
»Wo ich gelernt habe«. Peter Rühmkorf und die Tradition
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- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Neue Einblicke und Einsichten in das Werk von Peter Rühmkorf.
»Wo ich gelernt habe« ist der Titel einer Rede, die Peter Rühmkorf 1999 als Poetik-Dozent an der Universität Göttingen hielt. Kein anderer deutschsprachiger Schriftsteller des 20. Jahrhunderts stand bewusster und kundiger in der Tradition deutschsprachiger Dichtung, schrieb darüber und lebte in und mit ihr. Die Göttinger Rede ist der programmatische Ausgangspunkt für die Fragestellung, mit der sich dieser Band beschäftigt: Peter Rühmkorfs Verhältnis zur Tradition.
Dargestellt wird u. a. Rühmkorfs Rezeption von Gottfried Benn, Carl Michael Bellman, Walt Whitman, Arno Schmidt und Justinus Kerner. Weitere Beiträge widmen sich dem Einfluss von Bertolt Brecht und Wolfgang Borchert auf Rühmkorfs Dramatik und seine »Jazz & Lyrik«-Auftritte, seiner Romantikrezeption, der Bedeutung mittelalterlicher Minnesang-Tradition, der Funktionsweise von Verweltlichung in Rühmkorfs religiöser Bildsprache sowie der Übernahme von frühexpressionistischen Inszenierungsgesten in der Zeitschrift »Zwischen den Kriegen«.
Peter Rühmkorf (1929 -2008) war einer der herausragenden deutschsprachigen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Er arbeitete zudem als Lektor für den Rowohlt Verlag und war Gastprofessor an deutschen, US-amerikanischen und britischen Universitäten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung nannte ihn den bedeutendsten deutschen Lyriker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2021
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8353-5057-1
- ISBN-Online
- 978-3-8353-4767-0
- Verlag
- Wallstein, Göttingen
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 302
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 12Autor:innen:
- »Wahrscheinlich alles geklaut«. Literarische Vorbilder in Die im Dunkeln sieht man nicht von Peter Rühmkorf und Klaus Rainer Röhl 1951/1952 Kein Zugriff Seiten 13 - 29Autor:innen:
- Die einträglichen Geranien. Über Peter Rühmkorfs Nähe zu Wolfgang Borchert Kein Zugriff Seiten 30 - 41Autor:innen:
- »Gegen die Zeit« – Peter Rühmkorf und der Expressionismus im Kontext des literarischen Feldes der frühen 1950er Jahre Kein Zugriff Seiten 42 - 59Autor:innen:
- »Ich entdeckte neulich, denn neulich lernte ich Ihr Werk erst kennen, dass meine Art zu formulieren der Ihren sehr ähnlich ist.« Peter Rühmkorfs Auseinandersetzung mit Benn Kein Zugriff Seiten 60 - 107Autor:innen:
- »die Mischung aus Wucht und Feinstziselierung, auf die ich seit Jahren wartete«. Zum Verhältnis Arno Schmidt – Peter Rühmkorf Kein Zugriff Seiten 108 - 124Autor:innen:
- Die Heiligung des Mittagessens. Kritik und Sakralisierung als lyrisches Traditionsverhalten in Rühmkorfs Lyrik bis ca. 1975 Kein Zugriff Seiten 125 - 138Autor:innen:
- »Dass isses! / Etwas relativ Sui-generisses.« – Peter Rühmkorfs Romantik-Parodien Kein Zugriff Seiten 139 - 162Autor:innen:
- »Außer der Liebe nichts«. Rühmkorf im Schiller- und Auschwitzdiskurs um 1960 Kein Zugriff Seiten 163 - 183Autor:innen:
- Peter Rühmkorf und sein Mittelalter. Eine produktive Anverwandlung am Beispiel seines Tagelieds Kein Zugriff Seiten 184 - 201Autor:innen:
- »... und den mit allen Hadeswassern gewaschenen Carl Michael Bellman«. Peter Rühmkorfs Bellman-Verehrung Kein Zugriff Seiten 202 - 219Autor:innen:
- Rühmkorf und die internationale Lyrik Kein Zugriff Seiten 220 - 237Autor:innen:
- Rühmkorfs Kleine Fleckenkunde – eine Kontrafaktur von Justinus Kerners Kleksographien Kein Zugriff Seiten 238 - 264Autor:innen:
- Vom hohen Ton zum »künstlich tief gezogenen Bühnenboden« – Anspielungshorizont, Vielstimmigkeit und Sound in Rühmkorfs (Jazz &) Lyrik Kein Zugriff Seiten 265 - 294Autor:innen:
- Siglenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 295 - 296
- Beiträgerinnen und Beiträger Kein Zugriff Seiten 297 - 301
- Impressum Kein Zugriff Seiten 302 - 302




