Die Verkörperung der Sinnlichkeit
- Autor:innen:
- Verlag:
- 2018
Zusammenfassung
Der Mensch erlebt den eigenen Leib und die Umwelt allein durch die Sinnlichkeit. seine Erfahrungswelt baut ursprünglich auf den Sinneswahrnehmungen auf. Der Zugang des menschlichen Subjekts zum Gegenstand, der sinnlich wahrgenommen und durch den Verstand erkannt wird, vollzieht sich zuerst in dieser verbindenden Funktion, die notwendigerweise die leibliche und außerleibliche Ausdehnung der Sinnlichkeit voraussetzt. Die vorliegende Abhandlung ist ein Versuch, die primären räumlich-zeitlichen Strukturen, die jeder Form der Sinneswahrnehmung innewohnen, erneut zu untersuchen und dabei eine grundlegende Analogizität zwischen den Sinnesstrukturen aufzuweisen. Seitdem Descartes die Sinnlichkeit ausschließlich unter einer unausgedehnten Seele, der res cogitans, subsumierte, und Kant sich – daran anschließend und erweiternd – die primären Sinnesqualia Raum und Zeit rein apriorisch vorstellte, bleibt die wirkliche Ausdehnung der Sinnlichkeit ein ungelöstes Problem. Die Aporie der Sinnlichkeit scheint eine Wiederherstellung des objektiven Status der primären Sinnesqualia zu bedingen. Die räumlich-zeitlichen Sinnesstrukturen bilden dabei das unreduzierbare Skelett der Wirklichkeit, auf dem sich die sekundären Sinnesqualia ausdehnen.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2018
- ISBN-Print
- 978-3-495-48915-4
- ISBN-Online
- 978-3-495-81346-1
- Verlag
- Karl Alber, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 192
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 10
- Vorwort Kein Zugriff Seiten 11 - 16
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 17 - 27
- 1.1 Die räumlich-zeitliche Struktur der Sinnlichkeit Kein Zugriff
- 1.2 Die Apriorisierung des Raumes und der Zeit Kein Zugriff
- 1.3 Die Apodiktizität transzendental-ästhetischer Intuitionen Kein Zugriff
- 2.1 Die Räumlichkeit der Empfindungen Kein Zugriff
- 2.2 Die Analogizität der Sinnesstrukturen Kein Zugriff
- 2.3 Die Ontologie der Sinnlichkeit Kein Zugriff
- 3.1 Das Problem der Emergenz in der Sinnlichkeit Kein Zugriff
- (a) Das Netzhautbild Kein Zugriff
- (b) Die visuelle Größenwahrnehmung Kein Zugriff
- (c) Die visuelle Lagewahrnehmung Kein Zugriff
- (d) Die geometrisch-optische Struktur des Sehraumes Kein Zugriff
- (e) Die Perspektivität des Sehens Kein Zugriff
- (f) Die optische Virtualität Kein Zugriff
- (g) Die visuelle Wahrnehmung des Freiraumes Kein Zugriff
- (h) Die Mondillusion Kein Zugriff
- (i) Die sogenannten »Cues« Kein Zugriff
- 3.3 Die Ausdehnung des Gehörsinns Kein Zugriff
- 4.1 Priorisierung theoretisch-philosophischer Grundlagen: Subjekt und Objekt Kein Zugriff
- 4.2 Das Faktum des Objekts in der Sinnlichkeit Kein Zugriff
- Primärliteratur Kein Zugriff
- Sekundärliteratur Kein Zugriff





