
Identität und Gewalt
- Autor:innen:
- Reihe:
- C.H.Beck Paperback, Band 6416
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
„Gewalt wird dadurch angefacht, dass man leichtgläubigen Leuten, die in die Hände von kundigen Fachleuten des Terrors fallen, ausschließliche Identitäten aufschwatzt.“
Amartya Sen
Identität kann eine Quelle von Stolz und Freude, Kraft und Selbstvertrauen sein – und sie kann töten. Hemmungslos töten. Das geschieht, wenn Identität durch die Ausgrenzung von anderen Menschen zementiert wird und so Differenz in Hass umschlägt. Aber diese Identitäten sind Konstrukte und verabsolutieren einzelne Merkmale. Lange vor dem Aufstieg identitärer Bewegungen überall auf der Welt hat der indische Philosoph und Nobelpreisträger Amartya Sen in diesem Buch gezeigt, dass Identitäten niemals statisch sind und kein Mensch nur eine einzige Identität besitzt. Es hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren und legt überzeugend dar, warum die Einsicht in die universale Vielfalt der menschlichen Existenz der Schlüssel zu einer friedlicheren Welt ist.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-406-76259-8
- ISBN-Online
- 978-3-406-76261-1
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Reihe
- C.H.Beck Paperback
- Band
- 6416
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 214
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Prolog Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- 1. Kapitel: Die Gewalt der Illusion Kein Zugriff Seiten 17 - 32
- 2. Kapitel: Was heißt Identität? Kein Zugriff Seiten 33 - 53
- 3. Kapitel: Gefangen in der Kultur Kein Zugriff Seiten 54 - 71
- 4. Kapitel: Religionszugehörigkeiten und muslimische Geschichte Kein Zugriff Seiten 72 - 95
- 5. Kapitel: Westen und Antiwesten Kein Zugriff Seiten 96 - 113
- 6. Kapitel: Kultur und Unterdrückung Kein Zugriff Seiten 114 - 129
- 7. Kapitel: Globalisierung und Widerspruch Kein Zugriff Seiten 130 - 157
- 8. Kapitel: Multikulturalismus und Freiheit Kein Zugriff Seiten 158 - 178
- 9. Kapitel: Freiheit zu denken Kein Zugriff Seiten 179 - 193
- Nachwort Kein Zugriff Seiten 194 - 199
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 200 - 211
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 212 - 214




