"Ensemble"
Emine Sevgi Özdamar: Neue Lektüren eines vielstimmigen Werkes- Herausgeber:innen:
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- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
"Emine Sevgi Özdamars Werk eröffnet einen zugleich intellektuellen wie poetischen Dialog zwischen verschiedenen Sprachen, Kulturen und Weltanschauungen, an dem wir lesend teilhaben dürfen." Jury-Begründung Georg-Büchner-Preis 2022 Die bereits umfangreiche Forschung zu Emine Sevgi Özdamars literarischem Werk hat sich bis heute vor allem auf Themen wie Sprache, Körper, Theater, Migration und Autobiografie konzentriert. Mit dem Erscheinen ihres Romans "Ein von Schatten begrenzter Raum" sowie durch ihre wachsende öffentliche Anerkennung im deutschsprachigen Raum – Georg-BüchnerPreis, Schillerpreis, Bayerischer Buchpreis, Düsseldorfer Literaturpreis – hat sich jedoch eine neue Dynamik ergeben. Diese Entwicklungen laden dazu ein, die Perspektiven auf ihr Werk neu zu justieren. Der Titel "Ensemble" verweist zwar auf Emine Sevgi Özdamars bekannte Brecht-Affinität, doch verfolgt der anlässlich ihres 80. Geburtstags erscheinende Band nicht die Absicht, ihr Werk allein auf das Theater zu reduzieren. Vielmehr soll Özdamars betont "autofiktionales" Erzählwerk in einem kollektiven Netzwerk verortet werden, das sich sowohl räumlich als auch zeitlich entfaltet: Das Ich der Texte ist nie übermächtig, es ruft stets andere Stimmen herbei, "wohnt" bei ihnen – um ein Leitmotiv des jüngsten Romans aufzugreifen – und lässt die Toten zur Sprache kommen. In dieser Hinsicht markieren die Friedhofsbesuche mit der Großmutter eine Art "Urszene" des Werks: Özdamars Texte werden zu einer Sprechbühne, in der sich ein chorischer Erinnerungsraum öffnet.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-68930-173-6
- ISBN-Online
- 978-3-68930-174-3
- Verlag
- edition t+k, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 208
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt Kein Zugriff
- »Ensemble« – Zur Konzeption dieses Bandes Kein Zugriff Seiten 7 - 10Autor:innen: | |
- Leyla und Herrmann. Ein Kurzhörspiel Kein Zugriff Seiten 13 - 18Autor:innen:
- Wenn ein Mensch in Istanbul ankommt Kein Zugriff Seiten 19 - 24Autor:innen:
- Das Mädchen vom halb verbrannten Wald Kein Zugriff Seiten 25 - 36Autor:innen:
- Laudatio auf Emine Sevgi Özdamar zum Bertolt-Brecht-Preis 2026 Kein Zugriff Seiten 37 - 44Autor:innen:
- »Das Schreiben ist wie das Theater eine Inszenierung« – Entstehung, Tod und Wiedergeburt der Autorin in Ein von Schatten begrenzter Raum Kein Zugriff Seiten 47 - 64Autor:innen:
- Inszenierungen der Nach-Lese in Ein von Schatten begrenzter Raum Kein Zugriff Seiten 65 - 78Autor:innen:
- »… aber die Tür spricht« – Offene und geschlossene Türen in Texten von Emine Sevgi Özdamar Kein Zugriff Seiten 79 - 94Autor:innen:
- Komplexe Implikation und narratives Falten in »Bitteres Wasser« Kein Zugriff Seiten 97 - 112Autor:innen:
- Faschismus, Exil, Vertreibung – Emine Sevgi Özdamars Poetik der multidirektionalen Erinnerung Kein Zugriff Seiten 113 - 126Autor:innen:
- Ein Fresko, das Meer und drei Friedhöfe – Ko-Erinnerung in Ein von Schatten begrenzter Raum Kein Zugriff Seiten 127 - 140Autor:innen:
- Erinnern als Landschaft – Therapeutisches Schreiben bei Emine Sevgi Özdamar im Spiegel von Gertrude Steins Theaterästhetik Kein Zugriff Seiten 143 - 158Autor:innen:
- »Kopf ab!« – Emine Sevgi Özdamars palimpsestische Collagearbeiten zu Thomas Braschs Lieber Georg Kein Zugriff Seiten 159 - 184Autor:innen:
- »Das reale Leben irrt sich im Traum« – Emine Sevgi Özdamars surrealistische Frankreich-Bilder in Ein von Schatten begrenzter Raum Kein Zugriff Seiten 185 - 204Autor:innen:
- Biogramme Kein Zugriff Seiten 205 - 209






