, Sabine Hering, Elke-Vera Kotowski, Claus-Dieter Krohn, Peter J. Loewenberg, Bernhard Schäfers, Julius H. Schoeps, Barbara Stambolis, Guy Stern und Moshe Zimmermann
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- Erscheinungsdatum
- 01.04.2020
- ISBN-Print
- 978-3-8379-2977-5
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7674-8
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Haland & Wirth
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 223
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 24 Barbara Stambolis
- »Das Vergessen verlängert das Exil …« Philosophische und theologische Aspekte verlorener Heimat Kein Zugriff Seiten 25 - 34 Micha Brumlik
- Wissenschaft und Leben treffen zusammen. Eine Exilerfahrung Kein Zugriff Seiten 35 - 46 Guy Stern
- »Die Vergangenheit ist tot, die Gegenwart ist unbarmherzig« Wie Hans-Joachim Schoeps im Frühjahr 1947 die Rückkehr aus dem schwedischen Exil in seine einstige Heimatstadt Berlin erlebte Kein Zugriff Seiten 47 - 64 Julius H. Schoeps
- Leerräume der Existenz. Deutsch-jüdische Integrationserwartungen und -illusionen nach 1933 Kein Zugriff Seiten 65 - 86 Claus-Dieter Krohn
- Emigration als Remigration – wie Emigranten Schule machten. Schule als verlängerter Arm der deutsch-jüdischen Tradition Kein Zugriff Seiten 87 - 102 Moshe Zimmermann
- »Wir dürfen über dem Acker die Sterne nicht verlieren«. Zur Lebens- und Selbstsicht jüdisch-jugendbewegter Emigranten und Remigranten Kein Zugriff Seiten 103 - 120 Barbara Stambolis
- Emigration und Remigration. Erinnerungen von Schlüsselfiguren der Erwachsenenbildung in der DDR Kein Zugriff Seiten 121 - 138 Sabine Hering
- Niemals – vielleicht – lieber heute als morgen!? Drei Emigrantinnen und ihre Auseinandersetzung mit der Frage einer Rückkehr nach Deutschland. Lotte Laserstein – Gabriele Tergit – Valeska Gert Kein Zugriff Seiten 139 - 162 Elke-Vera Kotowski
- Norbert Elias: Ein Menschenwissenschaftler, der die Hoffnung auf eine humane Zivilisation und Kultur nie preisgab Kein Zugriff Seiten 163 - 172 Bernhard Schäfers
- Curt Bondy – Jugendpsychologie und Jugendsozialarbeit in Hamburg vor 1933 und nach 1945 Kein Zugriff Seiten 173 - 194 Barbara Stambolis
- Reflexionen über die »Einbindung psychodynamischer Wahrnehmungen in historische Daten«. Ein autobiografischer Essay Kein Zugriff Seiten 195 - 212 Peter J. Loewenberg
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 213 - 214
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 215 - 223





