›Deutsch-türkisches Kino‹
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Die Autorin untersucht und hinterfragt das deutsch-türkische Kino als Kategorie und beginnt Ende der 1990er Jahre mit einer Gruppe junger Filmemacher*innen, die zwar größtenteils in Deutschland geboren wurden, deren Eltern oder Großeltern jedoch aus der Türkei eingewandert sind und daher über eine erweiterte familiäre Migrationsbiographie verfügen. Als Leitfigur dieser Gruppe kann Fatih Akin gelten.
Die Autorin begreift unter Rückgriff auf die Actor-Network-Theory (ANT) ein ›deutsch-türkisches Kino‹ als „Quasi-Objekt“, das durch zahlreiche menschliche (Personen) als auch nicht menschliche AkteurInnen (Artefakte, Zeichen) geformt und verhandelt wird.
Insgesamt erschließt die Arbeit ein ›deutsch-türkisches Kino‹ als kategoriales Konstrukt, das verschiedene Interessen bedient und das im Kontext seiner Produktions-, Distributions- und Rezeptionspraxis hindurch. Bezogen auf bisherige Forschungen wird hierbei ein differenziertes Bild dessen gezeichnet, was die Kategorie – und sei es auch in der Vergangenheit – zu leisten vermochte. In ihrer gegenwärtigen Auflösung eröffnet diese Untersuchung aber auch Zugang zu neuen, zeitgemäßen Konzepten und Verständnisweisen des Phänomens.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-7410-0124-6
- ISBN-Online
- 978-3-7410-0124-6
- Verlag
- Schüren, Marburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 335
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- 1.1.1 50 Jahre türkische Migration in Deutschland – Eine Wegmarke Kein Zugriff
- 1.1.2 Ein ‹deutsch-türkisches Kino› macht von sich reden Kein Zugriff
- 1.1.3 Ein ‹Migrationskino› als Vorläufer für ein ‹deutsch-türkisches Kino› Kein Zugriff
- 1.1.4 Ein ‹deutsch-türkisches Kino› in Bewegung – Kontemporäre Dynamiken Kein Zugriff
- 1.1.5 Ein ‹europäisches Migrationskino› in Bewegung – Komparative Dynamiken Kein Zugriff
- 1.2 Zur Forschungslage Kein Zugriff
- 1.3 Zur Methodik Kein Zugriff
- 1.4.1 Cultural turns, Transkulturalität und Hybridität Kein Zugriff
- 1.4.2 Postcolonial turn, Postmigration und Transnationalität Kein Zugriff
- 1.4.3 Spatial turn, Transtopien und Ethnoscapes Kein Zugriff
- 1.4.4 Transmedialität, Film Production Theory und Filmfestival Research Kein Zugriff
- 1.5 Struktur der Arbeit Kein Zugriff
- 2.1 Das Filmfestival Türkei Deutschland als obligatorischer Passagepunkt Kein Zugriff
- 2.2 Ein ‹deutsch-türkisches Kino› als lebendige Filmkunst Kein Zugriff
- 2.3 Filme im Zeichen eines interkulturellen Dialogs Kein Zugriff
- 2.4.1 Ein engagiertes Festivalteam in Interaktion Kein Zugriff
- 2.4.2 Eine postmigrantische Perspektive in Zirkulation Kein Zugriff
- 2.4.3 Eine Erinnerungskultur der Migration Kein Zugriff
- 2.5.1 Filmfestivals und Institutionen Kein Zugriff
- 2.5.2 Das Filmfestival Türkei Deutschland als flüchtige Institution Kein Zugriff
- 2.5.3 Institutionelle transtopische Verflechtungen Kein Zugriff
- 2.5.4 Institutionelle translokale Vernetzungen Kein Zugriff
- 2.5.5 Kommunale Kulturpolitik – Lokale Dynamiken Kein Zugriff
- 2.6.1 SENSIN – eine persönliche Liebeserfahrung Kein Zugriff
- 2.6.2 WIR HABEN VERGESSEN – Gegen das Vergessen Kein Zugriff
- 2.6.3 AUS DER FERNE im Fokus der Kategoriendurchlässigkeit Kein Zugriff
- 2.6.4 LUKS GLÜCK in Interaktion mit seinem Publikum Kein Zugriff
