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Die Deutschen

Eine Autobiographie
Autor:innen:
Reihe:
C.H.Beck Paperback, Band 6299
Verlag:
 2018

Zusammenfassung

Die Deutschen – das stolze Volk der Dichter und Denker? Lässt man die Dichter und Denker selbst zu Wort kommen, so zeigt sich, dass es mit dem Nationalstolz nicht weit her ist:

„Wir Deutschen sind von gestern“ – so lautet Goethes schonungsloses Urteil über sein Volk, und auch andere sparen nicht mit Kritik, wenn es um die deutsche Identität geht: „thatenarm und gedankenvoll“ heißt es bei Hölderlin, „willkürlich verdummt“ befand Nietzsche. Im vorliegenden Buch sind viele deutsche Geistesgrößen vom Mittelalter bis in die Gegenwart versammelt: Von Walther von der Vogelweide über Luther, Kant, Schiller bis hin zu Heidegger, Brecht und Walser. Ihnen allen gemein ist der skeptische Blick auf das eigene Land. Das Ergebnis ist ernüchternd, geradezu vernichtend: die Deutschen – ein grobes Volk ohne Nationalcharakter, ein Land von Kulturadepten, voll „strohdummer Bürger“, wie Adenauer enttäuscht bemerkte. Souverän und kenntnisreich kommentiert Johannes Fried die ausgewählten Texte, bettet sie ins jeweilige Zeitgeschehen ein – und wartet dabei mit überraschenden Erkenntnissen auf.


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Bibliographische Angaben

Auflage
1/2018
Copyrightjahr
2018
ISBN-Print
978-3-406-72038-3
ISBN-Online
978-3-406-72039-0
Verlag
C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
Reihe
C.H.Beck Paperback
Band
6299
Sprache
Deutsch
Seiten
400
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 5
  2. Einleitung: Wir Deutschen sind von gestern Kein Zugriff Seiten 6 - 23
  3. 1. Deutsch ist völkisch. Die Implikationen des deutschen Volksnamens Kein Zugriff Seiten 24 - 49
  4. 2. Von der Völkermühle. Von der Kelter Europas! Tacitus’ «Germania» Kein Zugriff Seiten 50 - 67
  5. 3. Trawrklage des verwüsteten Deutschlandes: Der Dreißigjährige Krieg Kein Zugriff Seiten 68 - 93
  6. 4. Was ist des Deutschen Vaterland? Napoleon und die Folgen Kein Zugriff Seiten 94 - 123
  7. 5. Deutschland ist jetzt ein Leichenfeld: Politische Restauration Kein Zugriff Seiten 124 - 157
  8. 6. … uns bliebe gleich die heil’ge deutsche Kunst: Nach der gescheiterten Revolution Kein Zugriff Seiten 158 - 173
  9. 7. Am deutschen Wesen wird einmal noch die Welt genesen: Die Reichsbildung von 1870 / 71 Kein Zugriff Seiten 174 - 195
  10. 8. Wir müssen immer deutscher werden: Im Ersten Weltkrieg Kein Zugriff Seiten 196 - 225
  11. 9. Er ist Jude, er ist kein Deutscher: Die verfehlte Demokratie Kein Zugriff Seiten 226 - 251
  12. 10. Verwesung der Wahrheit: Entartungen der Nazi-Zeit Kein Zugriff Seiten 252 - 275
  13. 11. Toni, du bist ein Fußballgott! Nachkriegszeit Kein Zugriff Seiten 276 - 291
  14. 12. Wir haben dieses Land geliebt: Nach der «Wende» Kein Zugriff Seiten 292 - 301
  15. 13. Um Deutschland ist mir gar nicht bang: Jetzt und heute Kein Zugriff Seiten 302 - 323
  16. 14. Von Staatsangehörigkeit weiß das Unsterbliche nichts: Schluss Kein Zugriff Seiten 324 - 357
  17. Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 358 - 390
  18. Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 391 - 391
  19. Danksagung Kein Zugriff Seiten 391 - 391
  20. Personenregister Kein Zugriff Seiten 392 - 400

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