
Was ist Gewalt?
Philosophische Untersuchung zu einem umstrittenen Begriff- Autor:innen:
- Reihe:
- Klostermann Rote Reihe, Band 119
- Verlag:
- 2020
Zusammenfassung
Gewalt ist, anders als andere Gegenstände der Philosophie, ein fester Bestandteil unseres Alltags, selbst wenn sie uns womöglich in erster Linie in den Nachrichten entgegen tritt. Aber wissen wir deshalb schon, was genau „Gewalt“ ist? Das scheint auf den ersten Blick der Fall zu sein, wird auf den zweiten, philosophisch informierten Blick allerdings fraglich. Dieses Buch bietet eine kritische Untersuchung des Begriffs der Gewalt, wobei es auch die Begriffe der kollektiven und der institutionalisierten Gewalt intensiv diskutiert. So wird deutlich, dass diese Begriffe zwar in einem bestimmten Sinne „notwendig umstritten“ bleiben – und sich dennoch hinreichend klar bestimmen lassen, um den häufig zu beobachtenden strategischen Missbrauch des Gewaltbegriffs aufzeigen und kritisieren zu können.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2020
- ISBN-Print
- 978-3-465-04422-2
- ISBN-Online
- 978-3-465-14422-9
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Klostermann Rote Reihe
- Band
- 119
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 264
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Was ist Gewalt? Einleitende Bemerkungen zu Frage und Aufbauder Untersuchung Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- 1.1. Wie klärt man einen Begriff der Alltagssprache? Kein Zugriff
- 1.2. Abgrenzung von sachverwandten Begriffen Kein Zugriff
- 1.3. Ein notwendig umstrittener Begriff? Kein Zugriff
- 2.1. Throwing stones and breaking bones: Gewalt als absichtliche Verletzung Kein Zugriff
- 2.2. A World of Pain: Gewalt und andere Arten verletzenden Handelns Kein Zugriff
- 2.3. Seelische Qualen: Die vielen Mittel der Gewalt Kein Zugriff
- 2.4. Tränen, Schreie und zerstörte Seelen: Gewalt aus der Perspektive des Opfers Kein Zugriff
- 2.5. Ersehnte Qualen und verletzte Dinge: Essentiell umstrittene Fälle von Gewalt Kein Zugriff
- 2.6. Was ist „Gewalt“? Kein Zugriff
- Zwischenbemerkung Kein Zugriff Seiten 97 - 98
- 3.1. Alle gegen alle? „Kollektive Gewalt“ als gemeinsam verübte Gewalt Kein Zugriff
- 3.2. Partners in Violence: Kollektive Gewalt als Gruppengewalt (I) Kein Zugriff
- 3.3. Getrennt marschieren, vereint schlagen: Kollektive Gewalt als Gruppengewalt (II) Kein Zugriff
- 3.4. Mörderische Rotten: Kollektive Gewalt als Massengewalt Kein Zugriff
- 3.5. Kollektive Gewaltidentitäten: Kann es kollektive Gewalt ohne Koordination und Kooperation geben? Kein Zugriff
- 3.6. Was ist „kollektive Gewalt“? Kein Zugriff
- 4.1. Gewalt ohne Täter: Zur Kritik von Galtungs Begriff „struktureller Gewalt“ Kein Zugriff
- 4.2. Gewaltressourcen: Ungleiche Verletzungschancen als institutionalisierte Gewalt Kein Zugriff
- 4.3. Des Teufels General: Durch Gewaltausübung definierte soziale Rollen Kein Zugriff
- 4.4. Verletzungssysteme: Institutionalisierung von Gewalthandeln ohne Gewaltrollen Kein Zugriff
- 4.5. Klarer Begriff, unklare Realitäten: Zur Umstrittenheit institutionalisierter Gewalt Kein Zugriff
- 4.6. Was ist „institutionalisierte Gewalt“? Kein Zugriff
- 5.1. Gute Gewalt? Zur Kritik der angeblich intrinsischen Verwerflichkeit aller Gewalt Kein Zugriff
- 5.2. Das Leiden der Kreatur: Skizze einer neoaristotelischen Kritik der Gewalt Kein Zugriff
- Plädoyer gegen die begriffliche Entgrenzung Kein Zugriff Seiten 235 - 236
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 237 - 256
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 257 - 259
- Sach- und Begriffsregister Kein Zugriff Seiten 260 - 264