- 2.6.5 WIR SITZEN IM SÜDEN im Zeichen einer transnationalen Migration Kein Zugriff
- 2.7.1 Filme im Zeichen der Völkerverständigung und der Menschenrechte Kein Zugriff
- 2.7.2 Inter- und transmediale Dynamiken im Rahmenprogramm des FFTD Kein Zugriff
- 2.8 Deutschtürkische Festivaldynamiken über Nürnberg hinaus Kein Zugriff
- 2.9 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 (Trans-)nationale Praktiken der Filmfinanzierung Kein Zugriff
- 3.2 Die Intentionen des «Kleinen Fernsehspiels» Kein Zugriff
- 3.3 Institutionelle Weltoffenheit und persönliche Motivation Kein Zugriff
- 3.4.1 MEIN VATER, DER GASTARBEITER – In der Erinnerung Kein Zugriff
- 3.4.2 ICH CHEF, DU TURNSCHUH – Humor als transkulturelles Element Kein Zugriff
- 3.4.3 APRILKINDER – Eine persönliche Familiengeschichte Kein Zugriff
- 3.4.4 KURZ UND SCHMERZLOS – Ein ‹Genrekino› in Zirkulation Kein Zugriff
- 3.4.5 LUKS GLÜCK – Eine besondere filmische Handschrift Kein Zugriff
- 3.5 Praktiken und Vernetzungen des «Kleinen Fernsehspiels» Kein Zugriff
- 3.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 4.1 Die Filmfinanzierungskriterien und -praktiken von arte Kein Zugriff
- 4.2 Ein ‹deutsch-türkisches Kino› als Generationsauftrag Kein Zugriff
- 4.3 Ein ‹europäisches Migrationskino› in Zirkulation Kein Zugriff
- 4.4.1 300 WORTE DEUTSCH – Vom Culture-Clash zur ‹Integrationskomödie› Kein Zugriff
- 4.4.2 DREIVIERTELMOND – Ein ‹deutsch-türkisches Kino› wird evident Kein Zugriff
- 4.5 ‹Deutsch-türkisches Kino› und ‹Ethno-Comedy› Kein Zugriff
- 4.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 5.1 (Trans-)nationale Praktiken der Filmförderung Kein Zugriff
- 5.2 Die Intentionen der Film- und Medienstiftung NRW Kein Zugriff
- 5.3 Die Förderkriterien der Film- und Medienstiftung NRW Kein Zugriff
- 5.4.1 SOLINO – In der Kategoriendurchlässigkeit Kein Zugriff
- 5.4.2 Von BOY 7 bis VON GLÜCKLICHEN SCHAFEN – In der Vielfalt Kein Zugriff
- 5.5 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 6.1 (Trans-)nationale Praktiken der Filmproduktion Kein Zugriff
- 6.2 Hamburg, eine Stadt in Bewegung – Verwobene Dynamiken Kein Zugriff
- 6.3 Die Intentionen der Filmproduktionsfirma Wüste Film Kein Zugriff
- 6.4 Von Grenzen und Grenzerfahrungen Kein Zugriff
- 6.5.1 Von SENSIN bis EINMAL HANS – Filme fürs Publikum Kein Zugriff
- 6.5.2 GEGEN DIE WAND – Dramaturgie und Intensität im Produktionsprozess Kein Zugriff
- 6.5.3 TATORTE: FEUERTEUFEL und ZORN GOTTES – Transmediale Bezüge Kein Zugriff
- 6.6 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 7.1 Kreative Unabhängigkeit und transnationale Ausrichtung Kein Zugriff
- 7.2.1 Von CROSSING THE BRIDGE bis zu DIE ALTEN BÖSEN LIEDER – Hin zu einem ‹transkulturellen› und ‹transnationalen Kino› Kein Zugriff
- 7.2.2 TAKVA und MIN DîT – In Interaktion mit einem ‹türkischen› und einem ‹kurdischen Kino› Kein Zugriff
- 7.2.3 Von SOUL KITCHEN bis BLUTZBRÜDAZ – Universalismus und Lokalkolorit Kein Zugriff
- 7.3 THE CUT – Eine Bombero-International-Produktion Kein Zugriff
- 7.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 8 TSCHICK oder das etwas andere Fazit – On the road again Kein Zugriff Seiten 277 - 292
- Quellenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 293 - 319
- Interview- und Gesprächsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 320 - 321
- Film- und Fernsehverzeichnis Kein Zugriff Seiten 322 - 332
- Dank Kein Zugriff Seiten 333 - 335





