Im 'Wartesaal der Geschichte'
Der 17. Juni als Wegmarke der Freiheit und Einheit- Herausgeber:innen:
- Verlag:
- 2014
Zusammenfassung
Eine Freiheitsdeklaration von Bürgermut und Arbeiterstolz gegen den Totalitarismus eines Unrechtsregimes war der Aufstand am 17. Juni 1953. Die Illegitimität eines Regimes wurde weltweit wahrnehmbar manifest. Dazu nach 60 Jahren eine interdisziplinäre Bilanz zu ziehen ist der Anspruch des Bandes.
Hilft die Totalitarismustheorie die DDR zu verstehen? Kann heute demoskopische Forschung noch Aufklärung liefern? Kann die mediale Wahrnehmung des Aufstandes vom 17. Juni auch nach 60 Jahren erwartet werden? Welche politischen Konsequenzen zogen die beiden Weltmächte nach diesem Ereignis? Für die USA gefragt: Erschöpfte sich die „roll-back strategy“ der neuen US-Regierung nur in Befreiungsrhetorik? Welchen Wandlungen regimekritischen Typs war die SED im Lauf der Jahrzehnte ausgesetzt? Ist der Wartesaal-Attentismus, also unbootmäßiges Verhalten der Bürger, in Regimen sowjetischen Typs nachweisbar? Aufgeworfene Fragen dieser Art zur Aufarbeitung der Vergangenheit und zur Bestimmung der Debatten der Gegenwart werden über den Band hinaus ihre Wirkung haben.
Mit Beiträgen von:
Sven Felix Kellerhoff | Peter Graf von Kielmansegg | Leonid Luks | Ehrhart Neubert | Thomas Petersen | Jens Schöne | Rudolf Seiters | Rolf Steininger | Gerhard Wettig
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2014
- ISBN-Print
- 978-3-8487-1392-9
- ISBN-Online
- 978-3-8452-5446-3
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 184
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 1 - 14
- Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Ursachen, Verläufe, Folgen Kein Zugriff Seiten 15 - 32 Jens Schöne
- Der Westen und der 17. Juni 1953 Kein Zugriff Seiten 33 - 54 Rolf Steininger
- Die Bedeutung des 17. Juni 1953 für die Sowjetunion Kein Zugriff Seiten 55 - 78 Gerhard Wettig
- „17.6.1953 – 13.8.1961 – 9.11.1989“ Der Weg in die Freiheit Kein Zugriff Seiten 79 - 86 Rudolf Seiters
- Kommunistische Idee und repressive Praxis in der „Zone“ Kein Zugriff Seiten 87 - 98 Ehrhart Neubert
- Das Scheitern der antikommunistischen Aufstände in Ost-Berlin und in Budapest und neue Kampfstrategien der osteuropäischen Regimekritiker und Regimegegner (1956-1991) Kein Zugriff Seiten 99 - 124 Leonid Luks
- Hilft uns die Totalitarismustheorie, die DDR zu verstehen? Kein Zugriff Seiten 125 - 146 Peter Graf Kielmansegg
- 17. Juni, der „Wartesaal der Geschichte“ und die Schatten der Diktatur Kein Zugriff Seiten 147 - 168 Thomas Petersen
- Der 17. Juni 1953 – Bilanz nach 60 Jahren Ein Fazit aus geschichtsjournalistischer Sicht Kein Zugriff Seiten 169 - 180 Sven Felix Kellerhoff
- Kurzbiographien der Autoren Kein Zugriff Seiten 181 - 184




