Die Kündigung bei societas und locatio conductio rei
Zur Frage ihrer rechtsgeschäftlichen Natur in vorklassischer und klassischer Zeit- Autor:innen:
- Reihe:
- Berliner Schriften zur Rechtsgeschichte, Band 2
- Verlag:
- 2011
Zusammenfassung
Als Gestaltungsrecht ist die Kündigung nach moderner zivilrechtlicher Dogmatik den Rechtsgeschäften zuzuordnen. Die Einordnung der Kündigung des römischen Rechts in diese Kategorie wird jedoch durch eine uneinheitliche Quellenlage erschwert, die sowohl auf eine rechtsgeschäftliche als auch eine bloß realaktliche Beendigung hindeuten. Am Beispiel der Rechtsverhältnisse der societas (Gesellschaft) und der locatio cunductio rei (Miete und Pacht) untersucht der Autor die Rechtsnatur der renuntiatio genannten Kündigung im Wandel der Zeit, wobei er neben Rechtsinstituten wie dem mandatum (Auftrag) und commodatum (Leihe) insbesondere auch die Ehe in eine vergleichende Betrachtung aufnimmt. Dabei stellt er den Zusammenhang mit den konzeptionellen Unterschieden zwischen der vorklassisch-wertenden und der klassisch-institutionellen Jurisprudenz her und bestätigt zugleich den neuerlichen Ansatz in der Forschung, im römischen Recht systematische Rechtsgeschäftslehren zu vermuten.
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Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2011
- ISBN-Print
- 978-3-8329-6557-0
- ISBN-Online
- 978-3-8452-3095-5
- Verlag
- Nomos, Baden-Baden
- Reihe
- Berliner Schriften zur Rechtsgeschichte
- Band
- 2
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 192
- Produkttyp
- Monographie
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten 2 - 8
- Die Fragestellung und der aktuelle Forschungsstand Kein Zugriff Seiten 9 - 13
- Die Vertragslehren im römischen Recht Kein Zugriff Seiten 13 - 21
- Der Begriff der renuntiatio in den Quellen Kein Zugriff Seiten 22 - 26
- Im Bereich des mandatum Kein Zugriff
- Die societas Rutiliana Kein Zugriff
- Die für den Innenausgleich zwischen (Quasi-) Deliktstätern zuständige societas Kein Zugriff
- Das consortium ercto non cito Kein Zugriff
- Das „societatem coire re“ Kein Zugriff
- Die vorklassisch-sabinianische Bedingungsfeindlichkeit Kein Zugriff
- Ein Vergleich mit dem commodatum Kein Zugriff
- Die Innominatrealkontrakte im Bereich der locatio conductio Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Ein Vergleich mit dem mandatum Kein Zugriff
- Das „separatim agere“ Kein Zugriff
- Ein Vergleich mit dem commodatum Kein Zugriff
- Die relocatio tacita Kein Zugriff
- „Kauf bricht Miete“ Kein Zugriff
- Die Beendigung als Frage der Schadensersatzpflicht Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Ergebnis Kein Zugriff
- Das konsensuale Prinzip Kein Zugriff Seiten 115 - 118
- Der Meinungsstand und die Argumente gegen eine Kündigung Kein Zugriff
- Das Wesen der Ehe und ihr Zustandekommen Kein Zugriff
- Die Ehescheidung Kein Zugriff
- Die Textstellen Kein Zugriff
- Ein weiterer Vergleich mit dem Eherecht Kein Zugriff
- Der contrarius consensus Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Der Verweis auf die in C. 4,10,5 enthaltene Regel Kein Zugriff
- Der Verweis auf die angebliche Ausschließlichkeit befristeter Verträge Kein Zugriff
- Der Verweis auf fehlende Kündigungsfristen Kein Zugriff
- Der Verweis auf die Terminologie Kein Zugriff
- Kein Dauerkonsens Kein Zugriff
- Beendigung voluntate Kein Zugriff
- Zusammenfassung Kein Zugriff
- Schlussbemerkungen Kein Zugriff Seiten 178 - 180
- Literaturverzeichnis Kein Zugriff Seiten 181 - 192





