
Aufgeklärt strafen
Menschengerechtigkeit im 18. Jahrhundert- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 294
- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Im 18. Jahrhundert verschob sich die Legitimationsgrundlage des Strafrechts. An die Stelle der Tradition trat der gesellschaftliche Nutzen. Individuelle Weltbilder erlangten dadurch erheblichen Einfluss auf den Inhalt der Straflehren. Die Studie untersucht das materielle und methodische Rechtsverständnis in der Frühphase der praktischen Strafrechtsreform anhand von Einsendungen auf die Berner Preisfrage zur Strafgesetzgebung von 1777. Die Reformschriften ähneln sich auf phänomenologischer Ebene, weil alle Autoren sich der Mittel des frühmodernen Staates bedienen wollten. Die vorgelagerten Vorstellungen von den Gegenständen, Inhalten und Methoden des Rechts divergierten gleichwohl enorm. Ein gemeinsames, „aufgeklärtes“ Rechtsverständnis lässt sich deshalb nicht definieren, wohl aber Denkstile, die den strafrechtlichen Diskurs bis heute prägen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-465-04267-9
- ISBN-Online
- 978-3-465-14267-6
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
- Band
- 294
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 600
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XX
- A. Einführung Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- I. Rechtsverständnis und Denkstil Kein Zugriff
- II. Gesetzentwürfe als Gegenstand hermeneutischer Erkenntnis Kein Zugriff
- III. Methode der Untersuchung Kein Zugriff
- IV. Typisierung individueller Denkleistungen Kein Zugriff
- V. Denkstil und Diskurs Kein Zugriff
- VI. Forschungsstand Kein Zugriff
- I. Das Preisfragenwesen in der Aufklärungszeit Kein Zugriff
- II. Das Berner Preisausschreiben zur Kriminalgesetzgebung Kein Zugriff
- I. Normative Grundlagen des gemeinen Strafrechts Kein Zugriff
- II. Der französische Strafprozess Kein Zugriff
- III. Der deutsche Strafprozess Kein Zugriff
- IV. Das materielle Strafrecht des 17. und 18. Jahrhunderts Kein Zugriff
- V. Das frühe Reformdenken Kein Zugriff
- I. Die gekrönte Preisschrift von Hanns Ernst von Globig und Johann Georg Huster Kein Zugriff
- II. Die Preisschrift von Jean Paul Marat Kein Zugriff
- III. Die Preisschrift von Johann Christian von Quistorp Kein Zugriff
- IV. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 54 (3) von Jacques Pierre Brissot Kein Zugriff
- V. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 54 (4) Kein Zugriff
- VI. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 55 (2) Kein Zugriff
- VII. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 55 (5) / GA Oek. Ges. 56 (6) von Johann Wolfgang Brenk Kein Zugriff
- VIII. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 56 (1) Kein Zugriff
- IX. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 56 (8) von Julien Dentand Kein Zugriff
- X. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 56 (9) Kein Zugriff
- XI. Die Preisschrift GA Oek. Ges. 57 (1a) Kein Zugriff
- I. Denkstile der Strafrechtsreformer Kein Zugriff
- II. Das Reich der Menschen Kein Zugriff
- I. Preisschriften Kein Zugriff
- II. Rechtsquellen Kein Zugriff
- III. Sonstige Quellen Kein Zugriff
- H. Literatur Kein Zugriff Seiten 555 - 590
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 591 - 592
- Sachregister Kein Zugriff Seiten 593 - 600




