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Von der messianischen Freiheit

Weltgesellschaft – Kunst – Musik
Autor:innen:
Verlag:
 2016

Zusammenfassung

Freiheit ist mehr als ein Recht. Sie ist eine der Bestimmungen des Menschen und insofern emphatisch zu denken: nicht nur als Freiheit von Mangel, Unmündigkeit, mithin Unfreiheit, sondern auch und nicht zuletzt Freiheit-zu. Freiheit in einem Konzept eines richtigen Lebens zu denken, ist das Bemühen dieses Buches. Es geht nicht nur der philosophischen Frage nach, was das europäische Erbe einer emphatischen Freiheit, einer »kommenden Demokratie« (Derrida), einer »befreiten Menschheit« (Adorno) für die zukünftige globalisierte Menschheit bedeutet.

Die Postmoderne mit ihrem eminenten Utopieverlust hinter sich lassend, wird versucht, die Tradition einer radikalen Aufklärung und gesellschaftlicher Revolutionen für den Gedanken einer zukünftigen Gesellschaft von freien Menschen fruchtbar zu machen, in der auch die Dinge an ihrem rechten Platze stehen. Das Messianische ist dabei eine von allem Theologischen entkernte allgemeine Struktur der Erwartung und der Pflicht aktiven Handeln. Freiheit-zu fragt nach dem, was die Menschen mit ihrer Freiheit anfangen können und sollten. Nach der Diskussion politischer, rechtlicher, ökonomischer und zivilgesellschaftlicher Perspektiven wird der Ansatz einer messianischen Freiheit auf die Kunst übertragen. Welche Rolle spielt die autonome, ihrer selbst bewusste, mündige, ja »unbedingte« Kunst, die ein Menschenrecht ist, die Wahrheitsansprüche erhebt, die sich im öffentlichen Raum platziert und weltweiter Konkurrenz ausgesetzt ist.

In einem dritten Schritt wird konkret auf Musik eingegangen, die Kunstform, die lebensweltlich die größte Bedeutung hat. Die populäre Musik wird ebenso behandelt wie die Kunstmusik, der Warencharakter in Abhängigkeit vom Kapitalismus ebenso wie ihre Performativität. Schließlich werden Überlegungen zu einer »messianisierten« Musik angestellt. Das Schlusskapitel diskutiert die Zukunft der Freiheit, mithin für das 21. Jahrhundert, zwischen Evolution und Revolution Nach der Kritischen Theorie der Musik (2006) legt der Autor nun sein erstes philosophisches Werk vor.


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Bibliographische Angaben

Copyrightjahr
2016
ISBN-Print
978-3-958-32072-7
ISBN-Online
978-3-8452-7791-2
Verlag
Velbrück Wissenschaft, Weilerswist
Sprache
Deutsch
Seiten
312
Produkttyp
Monographie

Inhaltsverzeichnis

KapitelSeiten
  1. Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 6
  2. Vorbemerkung Kein Zugriff Seiten 7 - 10
  3. Zur Einleitung: Ein Märchen Kein Zugriff Seiten 11 - 18
  4. Der Utopieverlust der Postmoderne Kein Zugriff Seiten 19 - 42
  5. Globalisierung und die Freiheit der Künste Kein Zugriff Seiten 43 - 54
  6. Der Warencharakter der Musik Kein Zugriff Seiten 55 - 72
  7. Adorno und die politische Philosophie Kein Zugriff Seiten 73 - 86
  8. Das allgemeine Menschenrecht auf unbedingte Kunst Kein Zugriff Seiten 87 - 102
  9. Pop oder Popp – was heißt populäre Musik? Kein Zugriff Seiten 103 - 122
  10. Derrida und die kommende Demokratie Kein Zugriff Seiten 123 - 148
  11. Wahrheit in Kunst und Musik Kein Zugriff Seiten 149 - 174
  12. Die Performativität der Musik Kein Zugriff Seiten 175 - 189
  13. Zivilgesellschaftliche Perspektiven Kein Zugriff Seiten 190 - 205
  14. Was heißt Avantgarde? Dinge machen, die eigentlich unmöglich sind Kein Zugriff Seiten 206 - 215
  15. Das unerschöpfliche Potential der Kunstmusik Kein Zugriff Seiten 216 - 230
  16. Die Revolution des Empire – eine Antwort auf Antonio Negri Kein Zugriff Seiten 231 - 258
  17. Unbedingte Kunst. Ein Beitrag zur kommenden Demokratie Kein Zugriff Seiten 259 - 271
  18. Das Messianische in der Musik Kein Zugriff Seiten 272 - 291
  19. Zum Schluß: Die Zukunft der Freiheit Kein Zugriff Seiten 292 - 312

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