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Monographie Kein Zugriff
Quintendiskurse
Das Quintparallelenverbot in Quellentexten von 1330 bis heute- Autor:innen:
- Reihe:
- Studien und Materialien zur Musikwissenschaft, Band 106
- Verlag:
- 01.12.2021
Zusammenfassung
Das Quintparallelenverbot ist eine Kontrapunktregel, die heute jeder professionell mit Musik Beschäftigte im Studium kennenlernt. Weniger bekannt ist der Sachverhalt, dass die Regel bereits 1330 erstmals im Kontext einer mündlich geprägten Praxis kontrapunktischen Singens formuliert wurde. Ihre historische Entstehung wurde nicht im kulturellen Gedächtnis europäischer Musik verankert. Der vorliegende Band füllt diese Erinnerungslücke, indem er die annähernd siebenhundertjährige Geschichte des Verbots anhand von sechzehn Quellentexten und ausführlichen musik-, kultur- und medienwissenschaftlich fokussierten Kommentaren präsentiert. Dabei eröffnen sich u.a. überraschende Einblicke in die Hör- und Mediengeschichte der europäischen Musik.
Schlagworte
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- Erscheinungsdatum
- 01.12.2021
- ISBN-Print
- 978-3-487-15859-4
- ISBN-Online
- 978-3-487-42467-5
- Verlag
- Georg Olms Verlag, Baden-Baden
- Reihe
- Studien und Materialien zur Musikwissenschaft
- Band
- 106
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 444
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
- Inhalt Kommentartexte Kein Zugriff Seiten 7 - 10
- Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 11 - 12
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 13 - 28
- Die frühste Quelle im Kontext mündlich geprägter mittelalterlicher Musikpraxis Anonymus, Quilibet affectans (um 1330) Kein Zugriff Seiten 29 - 64
- Die erste Begründung Prosdocimus de Beldemandis, Contrapunctus (1412) Kein Zugriff Seiten 65 - 90
- Neue Klausel – neues Klangbild Guillaume Dufay, Nuper Rosarum Flores (1436) und Ave Regina Celorum (um 1464) Kein Zugriff Seiten 91 - 108
- Balance zweier Praxisformen: Cantare super librum und res facta Johannes Tinctoris, Liber de Arte Contrapuncti (1477) Kein Zugriff Seiten 109 - 134
- Zitatklitterung und das Auswendigsingen Franchinus Gaffurius, Practica Musicae (1496) Kein Zugriff Seiten 135 - 146
- Die süßen Quinten I Pietro Aron, Libri tres de institutione harmonica (1516) Kein Zugriff Seiten 147 - 154
- Dynamischer Medienwandel und die Neuerfindung einer Begründung Gioseffo Zarlino, Le Istitutioni harmoniche (1558) Kein Zugriff Seiten 155 - 206
- Die süßen Quinten II und die Idee der musikalischen Fasslichkeit René Descartes, Musicae Compendium (1618) Kein Zugriff Seiten 207 - 218
- Forcierte Schriftlichkeit und Regelbruch im Dienst des Affektausdrucks Athanasius Kircher, Musurgia universalis (1650) Kein Zugriff Seiten 219 - 248
- Soziale Distinktionen Wolfgang Caspar Printz, Phrynis Mitilenaeus oder Satyrischer Komponist (1696) Kein Zugriff Seiten 249 - 274
- Außerirdisch: Die harmonische Begründung Christiaan Huygens, Cosmotheoros sive de Terris Coelestibus, earumque ornata, conjecturae ad Constantinum Hugenium fratrem (1698) Kein Zugriff Seiten 275 - 288
- Die sündigen Quinten Andreas Werckmeister, Cribrum musicum (1700) Kein Zugriff Seiten 289 - 300
- Wider die Quintenfuchserei und die nicht mehr süßen Quinten Johann Mattheson, Das Neu-- Eröffnete Orchestre (1713), Das Forschende Orchestre (1721), Der vollkommene Kapellmeister (1739) Kein Zugriff Seiten 301 - 342
- Musikwissenschaftliche Korrekturen einer diffusen Genieästhetik August Wilhelm Ambros, Zur Lehre vom Quinten-Verbote (1859) Kein Zugriff Seiten 343 - 390
- Kultur- und naturwissenschaftliche Perspektiven Hermann Helmholtz, Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik (1863) Kein Zugriff Seiten 391 - 402
- Das Quintparallelenverbot wird historisch oder Harmonie- und Kontrapunktlehre als Propädeutika Arnold Schönberg, Harmonielehre (1922) Kein Zugriff Seiten 403 - 428
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 429 - 444





