
Schicksalsstunden einer Demokratie
Das aufhaltsame Scheitern der Weimarer Republik- Autor:innen:
- Verlag:
- 2024
Zusammenfassung
Demokratien sind fragil. Freiheiten, die fest errungen scheinen, können verspielt werden. Wenige historische Ereignisse verdeutlichen dies so eindringlich wie das Scheitern der Weimarer Republik. Volker Ullrich erzählt eines der größten Dramen der Weltgeschichte – anschaulich, spannend und nahe an den handelnden Personen. Chancen blieben ungenutzt, Alternativen wurden verspielt. Nichts war zwangsläufig oder unvermeidbar. Die Schicksalsstunden einer Demokratie, es gab sie von den Anfängen in der Revolution von 1918 bis zu den verhängnisvollen Tagen im Januar 1933. Es kommt auf die konkreten Handlungen einzelner Personen an – damals wie heute. Eine Lektüre, die beklemmende Parallelen zur Gegenwart zeigt. Die Geburt der Weimarer Republik stand unter einem denkbar ungünstigen Stern. Das deutsche Kaiserreich hatte den Weltkrieg krachend verloren. Der Versailler Vertrag legte dem besiegten Land harte Bedingungen auf. Eine nicht abreißende Kette von Krisen – unterbrochen nur durch eine Phase scheinbarer Stabilisierung Mitte der 20er Jahre – erschütterte die Republik. Doch trotz aller Belastungen – das Experiment der ersten deutschen Demokratie war nicht von allem Anfang an auf ein ruhmloses Ende angelegt. In seinem packenden Buch zeigt der renommierte Historiker und Publizist Volker Ullrich, dass es immer wieder Gelegenheiten gab, die Weichen anders zu stellen, von der Gründungsphase der Republik bis zum Januar 1933. So ist Ullrichs Buch auch eine eindringliche Mahnung: Wir haben es in der Hand, ob die Demokratie siegt oder scheitert.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2024
- ISBN-Print
- 978-3-406-82165-3
- ISBN-Online
- 978-3-406-82167-7
- Verlag
- C.H.BECK Literatur - Sachbuch - Wissenschaft, München
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 384
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 6
- Einleitung Kein Zugriff Seiten 7 - 12
- Kapitel I Der Zauber des Anfangs. Die Revolution von 1918/19 Kein Zugriff Seiten 13 - 58
- Kapitel II Marsch auf Berlin. Der Kapp-Lüttwitz-Putsch Kein Zugriff Seiten 59 - 88
- Kapitel III «Der Feind steht rechts». Der Mord an Walther Rathenau Kein Zugriff Seiten 89 - 102
- Kapitel IV Tollhauszeit. Ruhrbesetzung und Hyperinflation Kein Zugriff Seiten 103 - 126
- Kapitel V Konservative Wende. Der Tod Eberts und die Wahl Hindenburgs Kein Zugriff Seiten 127 - 150
- Kapitel VI Ein schwarzer Tag. Der Bruch der letzten Großen Koalition Kein Zugriff Seiten 151 - 192
- Kapitel VII Modell Thüringen. Wilhelm Fricks braune Kulturrevolution Kein Zugriff Seiten 193 - 208
- Kapitel VIII Anfang vom Ende. Der Sturz Brünings Kein Zugriff Seiten 209 - 252
- Kapitel IX Die Stunde der Barone. Papens Staatsstreich gegen Preußen Kein Zugriff Seiten 253 - 268
- Kapitel X Am Ziel. Die Machtübertragung an Hitler Kein Zugriff Seiten 269 - 304
- Kapitel XI Ruhig abwarten. Reaktionen auf den 30. Januar 1933 Kein Zugriff Seiten 305 - 314
- Nachwort und Dank Kein Zugriff Seiten 315 - 318
- Anmerkungen Kein Zugriff Seiten 319 - 360
- Bibliographie Kein Zugriff Seiten 361 - 374
- Bildnachweis Kein Zugriff Seiten 375 - 376
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 377 - 383
- Zum Buch Kein Zugriff Seiten 384 - 384




