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Monographie Kein Zugriff

Zonen des Übergangs

Über Verbindungen von dialogischer Philosophie und kulturhistorischer Theorie (Vygotskij)
Autor:innen:
Verlag:
 2014

Zusammenfassung

Vygotskijs kulturhistorische Theorie ist eine der bedeutendsten Konzeptionen einer persönlichkeits- und entwicklungsbezoge-nen Psychologie; sie ist aber auch methodologischer Hintergrund, um die von ihr angeschnittenen Probleme weiterzuentwickeln.Hierzu gehört auch das Aufgreifen der Kategorie des Dialogs. In der Vermittlung von außen nach innen und umgekehrt, im Über-gang vom jeweiligen Niveau des Erlebens in die je zugängliche historische und kulturelle Situation, muss ein intermediärer, inter-psychischer Raum existieren, innerhalb dessen diese Transfor-mationen stattfinden. Nur wenige Theorien (u.a. Bachtin, Buber, Lotman, Spitz, Winnicott) analysieren explizit diese „Zone(n) des Übergangs“. Dass derartige Räume selber von Inter nach Intra wandern, heben die kulturhistorische Theorie, aber auch psycho-analytisch orientierte Konzepte hervor.Zu diesem Problemkomplex liefert Michael Blinzler einen wichti-gen Beitrag. Er erarbeitet (u.a. mit Bezug auf Buber) methodolo-gische Hinweise für die hier angesprochenen Fragen, er ent-wickelt wesentliche Aspekte des Vygotskijschen Denkens und dessen Konzept der „Zone der nächsten Entwicklung“ und er verweist (mit Bezug auf Bachtin und Cassirer) auf theoretische Aspekte, denen weiter nachzugehen ist. Es ist zu vermuten, dass eine unmittelbar an Vygotskij an-knüpfende Rekonstruktion der „Zone der nächsten Entwicklung“ als emotionaler ebenso wie semantischer Übergangsraum, als Raum von sozialem Sinn und sozialen Bedeutungen, die im Dialog manifest werden und den Dialog manifest machen, zugleich die elementare, fraktale Einheit jeglichen pädagogischen Prozesses liefert.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2014
ISBN-Print
978-3-86541-171-6
ISBN-Online
978-3-86541-597-4
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
169
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
    1. Cover Kein Zugriff
    2. Titel Kein Zugriff
    3. Inhalt Kein Zugriff
    4. Vorwort Kein Zugriff
  1. Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 21
    1. 1.1. Hegel Kein Zugriff
    2. 1.2. Feuerbach Kein Zugriff
    3. 1.3. Buber Kein Zugriff
    4. 1.4. Lévinas Kein Zugriff
    1. 2.1. Verbindung zur Philosophie – An-sich, Für-andere, Für-sich Kein Zugriff
      1. 2.2.1. Gegensätzliche Entwicklung zweier analoger Systeme Kein Zugriff
      2. 2.2.2. Einheit und Element Kein Zugriff
      1. 2.3.1. Wortbedeutung Kein Zugriff
      2. 2.3.2. Emotional-kognitive Einheit Kein Zugriff
      3. 2.3.3. Erleben Kein Zugriff
      1. 2.4.1. Zur Dominante Kein Zugriff
      2. 2.4.2. Weitere Bemerkungen zur Physiologie Kein Zugriff
      1. 2.5.1. Leont´ev Kein Zugriff
      2. 2.5.2. Bachtin Kein Zugriff
    2. 2.6. Der „Andere“ in Vygotskijs Werk Kein Zugriff
    3. 2.7. Das Konzept der Zone der nächsten Entwicklung Kein Zugriff
  2. Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 139 - 145
  3. Literatur Kein Zugriff Seiten 147 - 150
    1. 1. Zum systematischen Ort der Kategorie „Dialog“ in derTätigkeitstheorie Kein Zugriff
    2. 2. Die Theorie der Autopoiese (MATURANA, VARELA) und dieTätigkeitstheorie Kein Zugriff
    3. 3. Der Dialog Kein Zugriff
    4. 4. Folgen für das Konzept der Zone der nächsten Entwicklung Kein Zugriff
  4. ICHS-Reihe Kein Zugriff Seiten 166 - 169

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