
Die Hunnen
Geschichte der geheimnisvollen Reiterkrieger- Autor:innen:
- Verlag:
- 20.03.2025
Zusammenfassung
Die Hunnen galten bereits in der Antike als Inbegriff kriegerischer Barbaren. Auf ihren Pferden fegten sie wie Stürme über Dörfer und Städte hinweg und verbreiteten Angst und Schrecken. Unter Attila, dem bekanntesten Hunnenherrscher, wurden sie zu einem der gefährlichsten Widersacher des Römischen Reiches. Doch wer waren diese mysteriösen Steppenreiter? Woher kamen sie? Und wie gelang es ihnen, ein Reich aufzubauen, vor dem selbst Rom erzitterte? In seiner lebhaften Gesamtdarstellung wirft der Althistoriker Mischa Meier einen Blick hinter die Legenden und schildert, was wir über die faszinierende Kultur und Gesellschaft der Hunnen, über ihren Ursprung und ihre Herrschaft wissen. Als die Hunnen 375 n.Chr. zum ersten Mal in den Machtbereich der römischen Welt eindrangen, löste dieser «Hunnensturm» Schockwellen aus. Sechzig Jahre danach hatte Attila es geschafft, in Mitteleuropa ein mächtiges Hunnenreich zu etablieren, mit dem selbst die römischen Kaiser auf Augenhöhe verhandeln mussten. Mischa Meier beleuchtet nicht nur den beeindruckenden Aufstieg unter Attila, sondern auch den dramatischen Niedergang des Reiches nach seinem Tod – ein Ereignis, das das Machtgefüge Europas grundlegend veränderte und möglicherweise auch den Untergang des Weströmischen Reiches beschleunigte. Eindrücklich führt er vor Augen, wie die Hunnen zu solch prägenden Faktoren der Völkerwanderungszeit werden konnten. Das vorliegende Buch bietet eine fundierte Einführung in die Welt der Hunnen jenseits der Klischees und Zuschreibungen, die sich auch heute noch um diese legendären Krieger ranken.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- Erscheinungsdatum
- 20.03.2025
- ISBN-Print
- 978-3-406-82915-4
- ISBN-Online
- 978-3-406-82917-8
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 536
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 7 - 8
- 1. Apokalyptische Reiter und zivilisationsferne Barbaren – Zeitgenössische Wahrnehmungen der Hunnen Kein Zugriff Seiten 9 - 28
- 2. Krieger aus den Weiten der Steppe – Die Frage nach der Herkunft der Hunnen Kein Zugriff Seiten 29 - 50
- 3. «Die Saat des ganzen Verderbens und der Ursprung verschiedener Katastrophen» – Die Hunnen erscheinen am römischen Horizont Kein Zugriff Seiten 51 - 64
- 4. Die große Zäsur – Der Hunnenüberfall des Jahres 395 Kein Zugriff Seiten 65 - 74
- 5. Uldins Abenteuer – Die erste Machtbildung der Hunnen an der Donau Kein Zugriff Seiten 75 - 86
- 6. Beutegemeinschaft, Kriegerkonföderation, Steppenreich – Entstehung und Struktur hunnischer Machtgebilde Kein Zugriff Seiten 87 - 112
- 7. Zwischen Uldin und Attila – Die zweite Machtbildung der Hunnen an der Donau Kein Zugriff Seiten 113 - 132
- 8. Attila und der römische Osten – Die Entfaltung der hunnischen Machtbildung Kein Zugriff Seiten 133 - 162
- 9. Einblick in das Hunnenreich – Priskos und die oströmische Gesandtschaft des Jahres 449 Kein Zugriff Seiten 163 - 196
- 10. Attila und der römische Westen – Die Überdehnung der hunnischen Machtbildung Kein Zugriff Seiten 197 - 234
- 11. Tod in der Hochzeitsnacht – Der Zusammenbruch des Attila-Reiches und die Folgen Kein Zugriff Seiten 235 - 252
- 12. Kidariten, Alchon und Hephthaliten – Hunnen in Zentralasien und Indien Kein Zugriff Seiten 253 - 290
- 13. Konfrontation und Kooperation – Römer, Perser und Hunnen im 6. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 291 - 312
- 14. Hunnen allerorten – Ausblick in die Rezeptionsgeschichte Kein Zugriff Seiten 313 - 342
- 15. Epilog Kein Zugriff Seiten 343 - 348
- Anmerkungen Kein Zugriff
- Abkürzungen Kein Zugriff
- Quellen Kein Zugriff
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff
- Bild- und Kartennachweis Kein Zugriff
- Register Kein Zugriff
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 535 - 535
- Vita Kein Zugriff Seiten 536 - 536




