
Westberlin – ein sexuelles Porträt
- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
In Westberlin war immer mehr möglich – gerade in Sachen Geschlecht und Sexualität. Auch Sperrstunden und Sperrbezirke, wie in der BRD üblich, gab es hier nicht. Die interkulturell offene Stadt hatte nicht nur für Dienstreisende einen besonderen Reiz, sie war auch geprägt von alliierten SoldatInnen und von GastarbeiterInnen. Junge Männer, die vor der Bundeswehr flohen, suchten hier Zuflucht – genau wie Menschen, die eine ausgemergelte Großstadt mit einer alternativen Kultur wollten. Die AutorInnen eröffnen Einblicke in den Charakter dieser besonderen Stadt, wobei sie auf das Geschlechtliche und Sexuelle fokussieren. Texte und künstlerische Arbeiten fügen sich zu einem Gesamtbild, in dem individuelle Lebensentscheidungen ebenso Raum finden wie trans*, lesbischer und schwuler Aktivismus. Mit Beiträgen vonGülşen Aktaş, Bilbo Calvez, Gérôme Castell, Jayne County, Danielle de Picciotto, Nora Eckert, Egmont Fassbinder, Carolyn Gammon, Cihangir Gümüştürkmen, Peter Hedenström, Manfred Herzer-Wigglesworth, İpek İpekçioğlu, Susann Kaiser, Manuela Kay, Wilfried Laule, Katharina Oguntoye, Jayrôme C. Robinet, Dieter Telge und Koray Yılmaz-Günay.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8379-3108-2
- ISBN-Online
- 978-3-8379-7785-1
- Verlag
- Psychosozial-Verlag, Gießen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 327
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 6 Download Kapitel (PDF)
- »Ich habe über die türkische Community die Genderreisen schon mitbekommen, als es in Deutschland noch gar kein Thema war.« Seiten 45 - 58 İpek İpekçioğlu Download Kapitel (PDF)
- Bildstrecke: Aktivismus 1972 – 1973 – 1979Seiten 59 - 74 Download Kapitel (PDF)
- Dykes im Kopfsteinpflaster-Kreuzberg Seiten 75 - 92 Carolyn Gammon, Katharina Oguntoye Download Kapitel (PDF)
- Aus den Erinnerungen einer Süd-Neuköllner Tunte Seiten 103 - 126 Manfred Herzer-Wigglesworth Download Kapitel (PDF)
- »Es hat mehr als eines Mannes bedurft, um Shanghai Lily zu werden.« Seiten 153 - 164 Egmont Fassbinder Download Kapitel (PDF)
- Geniale Geneal(l)ogie: meine Spoken-Word-Vorfahr*innen Seiten 187 - 204 Jayrôme C. Robinet Download Kapitel (PDF)
- Hungrig nach Wirklichkeit – meine hedonistischen 70er Jahre Seiten 205 - 242 Nora Eckert Download Kapitel (PDF)
- »Es gibt doch nichts Göttlicheres, als Berlinerin zu sein.« Seiten 259 - 276 Gérôme Castell Download Kapitel (PDF)
- »Ich habe gedacht: Rassismus ist vorbei. Homophobie ist vorbei. Klassismus ist vorbei. Das ist Berlin.« Seiten 277 - 296 Bilbo Calvez Download Kapitel (PDF)
- »Diese ganzen Gender-Sachen waren irgendwie aufgelöst.« Seiten 309 - 327 Danielle de Picciotto Download Kapitel (PDF)




