Die Zeitschrift für interkulturelle Germanistik (ZiG) trägt dem Umstand Rechnung, dass sich in der nationalen und internationalen Germanistik Interkulturalität als eine leitende und innovative Forschungskategorie etabliert hat. Sie greift aktuelle Fragestellungen im Bereich der germanistischen Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaft auf und möchte dazu beitragen, die unterschiedlichen Tendenzen und Trends der Interkulturalitätsforschung zu bündeln und ihre theoretischen Voraussetzungen weiter zu vertiefen. Insofern das Forschungsparadigma der Interkulturalität prinzipiell nicht mehr einzelfachlich gedacht werden kann, versteht sich die Zeitschrift bewusst als ein interdisziplinär und komparatistisch offenes Organ, das sich im internationalen Wissenschaftskontext verortet sieht.Die ZiG erscheint zweimal jährlich.
Levan Tsagareli untersucht die semantische Funktion des intrakulturellen Fremden im Roman des georgischen Autors Grigol Robakidse »Die Hüter des Grals«, der 1937 während seines Exils in Deutschland verfasst wurde. Der Roman wird angesichts...
Taking into account that intercultural literary analysis takes place in and through the co-presence of narrators and readers and arises out of their encounter, this paper traces various ways in which the application of theater and drama analysis can...
Nilgin Tanis Polat berichtet in ihrem Beitrag von der Tagung »Ein Tag in Atlantis«, die an der Ege Universität zu Izmir zum Thema Lyrik und Übersetzen stattgefunden hat. Franz Josef Czernin, Erhan Altan, Miriam Rainer und Peter Waterhouse...