
Äußerungsdelikte
Spiegelungen eines politisierten Strafrechts- Autor:innen:
- Reihe:
- Juristische Abhandlungen, Band 58
- Verlag:
- 2023
Zusammenfassung
Was darf man sagen? Was darf man warum nicht (mehr) sagen? In jeder möglichen Antwort spiegeln sich politische Überzeugungen, Verfolgungs- und Durchsetzungsinteressen, manchmal auch Opfereigenschaften. Allgemeine Menschenrechte oder Prinzipien aus Art. 5 GG reichen jedenfalls für eine brauchbare Lösung nicht aus. Dargestellt werden deshalb konkrete Entscheidungen und historische Entwicklungen, die von amerikanischen Problemen der Hate Speech bis zu deutschen mit der „Auschwitzlüge“ reichen. Straftatbestände werden mit der Rechtsprechung zum Persönlichkeitsrecht und den gängigen Gesichtspunkten zur verfassungsrechtlichen Abwägung verglichen. Zur Anschauung dienen Situationsfelder aus Beleidigung, Staatsschutz, Nötigung und schließlich Täuschung.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2023
- ISBN-Print
- 978-3-465-04616-5
- ISBN-Online
- 978-3-465-14616-2
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Juristische Abhandlungen
- Band
- 58
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 370
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 11 - 14
- 1. Gewaltakte Kein Zugriff
- 2. Hate speech Kein Zugriff
- 3. Wesen und Wesensbeschränkungen der sprachlichen Gewalt Kein Zugriff
- a) Austin und dessen Dogmatisierung Kein Zugriff
- b) Derrida und die Kraft der Dekonstruktion Kein Zugriff
- c) Bourdieu und die Sozio-Logik des Sprechakts Kein Zugriff
- d) Judith Butler und die Macht der Umetikettierung Kein Zugriff
- a) Illokution Kein Zugriff
- b) Typizität Kein Zugriff
- c) Urteilsbildung Kein Zugriff
- 6. Rationalität, Herrschsucht und Sprachsucht Kein Zugriff
- 1. Der Ausgangspunkt: Dispositionsmöglichkeiten bei Äußerungsdelikten Kein Zugriff
- 2. Zum Typuscharakter Kein Zugriff
- 3. Zur Auslegung von Äußerungstexten als Sonderform Kein Zugriff
- 4. Typische Schwierigkeiten mit Tatbestand und Rechtsgut Kein Zugriff
- 5. Tabus Kein Zugriff
- 6. Gepflegte Semantik Kein Zugriff
- 7. Tolerierte Pragmatik: Abwägung, Gegenschlag, Selbstdefinition der Äußerungsform Kein Zugriff
- 8. Interpretationsvielfalt, Kontextualisierung und zulässiger Rahmenbruch Kein Zugriff
- 9. Allgemeine Rechtsfiguren: engster Kreis und berechtigte Interessen Kein Zugriff
- a) Gegenläufige Wahrnehmungen Kein Zugriff
- b) Was Ehre als Tatbestand war Kein Zugriff
- c) Was Ehre als Rechtsgut werden könnte Kein Zugriff
- d) Was kulturelle Techniken heutzutage bewirken Kein Zugriff
- 2. „Ehre“ zwischen juristischer Diskussion und Beate Klarsfelds Ohrfeige Kein Zugriff
- 3. Ehre und Persönlichkeitsrecht Kein Zugriff
- a) Tatsache und Meinung in Äußerungen Kein Zugriff
- b) Der Beleidigungsskandal des Kaiserreichs Kein Zugriff
- c) Die Disposition über die Einstufung als Tatsache Kein Zugriff
- d) Der Beleidigungsprozess mit und wegen Friedrich Ebert Kein Zugriff
- e) Fritz Bauers erster politischer Prozess Kein Zugriff
- f) Die Einstufung als „IM“ als Meinung Kein Zugriff
- 5. Kontexte I: Politischer Meinungskampf Kein Zugriff
- 6. Kontexte II: Antisemitismus Kein Zugriff
- 7. Formalbeleidigungen Kein Zugriff
- 8. Kontexte III: Amtsträger Kein Zugriff
- 9. Kontexte IV: Tätlichkeiten Kein Zugriff
- 10. Querulanten als Täter Kein Zugriff
- a) Die historische Verdachtslage Kein Zugriff
- b) Umgang mit negativer Erfahrung Kein Zugriff
- a) 1914: Rosa Luxemburg Kein Zugriff
- b) 1923: Das Brigade-Erhardt-Lied Kein Zugriff
- c) 1959: Antisemitische Pamphlete Kein Zugriff
- d) 1961: Kritik von rechts am Bundespräsidenten Kein Zugriff
- e) 1977: Bommi Baumanns Lebensbericht Kein Zugriff
- f) 1979: Die Mescalero-Affäre Kein Zugriff
- g) 1990: Was ist die Bundesrepublik? Kein Zugriff
- h) 2001: Holocaustleugnung Kein Zugriff
- i) 2009: Auschwitzleugner als Serientäter Kein Zugriff
- j) 2021: Coronadiskriminierung als Variante von Sprachspielen Kein Zugriff
- 3. Politische Fragen, allgemeine Klimavergiftung, juristische Begrifflichkeit Kein Zugriff
- 1. Kleine deutsche Rechtsgeschichte großer Demonstrationen Kein Zugriff
- 2. Zur strafrechtlichen Bedeutung des zivilen Ungehorsams Kein Zugriff
- 3. Das Gewaltverständnis im politischen Strafrecht Kein Zugriff
- 4. Entscheidungen: Sitzblockaden I–III Kein Zugriff
- 5. Zur Disposition über Verwerflichkeit Kein Zugriff
- 6. Kriminalpolitik durch Sachverhaltsfeststellung Kein Zugriff
- 1. Sind Täuschungen anstößig und Getäuschte schutzbedürftig? Kein Zugriff
- 2. Täuschungen in den Tatbeständen der §§ 145d, 267, 263 StGB Kein Zugriff
- 3. Projektemacherei Kein Zugriff
- 4. Unvernünftige Betrogene: was man hätte wissen können Kein Zugriff
- 5. Konkludentes Handeln: Was wird durch Handeln erklärt? Kein Zugriff
- 6. Zum Charakter eines Kommunikationsdelikts Kein Zugriff
- Schluss Kein Zugriff Seiten 357 - 360
- Personenverzeichnis Kein Zugriff Seiten 361 - 364
- Sachverzeichnis Kein Zugriff Seiten 365 - 368
- Abkürzungen Kein Zugriff Seiten 369 - 370




