Sozialer Wandel als Wandel sozialer Praxis
Eine praxistheoretische Forschungsperspektive- Autor:innen:
- Reihe:
- Kulturen der Gesellschaft, Band 44
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Sozialer Wandel hat seine eigene Theoretisierung eingeholt: Die modernisierungstheoretische Vorstellung eines linearen, rationalen, universalgesetzlichen Fortschritts stößt an die Grenzen ihrer Erklärungskraft. Julia Elven schlägt daher eine praxistheoretische Wandelforschung vor, die gesellschaftliche Transformationen auf Basis ihres konkreten praktischen Geschehens analysierbar macht. Sozialer Wandel kommt dann als dezentraler, multidirektionaler, kontingenter Prozess in den Blick, der unterschiedlichen Logiken zugleich folgt. Denn nicht in der Suche nach dem allgemeinen rationalen Prinzip hinter sozialen Dynamiken, sondern in der Rekonstruktion der Interferenzen divergierender Rationalitäten liegt der Schlüssel zum Verständnis sozialen Wandels.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-8376-5282-6
- ISBN-Online
- 978-3-8394-5282-0
- Verlag
- transcript, Bielefeld
- Reihe
- Kulturen der Gesellschaft
- Band
- 44
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 576
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter Kein Zugriff Seiten 1 - 4
- Inhalt Kein Zugriff Seiten 5 - 8
- Danksagung Kein Zugriff Seiten 9 - 10
- 1 Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 18
- 2 Sozialer Wandel als Gegenstand soziologischer Theorienbildung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- 3 Die modernisierungstheoretische Hegemonie der Soziologie sozialen Wandels Kein Zugriff Seiten 25 - 42
- 4 Zwei Lesarten von Moderne und alternative Rekonstruktionen sozialen Wandels Kein Zugriff Seiten 43 - 70
- 5 Sozialer Wandel als Analysefluchtpunkt einer relationalen Soziologie Kein Zugriff Seiten 71 - 86
- 6 Praxistheoretische Grundlagen für die Erforschung sozialen Wandels Kein Zugriff Seiten 89 - 108
- 7 Praxistheoretische Analysekonzepte als Instrumente der Erforschung sozialen Wandels Kein Zugriff Seiten 109 - 134
- 8 Praxis der Reproduktion und des Wandels Kein Zugriff Seiten 135 - 152
- 9 Wandel als praxistheoretische Analysekategorie Kein Zugriff Seiten 153 - 168
- 10 Gegenwartsdiagnosen und sozialer Wandel Kein Zugriff Seiten 171 - 178
- 11 Modernetheorie und Gegenwartsdiagnose Kein Zugriff Seiten 179 - 194
- 12 Gesellschaftstheorie und Gegenwartsdiagnose Kein Zugriff Seiten 195 - 200
- 13 Praxeologische Gegenwartsdiagnosen als Interpretationen gegenwärtiger Wandlungsprozesse Kein Zugriff Seiten 201 - 242
- 14 Praxistheoretische Gegenwartsdiagnosen als analytisches Netzwerk der Rekonstruktion sozialen Wandels Kein Zugriff Seiten 243 - 260
- 15 Lebensentwürfe als Kristallisationspunkt sozialen Wandels: Analytische Fluchtpunkte und methodisches Vorgehen Kein Zugriff Seiten 263 - 288
- 16 Die Situation von Existenzgründerinnen soziologisch in den Blick genommen Kein Zugriff Seiten 289 - 306
- 17.1 Lebensentwurf und Handlungsorientierungen des Typus ›Pfad‹ Kein Zugriff Seiten 307 - 337
- 17.2 Lebensentwurf und Handlungsorientierungen des Typus ›Drift‹ Kein Zugriff Seiten 337 - 367
- 17.3 Lebensentwurf und Handlungsorientierungen des Typus ›Fügung‹ Kein Zugriff Seiten 368 - 407
- 17.4 Spuren gewandelter transversaler Logiken Kein Zugriff Seiten 407 - 421
- 17.5 Variabilität und Zusammenspiel von Praktiken der sozialen Integration, der Kontingenz und der Individualisierung Kein Zugriff Seiten 422 - 430
- 18.1 Familie Töbelmann Kein Zugriff Seiten 431 - 462
- 18.2 Familie Berg Kein Zugriff Seiten 462 - 490
- 18.3 Familie Wunsch Kein Zugriff Seiten 490 - 516
- 18.4 Fallvergleich: Soziogenese gewandelter Lebensentwürfe und transversaler Logiken Kein Zugriff Seiten 516 - 526
- 19 Fazit: Sozialer Wandel als Wandel sozialer Praxis Kein Zugriff Seiten 527 - 538
- Literatur Kein Zugriff Seiten 539 - 576





