Die WSI-Mitteilungen sind eine wissenschaftliche Fachzeitschrift mit politik- und praxisorientierter Ausrichtung. Sie informieren über neue wissenschaftliche Erkenntnisse im Themenspektrum »Arbeit - Wirtschaft - Soziales«. Die Zeitschrift ist 1948 erstmals erschienen.Die Zeitschrift fördert den interdisziplinären Austausch und versteht sich als Wissens- und Argumentationsquelle für Akteure aus Arbeitswelt, Wirtschaft und politischer Praxis. Ihr Ziel ist, komplexes Wissen strukturiert und sprachlich ansprechend zu vermitteln. Ein professionelles Begutachtungsverfahren garantiert die Standards wissenschaftlicher Abhandlungen. Kurzauswertungen, Kommentare und Praxisbeiträge reflektieren aktuelle gesellschaftspolitische Probleme und diskutieren Lösungsvorschläge.
Der Beitrag analysiert das im Juni 2020 von der deutschen Bundesregierung vorgestellte Paket zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie hinsichtlich der Frage, inwieweit die beschlossenen Maßnahmen in der Lage sind, einerseits...
Die Engpässe bei Atemschutzmasken und medizinischer Ausrüstung im Laufe der Covid-19-Krise haben eine grundlegende Diskussion über die Krisenanfälligkeit globaler Wertschöpfungsketten angestoßen. Hierbei stehen Forderungen nach einer...
Multiple Krisen bedrohen die Reproduktionsfähigkeit von Umwelt und Gesellschaft. Ob sie in Form einer synergetischen Lösungsstrategie bewältigt werden, als konkurrierende Anliegen oder überhaupt nicht, ist ebenso unklar wie die Wechselwirkungen...
Der Beitrag berichtet anhand neuer Umfrageergebnisse (April 2020) über die öffentliche Zustimmung zu EU-Solidarität in 13 EU-Mitgliedstaaten und in Großbritannien. Die Analyse ergibt u. a. diese Erkenntnisse: Die Befürwortung variiert je...
Die Entwicklung der Arbeitsmarktpolitik auf europäischer Ebene hat durch die Krisen der letzten Jahre immer wieder neue Impulse erhalten, die als Lernprozesse charakterisiert werden können. Mit den Initiativen für eine europäische...
Die erste Pandemie, die die Bundesrepublik Deutschland erlebte, stellte die Demokratie vor eine Bewährungsprobe. Es standen keine Erfahrungen, Routinen und nicht einmal klare Normen bereit, die die politischen Eliten und Institutionen leiten...
In der Corona-Krise hat der Begriff der „Vulnerabilität“ bzw. die Rede von „vulnerablen Gruppen“ Eingang in den öffentlichen Diskurs gefunden. Entgegen der verbreiteten Ansicht, dass diese semantische Konjunktur auch die Durchsetzung einer...
Der Beitrag diskutiert die Entwicklungen in der Corona-Krise unter dem Gesichtspunkt der Resilienz von Institutionen. Dabei wird erkundet, welche Faktoren diese Resilienz beeinflussen und wie Resilienz ausgebaut werden kann. Neben technischer und...
Die Pandemie zeigt: Die Zukunft demokratischer Gemeinwesen hängt von der Investitionsbereitschaft in öffentliche Güter ab. Der Beitrag plädiert für Strategien, die den öffentlichen Sektor und die dort Tätigen stärken. Diese Investitionen...
Um den weiteren Ausbruch des Corona-Virus in Deutschland zu verhindern, wurde im März 2020 das soziale und wirtschaftliche Leben erheblich eingeschränkt. Lediglich Beschäftigte in den systemrelevanten Sektoren waren dazu angehalten, ihrer...
Der Beitrag analysiert anhand zweier Wellen einer repräsentativen Erwerbstätigenbefragung (N = 6309), inwieweit in Deutschland im Zuge der Corona-Pandemie Einkommenseinbußen auftraten und bereits vorhandene soziale Ungleichheiten verstärkt...
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie wird „Solidarität“ beschworen – nicht im Sinne der Arbeiter*innenbewegung, sondern als Appell an den Zusammenhalt eines klassen- und lagerübergreifenden „Wir“. Dennoch wurden Maßnahmen ergriffen, für...
Infolge der massiven Verbreitung von Covid-19-Infektionen in der Fleischindustrie sind die miserablen Arbeits- und Wohnbedingungen der fast ausschließlich migrantischen Arbeiter*innen in den Fokus der medialen Aufmerksamkeit gerückt. Die im...