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Sammelband Kein Zugriff

Jahrbuch der Luria-Gesellschaft 2023

Herausgeber:innen:
Verlag:
 2024

Zusammenfassung

Die Luria-Gesellschaft e.V. führt ihren Namen in memoriam Alexander Romanowitsch LURIA (Lurija), 1902-1977, der mit Lev S. VYGOTSKIJ und Alexej N. LEONT'EV die kulturhistorische Psychologie und die Tätigkeitstheorie begründete. Die Luria-Gesellschaft verfolgt den Zweck, das wissenschaftliche Erbe dieser Theorien zu sichern und inhaltlich weiterzuentwickeln. Die zentrale Aufgabe dieser Konzeption besteht in der Überwindung einer dualistischen, funktionalistischen und reduktionistischen Auffassung des Menschen und seines Bewusstseins. Dies kann nicht abgelöst von der Entwicklung der Kategorie Tätigkeit eingelöst werden, die als tätige Wechselbeziehung in der sozialen Auseinandersetzung mit der Welt, als Ausdruck des sinn- und systemhaften Aufbaus der psychischen Prozesse in der Entwicklung der Subjektivität verstanden wird. Kulturhistorisches und tätigkeitstheoretisches Herangehen an die Psyche setzt das Erkennen der Wechselbeziehungen zwischen der biologischen, psychischen und sozialen Ebene des ganzheitlichen Menschen voraus und reduziert diesen weder auf Psychologie und Biologie noch auf Soziologie. Die Eigenständigkeit der psychischen Funktionen als menschliches Erleben und menschliches Bewusstsein sind reale Momente des motivierten und emotional begründeten Tätigkeitsvollzuges der Persönlichkeit. Sie sind eingebunden in die menschlichen Lebensbedingungen und -beziehungen, die sie hervorbringen und die von ihnen hervorgebracht werden. Mit Alexander R. LURIA, dem Begründer der Neuropsychologie: »Die gesellschaftlichen Formen des Lebens zwingen das Gehirn, auf neue Weise zu arbeiten, sie lassen qualitativ neue funktionelle Systeme entstehen«. Das Jahrbuch der Luria Gesellschaft ist dieser Konzeption verpflichtet. Seine Inhalte orientieren sich an dem methodologischen und wissenschaftlichen Erbe der kulturhistorischen Schule/Tätigkeitstheorie und dessen Relevanz für die gegenwärtigen humanwissenschaftlichen Probleme und Fragestellungen.

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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2024
ISBN-Print
978-3-96543-497-4
ISBN-Online
978-3-96543-509-4
Verlag
Lehmanns, Berlin
Sprache
Deutsch
Seiten
122
Produkttyp
Sammelband

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 5
  2. Vorwort Kein Zugriff Seiten 6 - 7 Willehad Lanwer
  3. Dynamische Sichtweisen des Autismus zu Beginn der 1930 Jahre Kein Zugriff Seiten 8 - 14 Wolfgang Jantzen
  4. Zu Struktur und Dynamik kindlicher konstitutioneller Psychopathien (schizoide Formen) Kein Zugriff Seiten 15 - 24 Grunja Evimovna Suchareva
  5. Grundlegende Aspekte eines Verständnisses des »kindlichen Autismus« Kein Zugriff Seiten 25 - 47 Georg Feuser
  6. Eine kleine Nachlese zum Beitrag von 1988 zu grundlegenden Aspekten eines Verständnisses des »kindlichen Autismus« Kein Zugriff Seiten 48 - 53 Georg Feuser
  7. Anmerkungen zur Wiederveröffentlichung des Beitrags von L.S. Vygotskij (1896-1934) aus dem Jahre 1924 Kein Zugriff Seiten 54 - 57 Willehad Lanwer
  8. Zur Psychologie und Pädagogik der kindlichen Defektivität Kein Zugriff Seiten 58 - 68 Lev Semjonovič Vygotskij
  9. »Behindert-Sein ist Behindert-Werden« – Skizze einer epistemischen Perspektive Kein Zugriff Seiten 69 - 98 Willehad Lanwer
  10. Gebärden aus Perspektive der Kulturhistorischen Schule und Inklusionspädagogik: Chancen für die (frühe) Entwicklung von Sprache, Bewusstsein und Persönlichkeit Kein Zugriff Seiten 99 - 121 Katharina Weiß
  11. Autor*innen Kein Zugriff Seiten 122 - 122

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