
Die Farben der Vergangenheit
Wie Geschichte zu Bildern wird- Autor:innen:
- Verlag:
- 2022
Zusammenfassung
Die Vergangenheit ist unbeobachtbar. Was wir von ihr wissen oder uns vorstellen, haben wir nicht zuletzt durch Bilder erfahren: Historiengemälde, Fotografien, Filme, digitale Reanimationen. Der Kunsthistoriker Peter Geimer fragt, was Bilder zu visuellen Zeugnissen macht und wie sie Geschichte Gestalt verleihen. Dabei zeigt sich, dass Bilder nicht einfach historische Sachverhalte illustrieren, sondern selbst Erscheinungsformen der Geschichte sind.
Obwohl Sprache traditionell als Leitmedium des Historischen gilt, beruht unsere Vorstellung des Vergangenen maßgeblich auch auf Bildern. Wie Schriftquellen, so rekonstruieren Bilder Geschichte aber nur bruchstückhaft – sie bilden Fragmente auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Das vorliegende Buch stellt vielfältige Erscheinungsweisen visueller Rekonstruktion in den Medien Malerei, Fotografie und Film vor. Die Zusammenschau zeigt, dass diese diversen Formen der Vergegenwärtigung – vom detailgenau rekonstruierenden Historienbild des 19. Jahrhunderts über das dokumentarische Foto bis zum «reenactment» im zeitgenössischen Video – sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Imagination des Vergangenen darstellen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2022
- ISBN-Print
- 978-3-406-78061-5
- ISBN-Online
- 978-3-406-78063-9
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 305
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 16
- 1. Detail, Abfall, Spur Kein Zugriff
- 2. Der Wirklichkeitseffekt Kein Zugriff
- 3. Ein Bündel Stoff Kein Zugriff
- 4. Bild und Einbildung Kein Zugriff
- 1. Die große Illusion Kein Zugriff
- 2. Exzess der Mimesis – das faux terrain Kein Zugriff
- 3. Erzählen im Stillstand Kein Zugriff
- 4. Exkurs: Ein Jahrhundert dreht sich im Kreis Kein Zugriff
- 5. Aufzeichnung, Augenzeugenschaft, die «Orte selbst» Kein Zugriff
- 1. Die Augen, die den Kaiser gesehen haben Kein Zugriff
- 2. ‹Hier war es›. Das Bild und der Ort Kein Zugriff
- 3. Fotografie als «Generalinventar» Kein Zugriff
- 4. Odeonsplatz, 2. August 1914 Kein Zugriff
- 5. Das letzte Bild Kein Zugriff
- 6. Bilder ohne Kontext Kein Zugriff
- 7. Evidenz des Bildes, Wissen der Schrift – die Ausstellung «Verbrechen der Wehrmacht» Kein Zugriff
- 8. Die Welt in Farbe und die «Wahrheit des Schwarz-Weißen» Kein Zugriff
- 9. Die nachkolorierte Zeit I Kein Zugriff
- 1. «Archäologischer Verismus» im Film Kein Zugriff
- 2. Kracauers Unbehagen Kein Zugriff
- 3. «Geriesel» – San Francisco, 14. April 1906 Kein Zugriff
- 4. Zweimal found footage – The Stranger (1946) und Overlord (1975) Kein Zugriff
- 5. Die nachkolorierte Zeit II Kein Zugriff
- 6. Harun Farocki – «Politik der minimalen Intervention» Kein Zugriff
- Dank Kein Zugriff
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Literatur Kein Zugriff
- Bildnachweis Kein Zugriff
- Personenregister Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 305 - 305




