Christliche Armenfürsorge
Von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters- Autor:innen:
- Verlag:
- 2017
Zusammenfassung
In Zeiten der Kirchen- und Glaubenskrise sind die sozialen Leistungen der Kirchen weiterhin anerkannt und finden viel Zuspruch. Caritas, Diakonisches Werk, Misereor, Brot für die Welt – das alles sind Großorganisationen des Helfens mit Spenden in Millionenhöhe. Das hat eine Vorgeschichte, die auf der Botschaft Jesu an die Armen gründet. Er predigt im Gleichnis vom Barmherzigen Samariter Nächstenliebe und identifiziert sich mit Armen, Kranken und Ausgegrenzten. Seitdem ringen einzelne Christen, christliche Gemeinden und Gemeinschaften, Theologen und Theologinnen und kirchliche Amtsträger darum, wie das Gebot der Nächstenliebe zu verstehen ist und wie sie dieser Botschaft am besten gerecht werden. Wer sind die Armen, denen man helfen soll? Ist ihnen bedingungslos zu helfen oder gibt es vielleicht auch Arme, denen Hilfe zu verweigern ist? In welchen Formen ist die Hilfe zu praktizieren? Wer ist für sie und Einrichtungen der Hilfe zuständig? Im Durchgang durch die Geschichte von den Anfängen des Christentums bis zum Ausgang des Mittelalters beschreibt und erläutert das Buch auf aktuellem Forschungsstand die theologische Reflexion über Armut und Reichtum, Arbeit und Betteln und stellt dar, wie sich die mannigfaltige Praxis des Helfens und die Einrichtungen der Hilfe wandelten. Beeindruckende Zeugnisse der Nächstenliebe zeigen sich ebenso wie die Grenzen des Helfens. Es begegnen Retter der Armen und Reiche und Mächtige, die Arme unterdrückten und ausbeuteten.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2017
- Copyrightjahr
- 2017
- ISBN-Print
- 978-3-451-30518-4
- ISBN-Online
- 978-3-451-83518-6
- Verlag
- Herder, Freiburg
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 482
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort Kein Zugriff
- 1. Vorgehensweise und Schwerpunktsetzung Kein Zugriff
- 2. Anmerkungen zum Forschungsstand Kein Zugriff
- 3. Terminologie Kein Zugriff
- 1. Altes Testament Kein Zugriff
- 2. Neues Testament Kein Zugriff
- 1. Diskurse um Arme und Reiche, Armut und Reichtum und die Pflichten der Liebe Kein Zugriff
- 2. Diskurse um Kranke und Krankheit Kein Zugriff
- 3. Inklusion und Exklusion oder der Diskurs über mögliche Grenzen der Hilfe Kein Zugriff
- 4. Praktiken der Armen- und Krankenfürsorge und ihre Institutionalisierung Kein Zugriff
- 5. Zwischenbilanz Kein Zugriff
- a) Arme, Armut und Armengut Kein Zugriff
- b) Kranke und Krankheit Kein Zugriff
- c) Problem Inklusion / Exklusion Kein Zugriff
- a) Der Bischof als Leiter der karitativen Diakonie und die Frage der „Pfarrcaritas“ Kein Zugriff
- b) Herrschaftliche Wohltätigkeit und Ansätze einer Armenfürsorgepolitik Kein Zugriff
- c) Bruderschaften und Gilden Kein Zugriff
- a) Armenmatrikeln Kein Zugriff
- b) Xenodochien / Hospitäler Kein Zugriff
- c) Klösterliche Gastfreundschaft, das Hospital und die übrige monastische Armen- und Krankenfürsorge Kein Zugriff
- d) Diakonien Kein Zugriff
- e) Leprosorien Kein Zugriff
- a) Begriffe und Diskurse in den kirchlichen Reformbewegungen des11. und 12. Jahrhunderts Kein Zugriff
- b) Zwischenüberlegung: Apostolische Armut und die unfreiwillig Armen im 11. und 12. Jahrhundert Kein Zugriff
- c) Begriffe und Diskurse im Kontext der Bettelorden Kein Zugriff
- d) Krankheit und Krankheitsdeutung Kein Zugriff
- a) Der Bischof und die kirchlichen Würdenträger Kein Zugriff
- b) Herrscher und Herren Kein Zugriff
- c) Die Orden und die Armenfürsorge Kein Zugriff
- d) Semireligiöse Gemeinschaften Kein Zugriff
- e) Bruderschaften Kein Zugriff
- a) Hospitäler Kein Zugriff
- b) Leprosorien Kein Zugriff
- c) Armentafeln und „charités“ Kein Zugriff
- a) Den Richtigen richtig helfen: Von „starken Bettlern“, braven „Hausarmen“, faulen Mönchen und reichen Emporkömmlingen Kein Zugriff
- b) Das wachsende Lob der Arbeit Kein Zugriff
- c) Die gute Ordnung sichern Kein Zugriff
- d) Grenzziehungen und ihre Grenzen Kein Zugriff
- a) Kirche und Armenfürsorge Kein Zugriff
- b) Die religiöse Dimension in spätmittelalterlichen Stiftungen Kein Zugriff
- c) Wachsende Bedeutung der kommunalen Instanzen ohne Säkularisierung der Armenfürsorge Kein Zugriff
- 3. Veränderungen im Hospitalwesen Kein Zugriff
- 4. Armut und Armenfürsorge im humanistischen Kontext – eine Annäherung Kein Zugriff
- VI. Einige bilanzierende (Zwischen-)Überlegungen Kein Zugriff Seiten 374 - 380
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 381 - 432
- Verzeichnis der gedruckten Quellen und der Literatur Kein Zugriff Seiten 433 - 468
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 469 - 470
- Personen Kein Zugriff
- Orte Kein Zugriff
- Sachen Kein Zugriff






