
Heteromobilität
Fortbewegung und Autonomie in Kindheit und Alter- Autor:innen:
- Reihe:
- Körper und Gesellschaft | Bodies and Society, Band 1
- Verlag:
- 2026
Zusammenfassung
Der Band vergleicht körperliche Mobilität in Kindheit und Alter. Autonomie ist hier auch eine Frage der „Automobilität“: Wer nicht selbständig laufen kann, ist auf andere angewiesen. Fortbewegung wird so zu einer sozialen Praxis. Diese „Heteromobilität“ untersucht der Autor ethnografisch: Er läuft mit und spricht mit denen, die sich und andere bewegen. Er fragt, wie Heteromobilität in beiden Lebensphasen erlebt und bewertet wird. Warum finden wir die Abhängigkeit kleiner Kinder niedlich, die älterer Menschen aber tragisch? Welche Rolle spielen Fürsorge, Hilfe, Macht und Gewalt in Sorgebeziehungen? Machen wir Menschen auch durch die Art, wie wir sie transportieren, zu „Kindern“ und „Alten“? Und: Sind wir jemals wirklich selbständig? Dieser Titel erscheint auch Open Access.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2026
- Copyrightjahr
- 2026
- ISBN-Print
- 978-3-7560-3664-6
- ISBN-Online
- 978-3-7489-6727-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Körper und Gesellschaft | Bodies and Society
- Band
- 1
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 232
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- 1.1 Heteromobilität, Autonomie und Alter
- 1.2 Mobilität, Autonomie und Alter in der wissenschaftlichen Literatur
- 1.3 Theoretische und konzeptuelle Ressourcen der Studie
- 1.4 Forschungsdesign
- 1.5 Aufbau des Buchs
- 2.1 Menschen tragen Menschen
- 2.2 Humantransport im Kinderwagen
- 2.3.1 Das Rollstuhlschieben im Vergleich zum Tragen
- 2.3.2 Der Rollstuhl im Vergleich zum Kinderwagen
- 2.3.3 Der Rollstuhl zwischen Automobilität und Immobilität
- 2.4 Zusammenfassung
- 3.1 Gehaltenes Laufen
- 3.2 Abgesichertes Laufen
- 3.3 Begrenztes Laufen
- 3.4 Beaufsichtigtes Laufen
- 3.5.1 „Kameltreiberei“ – Die Mobilisierung älterer Menschen
- 3.5.2 „Bindung“ – Kinder mobilisieren
- 3.6 Zusammenfassung
- 4.1 Kindheit: Die Dinge als „Chancen“?
- 4.2 Alter: Die Dinge als Krücken?
- 4.3 Be-/Entfähigung, Hilfe und Alter als Hintergründe der dinggestützten Mobilität
- 4.4 Zusammenfassung
- 5.1 Der Boden als Infrastruktur der Fortbewegung
- 5.2 Der Körper als Medium der Fortbewegung
- 5.3 Zusammenfassung
- 6.1 Humankategorien als kognitive Rahmen für Abhängigkeiten
- 6.2 Soziale Beziehungen als Sorgereservoirs
- 6.3 Persönlichkeitsstrukturen und Abhängigkeiten
- 6.4 Zusammenfassung
- 7.1 Humantransport als Handhabung, Fürsorge und Gewalt
- 7.2 Komobilität als Koaktivität, Unterstützung und Macht
- 7.3 Dinggestütztes Laufen als passive Partizipation
- 7.4 Zusammenfassung
- 8. SchlussbetrachtungSeiten 211 - 214 Download Kapitel (PDF)
- 9. LiteraturverzeichnisSeiten 215 - 231 Download Kapitel (PDF)




