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Grenzen des Sozialen

Kommunikation mit nicht-menschlichen Akteuren in der Vormoderne
Herausgeber:innen:
Verlag:
 2022

Zusammenfassung

Pflanzen, Tiere, Geister, Götter: Über soziale Grenzziehungen und die Kommunikation mit Nicht-Menschen in der Vormoderne.

Prozesse gegen Tiere und Gegenstände, Gespräche mit Geistern und Wiedergängern, mit Hexen, Gott und dem Teufel: In der Vormoderne kommunizierten Menschen rege mit der nicht-menschlichen Welt. Sie machten ihre diversen Erscheinungen zu Adressaten und damit zu ihrem sozialen Gegenüber, zu Akteuren. Denn die Grenzen des Sozialen verliefen in dieser Zeit nicht eindeutig zwischen den Menschen und dem Rest, sondern waren deutlich komplexer und brüchiger.

Im interdisziplinären Dialog entfaltet dieser Sammelband diese vielfältigen kommunikativen Beziehungen. Dafür werden theoretische Überlegungen angestellt, die nach Wegen suchen, das Soziale jenseits des Menschen zu konzipieren und empirische Fallstudien präsentiert, die die Kommunikation mit nicht-menschlichen Akteuren in den Mittelpunkt rücken. Im Zentrum steht die Frage, worüber und vor allem wie unter jeweils welchen historisch spezifischen Bedingungen mit Nicht-Menschen kommuniziert wurde – und welchen historischen Veränderungen diese Kommunikation unterlag.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2022
ISBN-Print
978-3-8353-5235-3
ISBN-Online
978-3-8353-4907-0
Verlag
Wallstein, Göttingen
Sprache
Deutsch
Seiten
254
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 8
  2. Matthias Pohlig und Barbara Schlieben: Das vormoderne Soziale neu denken: Ein Vorschlag Kein Zugriff Seiten 9 - 26
  3. Gesa Lindemann: Die methodische Funktion der sozialen Unentschiedenheitsrelation für die Analyse der Grenzen des Sozialen Kein Zugriff Seiten 27 - 50
  4. Florian Muhle: Adressabilität und Gesellschaft. Kommunikationstheoretische Überlegungen zur Bestimmung der Grenzen des Sozialen Kein Zugriff Seiten 51 - 72
  5. Stefan Willer: Hirten. Bukolische Kommunikationen (mit Huftieren) Kein Zugriff Seiten 73 - 98
  6. Nadir Weber: »Ho loo, Ho loo, Ho loololoo!« Interspezifische Kommunikation im Kontext der höfischen Jagd Kein Zugriff Seiten 99 - 122
  7. Isabelle Schürch: Und sie kommunizieren doch! Eine Annäherung an das Problem spätmittelalterlicher Reiter, aufrecht auf dem Pferderücken zu bleiben Kein Zugriff Seiten 123 - 144
  8. Matthias Pohlig: Mit Menschen kommunizieren. Gott als sozialer Akteur und die Grenzen der frühneuzeitlichen Gesellschaft Kein Zugriff Seiten 145 - 168
  9. Anja Rathmann-Lutz: Von Drachen und Riesen –Körpergrenzen des Sozialen? Kein Zugriff Seiten 169 - 184
  10. Bernd Roling: Schlafwandler und Werwölfe. Frühneuzeitliche Konfrontationen mit dem Menschen außer sich Kein Zugriff Seiten 185 - 210
  11. Barbara Schlieben: Grenzen des Sozialen in »Causae et Curae« der Hildegard von Bingen Kein Zugriff Seiten 211 - 240
  12. Ludolf Kuchenbuch: »Omnis creatura in homine est«. Was kommt mit der Entgrenzung des alteuropäischen Hominozentrismus mittels postmoderner Theorien des Sozialen? Kein Zugriff Seiten 241 - 254

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