Inklusion durch Repräsentation
- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2008
Zusammenfassung
Seit den Anfängen der neuzeitlichen Demokratie stehen Gleichheit und Repräsentation in einem Spannungsverhältnis zueinander. Da die Bürger sich nicht unmittelbar selbst regieren können, stellt sich die Frage nach den Inklusions- und Exklusionseffekten politischer Repräsentation, insbesondere gegenüber politisch und wirtschaftlich schwachen Interessen.
Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Drucks auf den Sozialstaat, einer durch Migration verstärkten kulturellen Pluralisierung der westlichen Gesellschaften und den Tendenzen zur Entparlamentarisierung der Politik gewinnt diese Frage heute eine neue Dramatik.
Darauf bezogen diskutieren die Beiträge des Bandes, wie weit herkömmliche parlamentarische und neuere, insbesondere deliberative Politikformen geeignet sind, schwache Interessen zu repräsentieren. Neben der Auseinandersetzung mit den jeweiligen demokratietheoretischen Begründungen werden erste Forschungsergebnisse zu den Leistungen und Defiziten beratender Kommissionen und Räte (Hartz, Süßmuth, etc.) vorgestellt.
Der Band richtet sich nicht nur an Politikwissenschaftler, sondern bietet allen, die die jüngeren Entwicklungen der Demokratie besorgt verfolgen, wichtige Informationen und theoretisch erhellende Bezüge.
Autorinnen und Autoren des Bandes:
Nora Blaes-Hermanns | Prof. Dr. Jürgen Gebhardt |
Prof. Dr. Gerhard Göhler | Dr. Claudia Landwehr |
Dr. Sascha Liebermann | Dr. Markus Linden |
Prof. Dr. Winfried Thaa | Prof Dr. Lothar R. Waas |
Dr. Tanja Zinterer.
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2008
- ISBN-Print
- 978-3-8329-3065-3
- ISBN-Online
- 978-3-8452-0605-9
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 211
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 7
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 8 - 15 Winfried Thaa
- Idee und Wirklichkeit der »Representative Republic« Kein Zugriff Seiten 16 - 37 Jürgen Gebhardt
- Repräsentation durch (Massen-)Partizipation und (Eliten-)Kompetenz? John Stuart Mills »Considerations on Representative Government« Kein Zugriff Seiten 38 - 59 Lothar Waas
- Interessensymmetrie trotz Vielfalt? Modi gleichwertiger Inklusion in pluralistischen Demokratietheorien Kein Zugriff Seiten 60 - 81 Markus Linden
- Informalisierung und Kognitivierung politischer Repräsentation in deliberativen Demokratietheorien Kein Zugriff Seiten 82 - 107 Winfried Thaa
- Deliberative Demokratie und symbolische Repräsentation Kein Zugriff Seiten 108 - 125 Gerhard Göhler
- Argumentations- und Rechtfertigungsstrategien im Armutsdiskurs. Das Inklusionspotential deliberativer Gremien am Beispiel der Hartz-Kommission Kein Zugriff Seiten 126 - 147 Nora Blaes-Hermanns
- Interessenrepräsentation von Migranten: Von der Süssmuth-Kommission zum Integrationsgipfel Kein Zugriff Seiten 148 - 165 Tanja Zinterer
- Verhandlung und Deliberation in der Verteilung von Gesundheitsgütern Kein Zugriff Seiten 166 - 183 Claudia Landwehr
- Überflüssige, Kunden, Erwerbstätige. Phänomene und Deutungen politischer Vergemeinschaftung in Deutschland Kein Zugriff Seiten 184 - 209 Sascha Liebermann
- Autorenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 210 - 211





