
Savigny international?
- Herausgeber:innen:
- |
- Reihe:
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 291
- Verlag:
- 2015
Zusammenfassung
Leben Totgesagte länger? Manche sicher, aber immer nur selektiv – Friedrich Carl von Savigny, dieser unser deutscher Starjurist vom Ursprung unserer juristischen Moderne, so global geworden wie kaum ein anderer, war gewiss so ein Fall von immer neuen Selektionen. Nur, so ist die Frage, wie selektiv, wann und wo? In diesem Band wird untersucht, welche seiner Denk-Stücke man verstand und wie oder ob doch gar nicht, in Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien, England, U.S.A., Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Russland, Japan und China. 'Nicht- verstehen' konnte leicht geschehen an so ungleichen Zeiten, Orten, Politiken und Denkkontexten und geschah durchaus. Man kennt bisher nur diese und jene „Einflüsse“. Nun kommen ganze Denkweisen und Rezeptions-Bilder zur Sprache. Beide Aspekte werden in profunder Quellenbeherrschung erschlossen und analysiert. Und dies geschieht konsequent an bestimmten Schlüsseltexten und Savigny-Bildern. So fließen die Studien einmal nicht auseinander, sondern zeigen zum einen die Denk-Stücke selbst, dann ihre vielfältigen Verwendungen in anderen Kontexten und schließlich die Metamorphosen der Savigny-Bilder. Die Differenzierungen lösen sich nicht irgendwohin auf, sondern sie werden zu sprechenden Gemeinsamkeiten und Unterschieden, Tendenzen und Strukturen. Eine summierende Schlussbetrachtung und eine erstmals umfassende Bibliographie der Übersetzungen, systematisch nach Sprachen und chronologisch nach Werken geordnet, schließt den Band ab. Nun kann man also sehen, wie man selektierte und selektiert.
Schlagworte
Publikation durchsuchen
Bibliographische Angaben
- Copyrightjahr
- 2015
- ISBN-Print
- 978-3-465-04244-0
- ISBN-Online
- 978-3-465-14244-7
- Verlag
- Klostermann, Frankfurt am Main
- Reihe
- Studien zur europäischen Rechtsgeschichte
- Band
- 291
- Sprache
- Deutsch
- Seiten
- 482
- Produkttyp
- Sammelband
Inhaltsverzeichnis
- Titelei/Inhaltsverzeichnis Kein Zugriff Seiten I - VI
- Vorwort Kein Zugriff Seiten VII - VIII
- Savigny-Bilder. Übersetzungen. Schlüsselworte Kein Zugriff Seiten 1 - 4 J. Rückert
- Savigny-Übersetzungen und Savigny-Bilder in Frankreich Kein Zugriff Seiten 7 - 48 A. Dufour
- "Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen." Kein Zugriff Seiten 49 - 92 M. Reimann
- Das ferne Vorbild - Savigny in der nordischen Rechtswissenschaft Kein Zugriff Seiten 93 - 104 L. Björne
- Friedrich Carl von Savigny im Spiegel der Russischen Jurisprudenz Kein Zugriff Seiten 105 - 144 K.V. Gnitsevitch, I.L. Chestnov
- Die Savigny-Rezeptionen in Japan und die Savigny-"Bilder" dabei Kein Zugriff Seiten 145 - 160 H. Akamatsu
- Der spanische Savigny Kein Zugriff Seiten 161 - 202 L.M. Lloredo Alix
- Savigny in Italien Kein Zugriff Seiten 203 - 210 L. Moscati
- Über die italienischen Übersetzungen zu Savigny Kein Zugriff Seiten 211 - 214 A. Mazzacana, C. Vano
- Italienische Übersetzungen von Savignys Schriften im 19. Jahrhundert Kein Zugriff Seiten 217 - 250 C. Bertani
- Schlüsselwörter in englischen Savigny-Übersetzungen Kein Zugriff Seiten 251 - 344 S. Vogenauer
- Jenseits der Philosophie Kein Zugriff Seiten 345 - 368 M. Sandström
- Savigny-Leser in Brasilien um die Mitte des 19. Jahrhunderts Kein Zugriff Seiten 369 - 408 T. Reis
- Zur Geschichte der Savigny-Forschung in Japan zwischen 1880 und 1945 Kein Zugriff Seiten 409 - 430 K. Moriya
- Die Bedeutung von Savignys Rechtslehre für die moderne Rechtsform im chinesischen Sprachraum Kein Zugriff Seiten 431 - 442 M. Chen
- Savigny in der Fremde Kein Zugriff Seiten 443 - 452 H.-P. Haferkamp
- Die Präsentation des Buches "Savigny-Portraits" im Freien Deutschen Hochstift und Goethehaus Kein Zugriff Seiten 453 - 454 J. Rückert
- A. Bibliographie der Übersetzungen Kein Zugriff Seiten 456 - 474
- B. Chronologische Tabelle der Savigny-Übersetzungen Kein Zugriff Seiten 475 - 476
- Personenregister Kein Zugriff Seiten 477 - 482




