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NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre

Autor:innen:
Verlag:
 2017

Zusammenfassung

Die Studie rekonstruiert die Darstellungen von NS-Tätern in der Geschichtsschreibungder SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre. Während zu SBZ-Zeiten verschiedene Täter undTätertypen sowie Fragen nach Schuld und Verantwortung der deutschen Mehrheitsbevölkerungpräsent sind, dominieren seit den 1950er-Jahren ab-, aus- und eingrenzendeTäterkonstruktionen, die in Anlehnung an Gerhard Paul als Formen des gesamtdeutschenVersuchs der exkulpierenden Distanzgewinnung vor der NS-Vergangenheit interpretiertwerden. Die Wandlungen der Täterbilder werden somit zugleich als Spiegel der sich veränderndenDDR -Vergangenheitskultur erkennbar. Insbesondere reflektieren die Darstellungenvon NS-Tätern die Arbeit am antifaschistischen Mythos der DDR . Sie können alsunabdingbare Kehrseite der antifaschistischen Helden- und Erlösungsgeschichte begriffenwerden.

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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2017
Copyrightjahr
2017
ISBN-Print
978-3-86331-370-8
ISBN-Online
978-3-7489-6082-9
Verlag
Metropol Verlag, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
471
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. NS-Täter in der Geschichtsschreibung der SBZ und DDR bis in die 1960er-Jahre Kein Zugriff Seiten 1 - 471

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