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Begehren nach Lacan und über Lacan hinaus

Autor:innen:
Verlag:
 2019

Zusammenfassung

Begehren ist immer das Begehren des Anderen. Damit wird der Abstand, der zwischen dem Subjekt und dem Anderen klafft, virulent. Wer das Begehren verstehen will, muss diesem sich öffnenden Feld der Kluft, der »béance fondamentale«, wie Jacques Lacan es nennt, verstärkt Aufmerksamkeit widmen. Nicht umsonst hat der französische Psychoanalytiker es ins Zentrum des Unbewussten gerückt.

Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Lacans Konzept nicht nur nachzuvollziehen, sondern es zu einer vielseitig verzweigten allegorischen Umschrift zu erweitern. So kann auch dem nachgespürt werden, was Objekt des Begehrens genannt wird. Lacans Entwurf einer ursächlichen Objektwirkung, die das Subjekt der sogartigen Präsenz des Anderen aussetzt, ist dabei von entscheidender Relevanz.

Die Autorin kreist Schlüsselbegriffe Lacans aus verschiedenen Werkphasen ein und rezipiert die aktuellen Debatten dazu. Sie erläutert Lacans gedanklichen Ansatz, erweitert ihn jedoch um neue Ideen und methodische Zugänge, unter anderem anknüpfend an Überlegungen Derridas. So wird es auch möglich, dem Verfahren der psychoanalytischen Deutung mehr Freiraum zu geben, speziell mit Blick auf die Geschlechtertheorie und den Aspekt des Anderen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2019
ISBN-Print
978-3-95832-163-2
ISBN-Online
978-3-7489-0164-8
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
248
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
    1. Die Kunst, mit der Kluft zu verfahren Seiten 7 - 32 Download Kapitel (PDF)
    2. Symbolische Ordnung. Ein Anfang mit Lévi-Strauss Seiten 33 - 39 Download Kapitel (PDF)
    3. Von Anspruchsobjekt zu Objektursache. Begehren nach Lacan Seiten 40 - 56 Download Kapitel (PDF)
    4. Warum Psychoanalyse den Umweg braucht Seiten 57 - 88 Download Kapitel (PDF)
    5. Verworfene Bejahung? Über den »non-rapport sexuel« Seiten 89 - 105 Download Kapitel (PDF)
    6. Die Identifizierung mit dem Idol. Der Fall Breivik Seiten 106 - 124 Download Kapitel (PDF)
    1. Das Symbolische von der Sublimation her denken Seiten 125 - 132 Download Kapitel (PDF)
    2. Metapher und Metonymie in Kopräsenz: Die Allegorie Seiten 133 - 135 Download Kapitel (PDF)
    3. der Tausch aufhört. Begehren und Ethik Seiten 136 - 150 Download Kapitel (PDF)
    1. Rhetorik meets Schrift Seiten 151 - 163 Download Kapitel (PDF)
    2. Symbol kommt von symballein Seiten 164 - 169 Download Kapitel (PDF)
    3. Allegoriker und Axiomatiker. Zwei Diskurspositionen Lacans Seiten 170 - 181 Download Kapitel (PDF)
    4. Lacans Sinthome: Kompromiss oder Spielfigur? Seiten 182 - 198 Download Kapitel (PDF)
    5. Unter Humanoiden. Ein Kapitel zu Isaac Asimov Seiten 199 - 214 Download Kapitel (PDF)
    6. Was willst Du? Vier Antworten zur Probe Seiten 215 - 229 Download Kapitel (PDF)
  2. Bibliographie Seiten 230 - 248 Download Kapitel (PDF)

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