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Spielräume sensibilisierten Lebens
Wahrnehmung, politische Welt und expressive Register- Autor:innen:
- Verlag:
- 2025
Zusammenfassung
Wie ist es möglich, leidenschaftlich einer ständig um ihr Bestehen ringenden Welt zuzugehören? Welche Register der Wahrnehmung und des Ausdrucks stehen zur Verfügung, wenn es dabei stets auch um die wirkliche Lebbarkeit unseres Lebens in einer Welt geht, die ihren Namen zumal in politischer Hinsicht verdienen soll? Diese Fragen werden hier von entsprechend sensibilisierten Lebensformen ausgehend bis hin zu Registern der Musik, des Theaters und der Malerei bedacht. Dieser Register kann sich nur ein ›im Vorübergehen‹ sich vollziehendes Leben bedienen, dem niemand je bedingungs- und restlos zugehört. Gerade deshalb kann es sich als außerordentlich sensibilisiert erweisen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2025
- ISBN-Print
- 978-3-495-99141-1
- ISBN-Online
- 978-3-495-99142-8
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 525
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
KapitelSeiten
- Titelei/InhaltsverzeichnisSeiten 1 - 16 Download Kapitel (PDF)
- 1. Auf der Suche nach einem freien, eigenen Leben: Michel Foucault und andere…
- 2. Die moderne Verknüpfung von Ästhetik und Existenz
- 3. Existenzielle Herausforderung des Ästhetischen
- 4. Ästhetik und Sensibilität
- 5. Schluss
- 1. Zwischen Ästhetik und Ästhesiologie: wahrnehmendes Selbst im Kampf um ein lebbares Leben
- 2. Lebensformen in sozialphilosophischer Perspektive
- 3. Aristoteles über Lebensformen
- 4. Giorgio Agamben und die monastischen Lebensformen des Mittelalters
- 5. Zu Friedrich Schillers Ästhetik
- 6. Lebensformen heute jenseits ihrer Normalisierung: Philosophie und Kunst
- 1. Das Sinnliche in seiner perspektivischen Gegebenheit: Vom kompossiblen Universum zur unaufhebbaren Pluralität einer politischen Welt
- 2. Was heißt »Aufteilung des Sinnlichen« bei Rancière?
- 3. Kunst und Politik − zwei »Sensorien«?
- 4. Kritischer Ausblick
- 1. Der Ausgangspunkt: Zur Kritik einer dissensvergessenen Politik
- 2. Der Beitrag der Literatur: Das ›Zählen‹ durcheinanderbringen
- 3. Volk, Literatur und politisches Leben
- 4. Anfechtbarkeit durch ›Beliebige‹, Unbekannte?
- 5. Was man sich davon ›versprechen‹ kann: Zwischen Verlassenheit und Weltbildung
- 1. Leben nach dem Ende der »natürlichen Welt«?
- 2. Im »Krieg gegen die Natur« auf sich selbst zurückgeworfen?
- 3. Im Zeichen der Gleichgültigkeit. Ausgeliefert an eine »vermenschlichte« Welt?
- 4. Rückbesinnung auf generative Verantwortung – Im Zeichen radikal brüchiger Welt-Zugehörigkeit
- 1. Zum gegenwärtigen kulturtheoretischen Optimismus
- 2. Wie Kultur neu denken?
- 3. Kulturelles Leben diesseits von Ursprung und Ziel und die ›Funktion‹ des animal symbolicum
- 4. ›Menschliche‹ Kultur, selbstkritisch
- 5. Einander ausgesetzt
- 6. Responsivität und kulturelle enérgeia. Ernst Cassirer und das Inhumane
- 7. Wieder menschlich werden – durch reine ›Ontologie‹?
- 8. Ausgesetzt und ausgeliefert. Ontologie und ethische Kultur der Gastlichkeit
- 9. Gastlichkeit und de-limitierte Kulturalität
- 1. Zwischen Leiden und ungelebtem Leben
- 2. Die Sorge um sich als geringste unserer Sorgen? Anspruch des Anderen und Verantwortung in Zeiten radikaler Gewalt
- 3. In sozialer Zwischenzeit: Auf der Spur beschämter Freiheit
- 4. Wie menschliche Freiheit Gestalt annimmt: Kulturelle Lebensformen zwischen Alterität und Gewalt
- 5. Im Zeichen radikaler Geschichtskritik: Eine neue Perspektive wirklich ›lebbaren‹ Lebens?
- 6. Resümee mit Blick auf aktuelle Fragen zeitgemäßer Lebenskunst
- 1. ›Trotzdem‹ leben. Oder: Respekt vor dem, was Andere leben lässt
- 2. Zwischen Trauer und dem Nichts: Wir wären verloren, wenn wir nicht verloren wären
- 3. Befreiung von oder zur Trauer? Zwischen Vergehen und Verlust
- 4. Wachsamkeit der Trauer – Zwischen maßloser Gewalt und praktischer Wirksamkeit
- 5. Abschiedlichkeit von Anfang an: nicht-indifferent
- 6. Für eine sensibilisierte Vernunft
- 1. Ausgangspunkte: Wahrgenommene, bezeugte Geschichte
- 2. Sehen und Wissen in geschichtswissenschaftlicher Perspektive
- 3. Im Zeichen der Alterität: Geschichtliche Existenz, Sterblichkeit und historische Vergangenheit
- 4. Robin G. Collingwood, Siegfried Kracauer, Walter Benjamin
- 5. Nicht-indifferente Bildlichkeit (I): Roland Barthes
- 6. Nicht-indifferente Bildlichkeit (II): Georges Didi-Huberman
- 1. Der Tod?
- 2. … und das Bild?
- 3. Vorübergehend, im Vorübergehen: Vorübergehende
- 4. Zeugnis und Zeugenschaft: Roland Barthes und/versus Emmanuel Levinas
- 5. Schluss
- 1. Im Zeichen des Verzichts auf das »Ganze«
- 2. Jenseits des Lichts
- 3. Unweigerlich dem ›sein‹ verhaftet?
- 4. Überwältigung von Malerei und Musik durch ethische Kritik?
- 1. Nur sehend sehen, nur hörend hören
- 2. Klangbilder und Bildklänge
- 3. Zur metaphorischen Deutung bildlicher Rede
- 4. Pathische aisthesis ausgesetzten Lebens
- 5. Schluss
- 1. ›Einladendes‹ Theater?
- 2. In Sprachlosigkeit versetzt
- 3. Wozu? Das ›Haus‹ als Versprechen
- 4. Im Kontext einer Kultur der Gastlichkeit
- 1. Für ›Vertriebene‹
- 2. Zeitgemäße Perspektiven des ›Bleibens‹
- 3. Zeit geben – im Zeichen der Übermacht des Politischen
- EpilogSeiten 463 - 468 Download Kapitel (PDF)
- NachweiseSeiten 469 - 472 Download Kapitel (PDF)
- SiglenSeiten 473 - 476 Download Kapitel (PDF)
- LiteraturverzeichnisSeiten 477 - 507 Download Kapitel (PDF)
- SachregisterSeiten 508 - 515 Download Kapitel (PDF)
- NamenregisterSeiten 516 - 525 Download Kapitel (PDF)




