
Nationalstaat wider Willen
Interventionen zur deutschen und europäischen Politik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Heinrich August Winkler hat mit "Der lange Weg nach Westen" und "Geschichte des Westens" zwei der erfolgreichsten Geschichtsbücher der letzten Jahrzehnte geschrieben. Längst ist er als brillanter Erklärer historischer Zusammenhänge auch einem großen Publikum bekannt. Doch der Berliner Historiker war zugleich immer auch ein streitbarer öffentlicher Intellektueller, der sich in die großen innen- und außenpolitischen Debatten der Nation eingemischt und damit selbst auf den Lauf der Geschichte eingewirkt hat. Dieser Band versammelt seine wichtigsten politischen Interventionen aus vier Jahrzehnten.
Ob es um die deutsche Einheit geht oder Berlin als Hauptstadt, um den Umgang mit der deutschen Vergangenheit oder das Parteiensystem, den europäischen Einigungsprozess oder den deutschen Hang zur moralischen Selbstüberhöhung, unser Verhältnis zu Frankreich oder unseren Umgang mit Putin – Heinrich August Winkler nimmt kein Blatt vor den Mund. Mit seinen glänzend geschriebenen, sachlich fundierten und analytisch scharfsinnigen Beiträgen ist er einer der einflussreichsten "public intellectuals" Deutschlands geworden. Dieser spannend zu lesende Band zeigt, warum.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-79110-9
- ISBN-Online
- 978-3-406-79112-3
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- 1. Nation ja – Nationalstaat nein. Eine Auseinandersetzung mit Thesen von Günter Gaus und Hans Mommsen Kein Zugriff Seiten 16 - 19
- 2. Die Mauer wegdenken. Was die Bundesrepublik für die Demokratisierung der DDR tun kann Kein Zugriff Seiten 20 - 25
- 3. Der Staatenbund als Bewährungsprobe. Das erreichbare Maß an Einheit verträgt keinen Aufschub mehr Kein Zugriff Seiten 26 - 31
- 4. Deutschlands zweite Chance. Zur historischen Bedeutung des 3. Oktober 1990 Kein Zugriff Seiten 32 - 37
- 5. Hauptstadt Berlin – eine unbequeme Notwendigkeit Kein Zugriff Seiten 38 - 42
- 6. Westbindung oder was sonst? Ein Sammelband verkündet eine schillernde Botschaft Kein Zugriff Seiten 43 - 50
- 7. Von der postnationalen Demokratie zum postklassischen Nationalstaat Kein Zugriff Seiten 51 - 60
- 8. Wofür Berlin steht. Die widerspruchsvolle Geschichte der deutschen Hauptstadt Kein Zugriff Seiten 61 - 74
- 1. Der schöne Schein der Erneuerung. Ein Rektor im Zwielicht: Der Fall Fink Kein Zugriff Seiten 76 - 81
- 2. Erneuerung verlangt Aufarbeitung. Die Geschichtswissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität im Umbau Kein Zugriff Seiten 82 - 86
- 3. Der Täter als Opfer. Otto Köhler, Freiburg und die Humboldt-Universität Kein Zugriff Seiten 87 - 93
- 4. Danzig statt Dimitroff. Berliner Straßennamen als Erinnerungspolitik Kein Zugriff Seiten 94 - 104
- 5. Nachdenken über Rosa L. Ein Denkmal als Kampf um die kulturelle Hegemonie Kein Zugriff Seiten 105 - 110
- 1. Wohin treibt die SPD? Die Bundesrepublik braucht eine regierungsfähige Opposition Kein Zugriff Seiten 112 - 120
- 2. Gysi, der Sattel und die Kuh. Die Nachfolgepartei der SED steht vor einem Richtungsdilemma und ihre Galionsfigur im Bundestag vor der Machtfrage Kein Zugriff Seiten 121 - 123
- 3. Separatismus auf Filzlatschen. Der Marxismus-Leninismus ist tot, und der Weg nach Europa führt über Berlin Kein Zugriff Seiten 124 - 131
- 4. Auch geistiges Eigentum verpflichtet. Plädoyer für nachträgliche Studiengebühren Kein Zugriff Seiten 132 - 136
- 5. Die verachtete Republik. Weimars Schatten über Berlin Kein Zugriff Seiten 137 - 142
- 6. Mehr Revolution wagen? Warum die Empfehlung, die SPD solle nach links rücken, in die Irre führt Kein Zugriff Seiten 143 - 149
- 7. Görlitz, Godesberg und die Gegenwart. Über die Mühen der SPD, eine Volkspartei zu werden und zu bleiben Kein Zugriff Seiten 150 - 158
- 1. Weltmacht durch Überdehnung? Plädoyer für europäischen Realismus Kein Zugriff Seiten 160 - 170
- 2. Vom Staatenverbund zur Föderation. Zur Krise des europäischen Einigungsprozesses Kein Zugriff Seiten 171 - 179
- 3. Europas falsche Freunde. Wer die Nationen abschaffen will, fördert die Nationalisten Kein Zugriff Seiten 180 - 183
- 4. Die Legende von der europäischen Souveränität. Warum Macron in Deutschland missverstanden wird Kein Zugriff Seiten 184 - 190
- 5. Warnung vor deutschem Wunschdenken. Ein niederländisches Plädoyer für europäischen Realismus Kein Zugriff Seiten 191 - 196
- 1. Die Stunde der Vereinfacher. Einheit der Gegensätze: Was rechte und linke Populisten verbindet Kein Zugriff Seiten 198 - 201
- 2. Wer hat die Deutschen zu Richtern der Nationen bestellt? Kein Zugriff Seiten 202 - 207
- 3. Es gibt kein deutsches Moralmonopol Kein Zugriff Seiten 208 - 216
- 4. Rohr des Anstoßes. Die SPD, Russland und Europa Kein Zugriff Seiten 217 - 224
- 5. Der falsche Charme der Schaukelpolitik. Ein Beitrag zur Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen Kein Zugriff Seiten 225 - 233
- 6. Was Putin mit Hitler verbindet. Der Ultranationalismus als letztes Stadium des Internationalismus Kein Zugriff Seiten 234 - 240
- 7. Die Legende von der versäumten Chance. Putin, die Osterweiterung der NATO und die Ukraine Kein Zugriff Seiten 241 - 253
- 8. Welche Zukunft hat der Westen? Zur Krise einer politischen Kultur Kein Zugriff Seiten 254 - 262
- Helmut Schmidt an Heinrich August Winkler, 22. November 1983 Kein Zugriff Seiten 265 - 265
- Egon Bahr an Heinrich August Winkler, 21. Mai 2001 Kein Zugriff Seiten 266 - 267
- Helmut Schmidt an Heinrich August Winkler, 26. Juni 2013 Kein Zugriff Seiten 268 - 268
- Dank Kein Zugriff Seiten 269 - 269
- Abkürzungsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 270 - 271
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 272 - 283
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 284 - 288




