Ordnung des Tisches bei Hofe
Die Rolle und Funktion der Tischzuchtliteratur und die Gast- und Festmähler in der Hofgesellschaft im Hoch- und Spätmittelalter- Autor:innen:
- Verlag:
- 2021
Zusammenfassung
Konventionelle Tischmanieren sind ein Kennzeichen jeder zivilisierten Gesellschaft. Doch warum wurden gerade im Mittelalter so viele dieser „Tischzuchten“ verfasst? Sie erscheinen nicht nur als Bestandteil von Lehrbüchern für sozial höhergestellte Kinder, sondern sind zahlreich auch als eigenständige Texte überliefert, die eine eigene Literaturgattung „(höfische) Tischzuchten“ bilden.
In dieser Studie wird der gesellschaftliche Hintergrund ihrer Entstehung, ihre Rolle und Funktion für das gemeinschaftliche Mahl sowie der Zusammenhang mit den Vorstellungen der Zeitgenossen erörtert. Das geschieht auf Grundlage von umfangreichem Quellenmaterial, darunter Rechnungsunterlagen, chronikalische Aufzeichnungen, höfische Epen, Tischzuchtliteratur sowie Bilder.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2021
- ISBN-Print
- 978-3-8288-3972-4
- ISBN-Online
- 978-3-8288-6819-9
- Verlag
- Tectum, Baden-Baden
- Reihe
- Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Geschichtswissenschaft
- Band
- 47
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 306
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - X
- 1.1 Gemeinschaftliches Essen und Trinken als sozialer Akt und die Forderung angemessenen Verhaltens Kein Zugriff
- 1.2 Quellen- und Forschungsgrundlage Kein Zugriff
- 1.3 Ziel, zeitliche und räumliche Einordnung der Untersuchung Kein Zugriff
- 1.4 Struktur der Untersuchung Kein Zugriff
- 1.5 Ess- und Sachkultur am Tisch im Mittelalter: Geschirr und Essbesteck – Essen ohne Gabel und Teller Kein Zugriff
- 1.6 „Rangordnung“ der Lebensmittel Kein Zugriff
- 2.1 Forschungsstand und Quellen Kein Zugriff
- 2.2.1 Öffentliche Mähler im Hoch- und Spätmittelalter Kein Zugriff
- 2.2.2.1 Hartmann von Aue, „Erec“ und „Iwein“ Kein Zugriff
- 2.2.2.2 Gottfried von Straßburg, „Tristan und Isolde“ Kein Zugriff
- 2.2.2.3 Rudolf von Ems, „Der guote Gêrhart“ Kein Zugriff
- 2.2.2.4 „Das Nibelungenlied“ Kein Zugriff
- 2.2.2.5 Wolfram von Eschenbach, „Parzival“ Kein Zugriff
- 2.2.2.6 Wolfram von Eschenbach, „Willehalm“ Kein Zugriff
- 2.2.2.7 Wirnt von Grafenberg, „Wigalois“ Kein Zugriff
- 2.2.2.8 Konrad von Würzburg, „Heinrich von Kempten“ Kein Zugriff
- 2.2.2.9 Fazit – Tendenz der höfischen Literatur Kein Zugriff
- 2.2.3.1 Wernher der Gärtner, „Helmbrecht“ Kein Zugriff
- 2.2.3.2 Heinrich Wittenwiler „Der Ring“ Kein Zugriff
- 2.3.1 Teilnehmer öffentlicher Mähler Kein Zugriff
- 2.3.2 Speisen und Kosten Kein Zugriff
- 2.3.3 Sitzordnung Kein Zugriff
- 2.3.4 Die Bedienung der Gäste und die Hofämter Kein Zugriff
- 2.3.5 Die angemessene, kostbare Kleidung bei Tisch Kein Zugriff
- 2.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.1 Begriffsdefinition von Tischzuchten Kein Zugriff
