
Mäuselmacher
oder die Imagination des Bösen- Autor:innen:
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Von 1715 bis 1723 fand in der Bischofsstadt Freising einer der letzten deutschen Hexenprozesse statt. Bettelnde Kinder waren in den Verdacht geraten, Mäuse gezaubert zu haben. Wie ihre Vernehmung und die langwierige Untersuchung ergaben, sollen sie Gott abgeschworen und sich dem Bösen verschrieben haben. Die meisten von ihnen wurden exekutiert.
In ihrem Ringen ums Überleben berichten die Vernommenen von seltsamen dämonischen Erlebnissen und Taten. Wie in einem Vexierspiel vermengen ihre Geständnisse Realität und Imagination zu einer irritierenden Wirklichkeit. Doch dieser undurchsichtige Entwurf lässt sich entwirren und in seiner Doppelbödigkeit zeigen. Was Hexerei war oder bedeutete, erscheint somit in einem veränderten Licht, sobald man die Geständnisse angeblicher Hexen oder Hexer einer sorgfältigen Analyse unterzieht.
Rainer Beck, der durch seine klassische Studie über Unterfinning bekannt geworden ist, führt die Leser in diesem Buch Schritt für Schritt in bizarre Vorstellungswelten der Vormoderne ein und legt am Beispiel des Freisinger Hexenprozesses eine Kulturgeschichte der konfessionellen Gesellschaft am Vorabend der Aufklärung vor.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-406-62187-1
- ISBN-Online
- 978-3-406-62197-0
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 1009
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- EINLEITUNG Kein Zugriff Seiten 11 - 22
- TEIL 1 DER PROZESS 1715–1717 Kein Zugriff Seiten 23 - 360
- TEIL 2 DER PROZESS 1721–1723 Kein Zugriff Seiten 361 - 899
- ANHANG Kein Zugriff Seiten 900 - 1008
- ZUM BUCH Kein Zugriff Seiten 1009 - 1009
- ÜBER DEN AUTOR Kein Zugriff Seiten 1009 - 1009




