Republikanismus und die Europäische Union
Eine Neubestimmung des Diskurses um die Legitimität europäischen Regierens- Autor:innen:
- Reihe:
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory, Band 22
- Verlag:
- 2012
Zusammenfassung
Die Legitimation der EU wird heftig debattiert. Der Band verortet die vorgetragenen Positionen politiktheoretisch und benennt eine republikanische Lesart als Ausweg aus der sich erschöpfenden Debatte.
Ausgangsbeobachtung ist, dass die öffentliche und wissenschaftliche Debatte sich mehr und mehr entkoppelt haben. Zunächst werden daher die Strukturen und Dynamiken der Wissensproduktion in der Europaforschung untersucht, bevor sich der Blick auf die dominierenden Demokratietheorien richtet: Liberale, kommunitaristische und deliberative Variationen werden in ihrem europaspezifischen Zuschnitt erörtert. In allen bleiben aber einige drängende Fragen unbeantwortet; insbesondere findet keine der Theorien eine Möglichkeit, die Frustration der Bürger über den Integrationsprozess normativ wie institutionell zu reflektieren. Der Schluss des Buches ist daher der Entwicklung einer alternativen Sichtweise gewidmet: Es wird eine Variante des Republikanismus erarbeitet, die das Potential hat, ein neues Nachdenken über Demokratie in Europa anzustoßen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2012
- ISBN-Print
- 978-3-8329-7106-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3918-7
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte in der DVPW | Studies in Political Theory
- Band
- 22
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 288
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 9 - 15
- Europaforschung als wissenschaftliches Feld Kein Zugriff Seiten 16 - 21
- Die Themenentwicklung in der Europaforschung Kein Zugriff Seiten 21 - 24
- Politische Theorie und Europaforschung Kein Zugriff Seiten 24 - 30
- Problematisierungen der demokratischen Legitimität europäischen Regierens Kein Zugriff Seiten 31 - 45
- Liberale Demokratietheorie: Responsivität und europäische Institutionen Kein Zugriff Seiten 45 - 70
- Kommunitaristische Demokratietheorie: Die Suche nach einem europäischen Demos Kein Zugriff Seiten 70 - 89
- Deliberative Demokratietheorie: Öffentlichkeit und Integration Kein Zugriff Seiten 89 - 110
- Der Wert der normativ ansetzenden Diskurse – und deren Grenzen Kein Zugriff Seiten 110 - 114
- Demokratiedefizit, welches Demokratiedefizit? Output und Effizienz als Kriterium demokratischer Legitimation Kein Zugriff Seiten 114 - 130
- Horizontalität und Deliberation: Die Governance-Perspektive und die Potentiale europäischen Regierens Kein Zugriff Seiten 130 - 154
- Der Wert der analytisch ansetzenden Diskurse – und deren Grenzen Kein Zugriff Seiten 154 - 156
- Der demokratietheoretische Diskurs über die Europäische Union: Vielfältig, aber nicht erschöpfend Kein Zugriff Seiten 156 - 160
- Zivilgesellschaftlicher und neorömischer Republikanismus Kein Zugriff Seiten 161 - 170
- Freiheit und Pluralismus Kein Zugriff Seiten 170 - 181
- Die Institutionen des pluralistischen Republikanismus Kein Zugriff Seiten 181 - 203
- Politisierung als Maß Kein Zugriff Seiten 203 - 205
- Abgrenzungen und Einwände Kein Zugriff Seiten 205 - 217
- Bisherige Ansätze zu einer republikanischen Analyse Kein Zugriff Seiten 217 - 219
- Ein republikanischer Blick auf europäisches Regieren Kein Zugriff Seiten 219 - 240
- Der Mehrwert der republikanischen Perspektive Kein Zugriff Seiten 240 - 244
- Schlussbetrachtung: Politische Theorie und Republikanismus als Impulsgeber für die Europadiskussion Kein Zugriff Seiten 245 - 248
- Literatur Kein Zugriff Seiten 249 - 288





