Karl Marx und die Philosophie der Wirtschaft
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- Verlag:
- 2016
Zusammenfassung
Paradoxerweise gibt es seit dem Scheitern der sozialistischen Systeme eine Marxrenaissance, in der man sich fragt, ob Marx nicht doch recht hatte. Doch was hat Marx eigentlich behauptet? Das ist nicht leicht zu sagen, weil Marx große Originalität mit mangelnder intellektueller Disziplin verbindet und er zugleich als Philosoph, als Ökonom und als politischer Agitator spricht. Die Autoren skizzieren Marx’ zentrale Thesen zur Ökonomie und Politik und diskutieren deren Berechtigung nicht nur aus einer philosophischen, sondern auch aus einer wirtschaftswissenschaftlichen Perspektive. Der erste Teil des Buches geht auf Marx’ Begriff der kapitalistischen Ökonomie ein. Hier stehen der Wertbegriff, die Arbeitswertlehre sowie das sogenannte Transformationsproblem und das Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate im Mittelpunkt. Außerdem kommen die »materialistische Geschichtsauffassung« und Marx’ Verständnis von Politik, Staat und Gerechtigkeit zur Sprache. Der zweite Teil des Buches zeigt, welche Motive Marx von Philosophen aufnimmt, die sich mit der Ökonomie befasst haben, wobei Aristoteles und Hegel im Zentrum stehen. In Teil 3 diskutieren sie die marxsche Konzeption einerseits vor dem Hintergrund der Finanzkrise von 2008 und vor gegenwärtigen Tendenzen der Einkommens- und Vermögensverteilung, wie sie Thomas Piketty untersucht hat. andererseits stellen sie Marx die Auffassungen von der Wirtschaft Fernand Braudels und Georg Friedrich Hegels gegenüber. Aus dieser Diskussion ergeben sich Gründe, die Macht der Politik höher zu gewichten, als Marx dies tat. Ein Fazit des Werkes von Karl Marx in Teil 4 beschließt das Buch.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2016
- ISBN-Print
- 978-3-495-48624-5
- ISBN-Online
- 978-3-495-86106-6
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 284
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 5 - 9
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 10 - 14
- 1.1 Einführung Kein Zugriff
- 1.2 Zur Literatur Kein Zugriff
- 1.3 Inhaltsangabe Kein Zugriff
- 2. Die Schwierigkeit zu verstehen, was Marx will Kein Zugriff
- 3.1 Dialektik Kein Zugriff
- Methodisches zur Geschichtsphilosophie Kein Zugriff
- Hegel und die »Vernunft in der Geschichte« Kein Zugriff
- Die »Vernunft in der Geschichte« bei Marx Kein Zugriff
- »Aufhebung« und »Verwirklichung« der Philosophie Kein Zugriff
- 4. Historischer Materialismus Kein Zugriff
- 5. Marx’ Antwort auf die Frage »Was ist Wirtschaft?« Kein Zugriff
- 6. Grundlegendes zu Marx’ Theorie der Wirtschaft Kein Zugriff
- Gebrauchswert und Tauschwert Kein Zugriff
- Waren als Erscheinungsform von Wert Kein Zugriff
- Falscher Schein und realer Schein Kein Zugriff
- Das Verschwinden des falschen Scheins im Sozialismus und Kommunismus Kein Zugriff
- Erste Einschätzung der Theorie der warentauschenden Gesellschaft Kein Zugriff
- 7.2 Die »logisch-historische Methode« und der Übergang von der Ware zum Geld Kein Zugriff
- 7.3 Geld Kein Zugriff
- (i) Der Begriff des Kapitals Kein Zugriff
- (ii) Die widersprüchliche Realität des Kapitalbegriffs: Die Zirkulation Kein Zugriff
- (iii) Auflösung des Widerspruchs: Der Produktionsprozess als »Idee des Kapitals« Kein Zugriff
- 7.5 Exkurs: Kapitalistische Gesellschaft und Gerechtigkeit Kein Zugriff
- 7.6 Der reale kapitalistische Verwertungsprozess: die Produktion Kein Zugriff
- 8.1 Die Arbeitswertlehre und das Transformationsproblem Kein Zugriff
- 8.2 Das Gesetz des »tendenziellen Falls der Profitrate« Kein Zugriff
- 8.3 Kuppelproduktion und deren Folgen für die Umwelt Kein Zugriff
- 8.4 Die Dynamik des kapitalistischen Systems und das dadurch bewirkte Umwelt- und Rohstoffproblem Kein Zugriff
- 8.5 Marx und der Sozialismus Kein Zugriff
- 8.6 Abschließende Bemerkungen Kein Zugriff
- 9.1 Theorie des Staates Kein Zugriff
- 9.2 Einkommensverteilung Kein Zugriff
- 10. Zwischenfazit Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 11.1 Ethik und Politik bei Aristoteles Kein Zugriff
- 11.2 Aristoteles’ Lehre von der Wirtschaft Kein Zugriff
- 11.3 Aristoteles und Marx Kein Zugriff
- 12.1 Hobbes und Aristoteles Kein Zugriff
- 12.2 Der Staat bei Hobbes Kein Zugriff
- 12.3 Gerechtigkeit bei Hobbes Kein Zugriff
- 12.4 Hobbes und das Eigentumsrecht Kein Zugriff
- 12.5 Hobbes und Marx Kein Zugriff
- 13.1 Lockes Eigentumstheorie Kein Zugriff
- 13.2 Locke und Marx Kein Zugriff
- 14.1 Rousseau als »Feind der Gesellschaft« Kein Zugriff
- 14.2 Der »natürliche Mensch« Kein Zugriff
- 14.3 Das Eigentum als Quelle der misère humaine Kein Zugriff
- 14.4 Die moderne Gesellschaft nach Rousseau Kein Zugriff
- 15.1 Die Theorie der ethischen Gefühle Kein Zugriff
- 15.2 Der Wohlstand der Nationen Kein Zugriff
- 15.3 Smith und Marx Kein Zugriff
- 16.1 Der homme double Kein Zugriff
- 16.2 Rousseau und Marx Kein Zugriff
- 17.1 Einleitung Kein Zugriff
- 17.2 Hegel als Denker der Einheit der Gegensätze in der Wirtschaft Kein Zugriff
- 17.3 Die Grundstruktur der Wirtschaft Kein Zugriff
- 17.4 Wirtschaftliche Dynamik und das »allgemeine Vermögen« Kein Zugriff
- 17.5 Wirtschaft und subjektive Rechte Kein Zugriff
- 17.6 Bildung Kein Zugriff
- 17.7 Hegels Staatsverständnis Kein Zugriff
- 17.8 Wirtschaftspolitik nach Hegel Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 18. Hegel als Alternative zu Marx? Kein Zugriff
- 19.1 Die Finanzkrise als Bestätigung der marxschen Kapitalanalyse? Kein Zugriff
- 19.2 Eine kurze Geschichte der Finanzkrise Kein Zugriff
- 19.3 Was kann Marx nicht sehen? Kein Zugriff
- Vorbemerkung Kein Zugriff
- 20.1 Was können wir von Marx lernen? Was hat er über unsere Wirtschaft zu sagen? Kein Zugriff
- 20.2 Marx’ Leistungen Kein Zugriff
- 20.3 Marx’ Defizite Kein Zugriff
- 20.4 Unser Fazit Kein Zugriff
- a) Karl Marx: Kein Zugriff
- b) Friedrich Engels Kein Zugriff
- c) Karl Marx/ Friedrich Engels Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff Seiten 283 - 284





