Zu einer Beziehung gehören mindestens zwei
Intersubjektivität in sozialem Alltag und Psychotherapie- Autor:innen:
- Reihe:
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Verlag:
- 31.03.2023
Zusammenfassung
Zwischenmenschliche Beziehungen lassen sich nicht als Summe des Verhaltens Einzelner begreifen: Sie gehen aus der Interaktion von Akteur*innen hervor, aus dem intersubjektiven Geschehen im Zwischen. Ulrich Streeck fokussiert diesen Aspekt, der in einer nur psychologischen bzw. psychotherapeutischen, auf die beteiligten Einzelnen abzielenden Perspektive oft vernachlässigt wird. Mit Blick auf wissenschaftliche Fachgebiete wie Soziologie, phänomenologische Philosophie, Säuglingsforschung, aber auch Psychoanalyse und Psychotherapie fragt Streeck, wie das feingranulierte interpersonelle, oftmals nicht bewusst abgewickelte Geschehen funktioniert, mit dem Akteur*innen ihre soziale Realität produzieren. Besonderes Augenmerk richtet der Autor dabei auf das körperliche Handeln und leibliche Erleben sowie die Bedeutung des Antwortens in einem weiten Sinne: Was tun Akteur*innen mit Worten und mit ihrer Körperlichkeit, wenn sie im Zuge ihrer Interaktion ihre soziale Realität produzieren?
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- Erscheinungsdatum
- 31.03.2023
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3237-9
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7964-0
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Reihe
- Bibliothek der Psychoanalyse
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 241
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 14
- Gute zwischenmenschliche Beziehungen halten gesund Kein Zugriff
- Sind Beziehungen schwieriger geworden? Kein Zugriff
- Eine Wiederbegegnung Kein Zugriff
- »… all die tausend von Person zu Person spielenden Beziehungen« Kein Zugriff
- Zu einer Beziehung gehören mindestens zwei Kein Zugriff
- »Der hat ja angefangen« Kein Zugriff
- Wie eine Beziehung anfängt: Zur Choreografie des Austausches von Blicken Kein Zugriff
- »Individuen in Wechselwirkung« Kein Zugriff
- Mittel, mit denen soziale Interaktion abgewickelt wird Kein Zugriff
- Handeln mit Blick auf den anderen Kein Zugriff
- Wie Leute sich im sozialen Alltagsleben miteinander verständigen Kein Zugriff
- Verständigung ohne Worte: Der Beitrag der Säuglingsforschung Kein Zugriff
- Miteinander sprechen – ein Blick durchs Mikroskop Kein Zugriff
- Sprechen ist körperliches Handeln Kein Zugriff
- Körperliches und leibliches Wissen Kein Zugriff
- Implizites Beziehungswissen Kein Zugriff
- Verrät der Körper Geheimnisse der Seele? Kein Zugriff
- Den anderen beobachten – der Blick von außen Kein Zugriff
- Eine alternative Theorie sozialen Verstehens Kein Zugriff
- Zwischenleibliche Resonanz Kein Zugriff
- »Ein toller Spielzug« Kein Zugriff
- Soziales Verstehen im Alltagsleben Kein Zugriff
- Antworten und Antwortbeziehungen Kein Zugriff Seiten 143 - 152
- Beziehungen zwischen zwei Subjekten – die analytische Beziehung Kein Zugriff
- Intersubjektive Produkte: Enactments Kein Zugriff
- Körperliches Handeln und leibliches Erleben in der analytischen Situation Kein Zugriff
- »Das Gespräch, in dem die psychoanalytische Behandlung besteht, verträgt keinen Zuhörer […]« Kein Zugriff
- Psychische Krankheiten und gestörte Beziehungen Kein Zugriff
- Wer oder was macht die therapeutische Beziehung hilfreich? Kein Zugriff
- Körperliches Verhalten in der psychotherapeutischen Beziehung Kein Zugriff
- Der Psychotherapeut antwortet seinem Patienten Kein Zugriff
- Unter mehreren sein – Beziehungen in therapeutischen Gruppen Kein Zugriff
- Zum Schluss Kein Zugriff Seiten 223 - 224
- Literatur Kein Zugriff Seiten 225 - 241