- 3.2 Der Forschungsstand zur Tischzucht Kein Zugriff
- 3.3.1 Lateinische Tischzuchten Kein Zugriff
- 3.3.2 Volkssprachliche und nichtselbständige Tischzuchten Kein Zugriff
- 3.3.3 Volkssprachliche und selbständige Tischzuchten Kein Zugriff
- 3.3.4 Zusammenfassung Kein Zugriff
- 3.4.1 Anweisungen für die Gastgeber und die Sitzordnung Kein Zugriff
- 3.4.2 Tischgebet und Armenfürsorge Kein Zugriff
- 3.4.3 Händewaschen und andere gesundheitliche und hygienische Gebote Kein Zugriff
- 3.4.4 Lebensmittel: Essen, Gewürze, Getränke Kein Zugriff
- 3.4.5 Essbesteck: Finger, Löffel, Messer Kein Zugriff
- 3.4.6 Gespräch am Tisch Kein Zugriff
- 3.4.7 Gutes Benehmen und Rücksicht auf die Tischnachbarn Kein Zugriff
- 3.4.8 Die Erwähnung von Frauen Kein Zugriff
- 3.4.9 Exkurs: Was sind Manieren? Mittelalterliche Tischzuchten, Erasmus und „Galateus“ im Vergleich Kein Zugriff
- 3.5.1 Wernher der Gärtner, „Helmbrecht“ (13. Jh.) Kein Zugriff
- 3.5.2 Heinrich Wittenwiler, „Der Ring“ (1408/1410) Kein Zugriff
- 3.5.3 Sebastian Brant, „Von disches vnzucht“ aus „Das Narrenschiff“ (1494/1495) Kein Zugriff
- 3.5.4 Friedrich Dedekind, „Grobianus“ (ins Deutsche übersetzt von Kasper Scheidt 1551) Kein Zugriff
- 3.5.5 Eine Zusammenfassung zu den grobianischen Tischzuchten Kein Zugriff
- 3.6 Zusammenfassung: Höfische und grobianische Tischzuchten im Vergleich Kein Zugriff
- 3.7 Zwischenfazit: Der Vergleich von Tischzuchtliteratur mit historischen Quellen und höfischer Literatur – Übereinstimmungen und Diskrepanzen in Bezug auf die öffentlichen Mähler und das Verhalten be... Kein Zugriff
- 4.1.1 „Parzival“-Handschrift, cgm 19 der Bayerischen Staatsbibliothek, München, Mitte 13. Jahrhundert (Abb. 5-a, -b, -c) Kein Zugriff
- 4.1.2 „Willehalm“ und „Rennewart“ (Codex Vindobonensis 2670, um 1320, Abb. 7-a, -b, -c, -d, -e und 8) Kein Zugriff
- 4.1.3 Tristan und Isolde (Abb. 9) Kein Zugriff
- 4.1.4 Die runde Tafel (Abb. 15 und 16) Kein Zugriff
- 4.1.5 Huge Scheppel (Abb. 19) Kein Zugriff
- 4.2.1 Das Hochzeitsmahl Heinrichs V. mit Mathilde (Abb. 4) Kein Zugriff
- 4.2.2 Balduin von Luxemburg (Abb. 10-a, -b, -c) Kein Zugriff
- 4.2.3 Grandes Chroniques de France (Abb. 12 und 17) Kein Zugriff
- 4.2.4 Friedrich III. und Karl der Kühne (Abb. 20) Kein Zugriff
- 4.2.5 Gastmahl bei König Sigismund (Abb. 24) Kein Zugriff
- 4.3 Abbildungen der Krönungsmähler (Abb. 10-c, 22, 28, 29, 32) Kein Zugriff
- 4.4 Bilder der biblischen Motive („letztes Abendmahl“, „Hochzeit zu Kana“ u. a., Abb. 6, 16, 23, 26, 27) Kein Zugriff
- 4.5 Sonstige Abbildungen Kein Zugriff
- 4.6 Zusammenfassung: Was wird gemalt und was nicht? Kein Zugriff
- 5. Schlussbetrachtung Kein Zugriff Seiten 223 - 234
- Anhang: Überlieferungen undTextausgaben/-editionen der Tischzuchtliteratur Kein Zugriff Seiten 235 - 248
- Anhang: Quellen- und Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 249 - 266
- Bilderkatalog Kein Zugriff Seiten 267 - 306





