
Karl Ernst und Gertrud Osthaus
Die Gründer des Folkwang-Museums und ihre Welt- Autor:innen:
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- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Mit der Gründung des Folkwang-Museums, das als erstes Museum weltweit moderne Kunst zeigte, schrieben sich Karl Ernst und Gertrud Osthaus in die Kunstgeschichte ein: Hauptwerke von Cézanne, van Gogh, Gauguin, Matisse, Kirchner, Marc, Kandinsky und Schiele zählten zu ihrer Sammlung. Rainer Stamm und Gloria Köpnick zeichnen mit dieser ersten umfassenden Biografie des umtriebigen Sammlerpaares ein facettenreiches Panorama zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus, Großbürgertum und alternativen Lebensformen. Es ist eine Geschichte von Träumen und Erfolgen, der Suche nach Schönheit und großen Utopien.
Das Ehepaar Osthaus pflegte regen Austausch mit den wichtigsten Künstlern, Architekten und Schriftstellern seiner Zeit. Als einzige deutsche Sammler besuchten sie Paul Cézanne in Aix-en-Provence, waren eng befreundet mit Ada und Emil Nolde und förderten u. a. Ernst Ludwig Kirchner, Else Lasker-Schüler und den Tänzer Alexander Sacharoff. Mit ihrer faszinierenden und in ihrer Zeit einzigartigen Sammlung, in der Werke moderner Kunst mit Exponaten aus der Antike, der außereuropäischen Kunst sowie des Kunstgewerbes miteinander kombiniert wurden, prägten Gertrud und Karl Ernst Osthaus die Kunstszene in Deutschland maßgeblich – nicht zuletzt durch die Gründung des Folkwang-Museums, das noch heute zu den bedeutendsten Häusern für die Kunst der Moderne gehört.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-78058-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-78060-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 369
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Prolog Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1. «Was konnte anderes der leitende Gedanke meines Lebens sein als – Schönheit?». Jeunesse dorée an der Ruhr Kein Zugriff Seiten 11 - 19
- 2. «A thing of beauty is a joy for ever». Wege zur Museumsgründung Kein Zugriff Seiten 20 - 27
- 3. «Ich habe in van de Velde meinen Mann gefunden». Henry van de Velde – der Prophet der Schönheit Kein Zugriff Seiten 28 - 34
- 4. «Der Renoir ist so rasend schön». Auf dem Weg in die Moderne Kein Zugriff Seiten 35 - 41
- 5. «Freia: die Göttin der Schönheit!». Folkwang statt Ruhmestempel Kein Zugriff Seiten 42 - 45
- 6. «acht Tage in die silberne Pariser Atmosphäre». Die Erwerbungen des Jahres 1903 Kein Zugriff Seiten 46 - 59
- 7. «Die Galerie Osthaus ist eine moderne im schärfsten Sinn des Wortes». Marketing für die Moderne Kein Zugriff Seiten 60 - 71
- 8. «Der Meister von Aix». Begegnung mit Cézanne Kein Zugriff Seiten 72 - 78
- 9. «der modernste der modernen Künstler». Die Entdeckung der Werke von Matisse Kein Zugriff Seiten 79 - 86
- 10. «Das Problem einer künstlerisch geformten Stadt». Die Anstifter Kein Zugriff Seiten 87 - 96
- 11. «Haus eines Kunstfreundes». Der Hohenhof Kein Zugriff Seiten 97 - 104
- 12. «zäh, voll Energie, Opferwilligkeit und nüchterner Klarheit». Kunst und Leben Kein Zugriff Seiten 105 - 111
- 13. «ein guter Kenner spanischer Keramik». Walter Gropius, Andalusien und die Alhambra Kein Zugriff Seiten 112 - 117
- 14. «Seine Farbenpracht macht die ganze Umgebung grau erscheinen». Emil Nolde und die Künstler der Brücke Kein Zugriff Seiten 118 - 129
- 15. «Formen, die von allem Nebensächlichen befreit sein müssen». Die Neue Künstlervereinigung und die Künstler des Blauen Reiters Kein Zugriff Seiten 130 - 146
- 16. «Der tanzende Russe». Alexander Sacharoff Kein Zugriff Seiten 147 - 154
- 17. «made in Germany». Das Deutsche Museum für Kunst in Handel und Gewerbe Kein Zugriff Seiten 155 - 165
- 18. «Diese Neuen vom Stirnband». Künstlerkolonie Hohenhagen Kein Zugriff Seiten 166 - 174
- 19. «die Werke moderner Titanen». Besuch von Le Corbusier Kein Zugriff Seiten 175 - 179
- 20. «Schenken Sie mir mein Bild zurück». Die Wiener Moderne im Folkwang Kein Zugriff Seiten 180 - 187
- 21. «mein lieber Freund». Die Mitarbeiter von Karl Ernst Osthaus Kein Zugriff Seiten 188 - 194
- 22. «liebste Prinzessin von Hohenhof». Gertrud Osthaus Kein Zugriff Seiten 195 - 207
- 23. «The gentleman who first exhibited Negro objects». Weltkunst Kein Zugriff Seiten 208 - 223
- 24. «Der Wahnsinn des Weltkrieges steht also bevor». Die Werkbund-Ausstellung 1914 Kein Zugriff Seiten 224 - 230
- 25. «Was ist der Krieg?». Das Folkwang-Museum im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 231 - 240
- 26. «des Lebens Nötigungen und Verwirrungen». Erschütterungen Kein Zugriff Seiten 241 - 255
- 27. «eine Umwertung aller bisher gültigen geistigen Werte». Zersplitterungen Kein Zugriff Seiten 256 - 265
- 28. «Was wir brauchen, ist: der neue Mensch». Die Folkwang-Schule Kein Zugriff Seiten 266 - 278
- 29. «Für das Museum habe ich jetzt einen Kronprinzen». Das letzte Jahr vor Karl Ernst Osthaus’ Tod Kein Zugriff Seiten 279 - 287
- 30. «ein bleibendes Andenken». Das Vermächtnis Kein Zugriff Seiten 288 - 293
- 31. «übersättigt und kulturmüde». Auf dem Hatzenhof Kein Zugriff Seiten 294 - 298
- 32. «Im Museum hier ist alles miteinander verkracht». Die Erben Kein Zugriff Seiten 299 - 307
- 33. Das «schönste Museum der Welt». Das Museum Folkwang in Essen Kein Zugriff Seiten 308 - 311
- 34. «Kunst aus Blut und Boden». Gertrud Stickforth und das Museum Folkwang im Nationalsozialismus Kein Zugriff Seiten 312 - 321
- Epilog Kein Zugriff Seiten 322 - 325
- Dank Kein Zugriff Seiten 326 - 327
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 328 - 347
- Literatur Kein Zugriff Seiten 348 - 360
- Bild- und Rechtenachweis Kein Zugriff Seiten 361 - 362
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 363 - 368
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 369 - 369
- Über die Autoren Kein Zugriff Seiten 369 - 369




