Literarische Wege zum Recht
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die mit der Positivität verbundenen Prinzipien der Allgemeinheit und Gleichheit rechtlicher Gesetze und richterlicher Urteile vermögen dem Einzelfall nur selten ganz gerecht zu werden. Warum dies gleichwohl „recht“ ist, vermag die Sprache des Rechts nicht zum Ausdruck zu bringen, wohl aber die Sprache der Dichtung. Sie befreit das Ereignis aus dem Netzwerk des Juridischen, wo es zum bloßen Fall geworden ist, und zeigt nicht nur eine lebensweltlich angemessene Lösung auf, sondern verweist zugleich auf eine Ebene, auf der die Notwendigkeit des Juristischen einsichtig wird. Die Einbettung des Rechts in andere gesellschaftliche Ordnungen wird ebenso literarisch sichtbar gemacht wie die Möglichkeiten und Grenzen des „gefühlten“ Rechts und der Erziehung zum „Rechten“.
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Bibliographische Angaben
- Auflage
- 1/2012
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7064-2
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3842-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 137
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8 Gerhard Sprenger
- Johann Peter Hebel: Erziehung zum „Rechten“ Kein Zugriff Seiten 9 - 41 Gerhard Sprenger
- „Was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer ...“ Auf Spurensuche nach Fontanes Rechtsverständnis Kein Zugriff Seiten 42 - 64 Gerhard Sprenger
- Der Wachtposten – oder: Vom Guten des „schlechten“ Rechts Kein Zugriff Seiten 65 - 76 Gerhard Sprenger
- „Man ist ja von Natur kein Engel“ Recht und Gerechtigkeit bei Wilhelm Busch Kein Zugriff Seiten 77 - 86 Gerhard Sprenger
- Crainquebille – oder: die verweigerte Gegenseitigkeit. Zur Ontologie des Rechtsgefühls Kein Zugriff Seiten 87 - 110 Gerhard Sprenger
- Der Prozess um den Kürbis – oder: Gerechtigkeit fürs Volk Eine Erinnerung an August Scholtis Kein Zugriff Seiten 111 - 122 Gerhard Sprenger
- Über die Menschlichkeit des Scharfrichters Gedanken zu einer Betrachtung von Zbigniew Herbert Kein Zugriff Seiten 123 - 126 Gerhard Sprenger
- Literaturwissenschaft und Rechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 127 - 136 Gerhard Sprenger
- Nachweise über den Vorabdruck Kein Zugriff Seiten 137 - 137 Gerhard Sprenger





