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Monographie Kein Zugriff

Erzählter Pluralismus

Thomas Manns Ironie als Sprache der Moderne
Autor:innen:
Reihe:
Thomas-Mann-Studien, Band 54
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Die Einschätzung, dass Thomas Manns Texte von Ironie geprägt sind, hat deren Rezeption von Anfang an begleitet. Auffällig ist aber, dass sich seitdem kein allgemeiner Forschungskonsens über Begriff und Funktion der Ironie in Thomas Manns Werk etabliert hat. In dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, einen möglichst präzisen und metasprachlich explizierten Ironiebegriff zu erarbeiten, der die Grundlage für die Interpretation von ausgewählten Texten Thomas Manns bildet. Die zentrale These der Untersuchung lautet, dass die Ironie im Werk Thomas Manns als Reaktion auf wichtige Elemente des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses verstanden werden kann. Die Ironie ist für Thomas Mann eine Möglichkeit, das Spannungsfeld zwischen Wahrheitspluralismus und Einheitssehnsucht ästhetisch zu bearbeiten. In diesem Sinne wird hier auch eine Antwort auf die häufig gestellte Frage nach der Modernität von Manns Werk gegeben.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-465-03952-5
ISBN-Online
978-3-465-13952-2
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Thomas-Mann-Studien
Band
54
Sprache
Deutsch
Seiten
292
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 32
      1. 1.1 Annäherungen an das Künstlerproblem in "Gefallen", "Der Wille zum Glück", Enttäuschung" Kein Zugriff
      2. 1.2 Der ironisch integrierte Künstler in "Der Bajazzo", "Buddenbrooks", "Tonio Kröger" und "Tristan" Kein Zugriff
      3. 1.3 Glaubensfragen und fürstliche Künstler - "Fiorenza" und "Königliche Hoheit" Kein Zugriff
      4. 1.4 Theoretisierungsversuche - "Geist und Kunst" und die Vorgeschichte (1906-1909) Kein Zugriff
      5. 1.5 "Der Tod in Venedig" als literarischer Abschluss des Frühwerks Kein Zugriff
      6. Lösung im Donnerschlag - Die Kriegsschriften Kein Zugriff
      1. 2.1 Kreative Übernahme - Friedrich Nietzsches Wagner-Kritik Kein Zugriff
      2. 2.2 Die Kunst im Systemvergleich - Autonomie des Kunstsystems Kein Zugriff
      3. 2.3 Gegen den Willen hilft die Kunst - Arthur Schopenhauers Willensmetaphysik Kein Zugriff
      4. 2.4 Das Schöne und die Geschichte - Friedrich Schillers ästhetische Theorie Kein Zugriff
      5. 2.5 Der Anfang der modernen Ironie - Theoriedebatten in der Frühromantik Kein Zugriff
    1. 3. Kapitel: Die Ironietheorie der "Betrachtungen eines Unpolitischen" (1918) Kein Zugriff Seiten 201 - 220
      1. 4.1 Vom Problem der Kunst zum Problem der Welt Kein Zugriff
      2. 4.2 Erziehungsmaßnahmen - Hans Castorp zwischen zwei Welten Kein Zugriff
      3. 4.3 "eingehüllt im Vorbehalt" - Ironisierung einer Erzählinstanz Kein Zugriff
      1. 5.1 Der ganze Mensch - "Ja - ja, nein" Kein Zugriff
      2. 5.2 Wissenschaftlich-mythisches Erzählen Kein Zugriff
  3. Fazit und Ausblick Kein Zugriff Seiten 269 - 276
  4. Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 277 - 290
  5. Dank Kein Zugriff Seiten 291 - 292

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