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Freiheit und Schuld als Anerkennung

Die Entwicklung des strafrechtlichen Schuldbegriffs im demokratischen und sozialen Rechtsstaat
Autor:innen:
Verlag:
 2020

Zusammenfassung

Das Schuldprinzip ist eine Grundmaxime des demokratischen und sozialen Rechtsstaates. Die Grundlage der strafrechtlichen Schuld befindet sich jedoch in einem interdisziplinären und methodologischen Spannungsfeld. Um den Schuldbegriff konkurrieren unterschiedliche ontologische, funktionalistische und naturalistische Ansätze mit Ansichten aus der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie. Zentral ist dabei die Bedeutung von individueller Freiheit. In der vorliegenden Studie wird aufgezeigt, dass die herkömmlichen Begründungsmodelle strafrechtlicher Schuld aus den genannten Konzeptionen Normativitäts-, Verifikations- und Legitimationsdefizite aufweisen. Deshalb bieten sie argumentativ nur eine unzureichende Grundlage der strafrechtlichen Schuld. Von daher werden sie hier durch die Idee einer materiellen Anerkennung individueller Freiheit als einer vom Staat vermittelten und historisch konstruierten Wirklichkeit ersetzt. Dies umfasst auch die (Un-)Verhältnismäßigkeit zwischen der vom Staat zugeschrieben und konkretisierten Freiheit und der individuellen Freiheit des Einzelnen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2020
ISBN-Print
978-3-465-04413-0
ISBN-Online
978-3-465-14413-7
Verlag
Klostermann, Frankfurt am Main
Reihe
Juristische Abhandlungen
Sprache
Deutsch
Seiten
254
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - XII
  2. Einleitung Kein Zugriff Seiten 1 - 4
      1. I. Die Verbrechenslehre von v. Liszt und Beling Kein Zugriff
      2. II. Zweckgedanke und Prävention im System von v. Liszt Kein Zugriff
      3. III. Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. I. Neurodeterminismus Kein Zugriff
      2. II. Die Suche nach einer Vereinbarung zwischen dem Neurodeterminismus und einem naturalistischen bzw. minimalistischen Freiheitsbegriff Kein Zugriff
      3. IV. Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. I. Die Willensfreiheit und ihr subjektiver Inhaltals eine indeterministische, metaphysische Voraussetzung Kein Zugriff
      2. II. Der Schuldbegriff und die Vergeltungsstrafe Kein Zugriff
      1. I. Die sachlogischen Strukturen als vorgegebene ontologische Realität –Die individuelle Freiheit als metaphysische Voraussetzung Kein Zugriff
      2. II. Die finalistische Struktur des Handlungsbegriffs als Alternative zum naturalistischen Determinismus Kein Zugriff
      3. III. Der rein normative Schuldbegriff – Vorwurf des Gegenstandes statt Gegenstand des Vorwurfes Kein Zugriff
      4. IV. Die Willensfreiheit (Anders-Handeln-Können) als subjektiver Inhalt der Handlung und als ethisch-materielle Grundlage strafrechtlicher Schuld Kein Zugriff
    1. C. Der Ontologismus Arthur Kaufmanns zwischen Ontischem und Ontologischem – Eine Abgrenzung Kein Zugriff
    2. D. Schuld und Freiheit bei Figueiredo Dias Kein Zugriff
    3. E. Die ontologische Konzeption Wulffs – Ein Beitrag auf Basis der Philosophie Heideggers Kein Zugriff
    4. F. Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. I. Der Funktionalismus als Methode bei Durkheim Kein Zugriff
      2. II. Der soziologische Funktionalismus Parsons’ Kein Zugriff
      3. III. Der soziologische Funktionalismus Luhmanns Kein Zugriff
      1. I. Metadogmatische Voraussetzungen Kein Zugriff
      2. II. Rechtsdogmatische Folgen Kein Zugriff
      1. I. Metadogmatische Basis Kein Zugriff
      2. II. Dogmatische Folgen Kein Zugriff
    1. D. Prittwitz’ Kritik an der kriminalpolitisch-funktionalistischen Bewegung im Strafrecht der Risikogesellschaft Kein Zugriff
    2. E. Zwischenfazit Kein Zugriff
      1. I. Der metadogmatische Ausgangspunkt Kein Zugriff
      2. II. Die Schuld der deliberativen Person – Dogmatische Folge Kein Zugriff
      3. III. Problematisierung Kein Zugriff
      1. I. Die normative Rekonstruktion als sozialphilosophische Methode Kein Zugriff
      2. II. Die negative Deutung individueller Freiheit Kein Zugriff
      3. III. Die reflexive Deutung individueller Freiheit Kein Zugriff
      4. IV. Die soziale Deutung individueller Freiheit Kein Zugriff
      1. I. Die epistemologische Folge Kein Zugriff
      2. II. Die ethische Folge – Die individuelle Freiheit als nicht-instrumentalisierbare Realität und als Hauptwert des Strafrechts Kein Zugriff
      3. III. Die normative Verbindung zwischen der staatlichen Aufforderung zur Normbefolgung und der institutionellen Anerkennung des Täters als konkreten Staatsbürger Kein Zugriff
      1. I. Die Begründung der strafrechtlichen Schuld Kein Zugriff
      2. II. Die Einschränkung strafrechtlicher Schuld Kein Zugriff
      3. III. Die Mitverantwortung (Co-Verantwortung) des Staates für das Unrecht aufgrund des Anerkennungsdefizits des Straftäters Kein Zugriff
  3. Fazit Kein Zugriff Seiten 215 - 218
  4. Literatur Kein Zugriff Seiten 219 - 248
  5. Ausführliches Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 249 - 254

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